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Springreit-EM: Philipp Weishaupt fliegt aus Real-Stadion raus

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Vom heiligen Rasen in den Knast

18.09.2011, 22:14 Uhr | sid

Springreit-EM: Philipp Weishaupt fliegt aus Real-Stadion raus. Verführerisch: Der Mittelkreis im Estadio Bernabeu, dem Heimstadion von Real Madrid. (Quelle: imago)

Verführerisch: Der Mittelkreis im Estadio Bernabeu, dem Heimstadion von Real Madrid. (Quelle: imago)

Ersatzmann Philipp Weishaupt hat bei der Springreit-EM in Madrid für einen kuriosen Rauswurf gesorgt: Während der Goldfeier im Anschluss an den Mannschaftstriumph im Restaurant des Stadions Santiago Bernabeu von Real Madrid unternahm der 26-Jährige einen kleinen Abstecher auf den heiligen Rasen. Am Mittelpunkt angekommen, fiel der ehemalige Deutsche Meister zur Jubelpose auf die Knie. Die Sicherheitskräfte führten den verdutzen Weishaupt aus dem Stadion. Zur Feier kam er nicht mehr zurück, stattdessen verbrachte er eine Nacht im Gefängnis: "Jetzt weiß ich, warum es heiliger Rasen heißt", sagte Weishaupt.

Die deutschen Springreiter hatten zuvor den insgesamt siebten Teamsieg in der EM-Geschichte mit einer 35-köpfigen Delegation im Stadion-Restaurant gefeiert. "Einfach königlich", schwärmte Bundestrainer Otto Becker nach dem Fest bis 1.30 Uhr in der Früh. "Wir hatten einen herrlichen Blick ins Stadion und auf den Rasen. Es war perfekt", so Becker weiter, selbst Fußball-Fan mit Sympathien für den FC Bayern München.

Weishaupt erliegt der Versuchung

Reiter, Trainer, Funktionäre und Pferdebesitzer hatten die Wahl zwischen Steak- und Fischgerichten und schauten zwischendurch immer mal wieder staunend auf den heiligen Rasen, auf dem sonst Özil und Co. ihre Hindernisse nehmen müssen. Und auf dem auch Weishaupt seine Jubelpose inszenierte.

Er sei aus dem Restaurant des Real-Stadions herunter gegangen: "Dann habe ich den Rasen geküsst, das fanden die Ordner nicht so lustig." Sicherheitsleute führten Weishaupt ab und übergaben ihn der Polizei. Erst am darauffolgenden Tag kam der Reiter wieder frei.

"Ganze Nacht im Knast - keine gute Behandlung"

"Ich war die ganze Nacht im Knast", berichtete der Reiter aus dem Stall von Ludger Beerbaum. Es habe Verständigungsprobleme gegeben: "Die haben geglaubt, ich bin von außen hereingeklettert." Auf dem Weg vom Restaurant bis zur Spielfläche sei kein Ordner und keine Absperrung gewesen, erklärte der deutsche Meister von 2009. Die Behandlung sei nicht sonderlich gut gewesen, so Weishaupt. Zumindest aber hat sein Chef nicht geschimpft.

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