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Michael Schumacher lässt die jungen Wilden der Formel 1 alt aussehen

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"Oldie" Schumacher lässt die jungen Wilden alt aussehen

12.09.2011, 17:38 Uhr | t-online.de, t-online.de

Michael Schumacher lässt die jungen Wilden der Formel 1 alt aussehen. Michael Schumacher flachst nach seinem Superrennen in Monza im Fahrerlager herum. (Quelle: xpb)

Michael Schumacher flachst nach seinem Superrennen in Monza im Fahrerlager herum. (Quelle: xpb)

Aus Monza berichtet Elmar Brümmer

Wenn Spa das Wohnzimmer von Michael Schumacher ist, was ist dann Monza? Der zweite fünfte Platz des Rekordweltmeisters innerhalb von zwei Wochen überstrahlt beinahe die Freudentränen des Fast-Schon-Champions Sebastian Vettel. Das Autodromo ist daher Schumis Zweitwohnsitz - vor 20 Jahren hat er an gleicher Stelle seine ersten Formel-1-Punkte überhaupt eingefahren, auch als Fünfter. High Five!

Nach dem Raketenstart von acht auf vier und später auf drei erleben die 90.000 Fans im Königlichen Park echte Überholdramen. Vettel ist längst auf und davon, alles guckt auf Schumacher und Angreifer Lewis Hamilton. Die beiden schenken sich nichts. Immer, wenn der britische Silberpfeil zu nahe ran kommt, macht sich der deutsche Sternfahrer extrabreit. Bevor die Sportkommissare Schumacher verwarnen können, macht der auf Anweisung der Box doch Platz. Wer hat hier wen alt aussehen lassen?

Schumacher: "Ich nenne das jetzt einfach mal Racing"

Schumi ist wieder da. Mit einem besseren Auto, das hat er jetzt wiederholt unterstrichen, ist da mehr drin als Mittelfeld. Unter den Top Five, allesamt Champions, fühlt er sich wohl. Auch Kritik über die aggressive Gangart prallt wieder an ihm ab wie früher: "Lewis ist für seine harte Linie bekannt, er fährt am Limit. Bei mir sieht das nicht viel anders aus. Deshalb nenne ich das jetzt einfach mal Racing." Die Formel 1 braucht dringend Typen, die polarisieren.

Ganz nebenbei hat Schumacher seinem besten Kumpel Vettel lange einen lästigen Verfolger vom Hals gehalten, Hamilton wird am Ende nur Vierter. Jetzt steht der Heppenheimer kurz vor dem Triumph, und dürfte sich erinnern: War nicht Schumis unfreiwilliges Querstehen beim letztjährigen Finale auch die Grundlage für den Titel als jüngster Weltmeister? Und noch eine Parallele gibt es unter den kompromisslosen Buddies von der Kerpener Kartbahn: Auch Schumacher übermannten einst nach einem Monza-Triumph öffentlich die Gefühle. Doch, harte Männer weinen auch. Aber selten.

Haug spricht von der "Hochkultur des Rennfahrens"

Für Schumacher war es ein "lustiger Nachmittag", große Bestätigungen für sein Tun braucht er ohnehin nicht. Es ist längst klar, dass er bei aller Kritik von außen stur seinen Drei-Jahres-Plan verfolgt, Mercedes GP siegfähig zu machen. Dann könnte er, wenn er wirklich wollte, Ende kommenden Jahres zurücktreten. Darüber ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Sein Vorgesetzter, Mercedes-Sportchef Norbert Haug, zählt die Darbietung zum Europa-Abschied der Formel 1 - mit einem unterlegenen Auto vorn mitzumischen - zur "Hochkultur des Rennfahrens". Und Teamchef Ross Brawn spricht seit einigen Wochen wieder "von dem Michael, den wir kennen." Und lieben. Und andere fürchten.

Schumi selbst guckt nach vorn, und er guckt aufs Podest, wo Sebastian Vettel die Ovationen der Fans gerührt und beinahe verlegen entgegennimmt. Mit 42 fühlt sich Schumacher jung genug für den Aufstieg: "Ich würde genauso gern da oben stehen. Und ich glaube fest daran, dass Mercedes im nächsten Jahr einen guten Schritt nach vorne machen wird. Dann sollten wir es dort hinauf schaffen." Sehnsucht, das ist vielleicht der stärkste und nachhaltigste Antrieb, den es gibt.

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