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Jenson Button kritisiert Michael Schumacher

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Button: "Schumachers Fahrweise nicht intelligent"

13.09.2011, 10:22 Uhr | t-online.de

Jenson Button kritisiert Michael Schumacher. Hartes Duell um die Plätze: Schumacher (li.) gegen Hamilton (Quelle: Reuters)

Hartes Duell um die Plätze: Schumacher (li.) gegen Hamilton (Quelle: Reuters)

Michael Schumacher hatte mächtig Spaß bei seinen Duellen mit Lewis Hamilton beim Großen Preis von Italien und sprach hinter von "Racing". Jenson Button hingegen kritisiert die harte Fahrweise des Rekordweltmeisters gegen seinen McLaren-Teamkollegen in Monza scharf.

"Er bewegte sich gegen Lewis ständig nach rechts und links und wieder zurück. Das war nicht sonderlich intelligent“, zitiert "motorsport-magazin" den Briten. "Vielleicht hat Michael einfach nur die Erinnerung verloren", ätzte Button und unterstellte Schumacher damit indirekt, dass er vergessen habe, wie man Rennen fährt.

Ross Brawn musste einschreiten

Schumacher hatte in Monza einige Runden lang seinen dritten Platz - es wäre das erste Podium seit seinem Comeback gewesen - auf Biegen und Brechen gegen Lewis Hamilton verteidigt. Der Brite versuchte alles, um Schumacher zu überholen, kam aber nicht vorbei. In der 21. Runde machte sich Schumacher in der Tat so breit, dass Mercedes-Teamchef Ross Brawn per Funk einschreiten musste. Bevor die Rennkommissare eine Verwarnung aussprechen konnten, machte Schumi schließlich Platz

Brundle: "Schumacher hat mich einmal in eine Wiese gedrängt"

Schumachers ehemaliger Teamkollege Martin Brundle fand die Verteidigungslinie des 42-Jährigen ebenfalls "absolut grenzwertig". Der BBC sagte der 52-Jährige: "Michael hat Glück, dass er ohne Strafe davon gekommen ist." Brundle weiß, wovon er spricht: "Ich kenne auch das Gefühl, wenn man auf der anderen Seite von Michaels Manövern ist, speziell als wir Teamkollegen waren. Er hat mich in Ungarn 1992 voll in die Wiese gedrängt.“

Haug voll des Lobes

Mercedes-Sportchef Norbert Haug stellte sich unterdessen vor Schumacher und lobte seinen Fahrer in höchsten Tönen. "Das war die hohe Schule des Rennfahrens", sagte der Schwabe. Mit dem noch nicht allerbesten Auto solche Leistungen zu zeigen wie Schumacher, sei "sehr wertvoll", so Haug.

User: Ohne Schumacher wäre das Rennen langweilig gewesen

Auch die User von t-online.de wollen nichts Regelwidriges gesehen haben. "Langer" schrieb: "Schumi war der Einzige, der das Rennen noch sehenswert gemacht hat“. Ähnlich äußerte sich "Heinz": Schumacher hat gezeigt, dass er nicht umsonst siebenmaliger Weltmeister ist und immer wieder für einen packenden Positionskampf gut ist. Wenn es das nicht mehr gäbe, braucht man sich doch kein Rennen mehr anzugucken!“

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