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Formel 1: Vettel noch nicht Weltmeister, schwerer Crash von Schumacher

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Vettel ist und bleibt der Dominator, Schumacher mit schwerem Crash

25.09.2011, 16:03 Uhr | t-online.de / ngo, t-online.de

Formel 1: Vettel noch nicht Weltmeister, schwerer Crash von Schumacher. Sieger in Singapur, aber noch nicht Weltmeister: Sebastian Vettel. (Quelle: dpa)

Sieger in Singapur, aber noch nicht Weltmeister: Sebastian Vettel. (Quelle: dpa)

Die Konkurrenz hat den ersten Matchball abgewehrt: Trotz seines Sieges beim Großen Preis von Singapur reichte es für Sebastian Vettel noch nicht für den zweiten WM-Titel seiner noch jungen Karriere. Zwar dominierte er wie schon im Qualifying das Geschehen auf dem Stadtkurs, doch durch den zweiten Platz von Jenson Button (McLaren-Mercedes) musste bei Red Bull Racing die große Meisterfeier vorerst verschoben werden.

Die nächste Chance, den Titel klarzumachen, hat Vettel in zwei Wochen beim Großer Preis von Japan. Und das sollte eigentlich kein großes Problem werden. Bei seinem Vorsprung von 124 Punkten auf Button reicht Vettel ein Punkt aus den verbliebenen fünf Rennen, um Fernando Alonso als jüngsten Doppelweltmeister in der Geschichte der Formel 1 abzulösen.

"Sieht aus, als bekämen wir noch eine Chance"

"Ich bin sehr gerührt, der Sieg hier bedeutet mir sehr viel", sagte Vettel nach dem Rennen. "Ich mag diese Strecke einfach. Das Auto war riesig, der Motor lief perfekt. Und was die WM angeht... es sieht so aus, als bekämen wir beim nächsten Rennen noch eine Chance."

Unglücklicher Start für Vettel

Schon beim Start war der Traum vom vorzeitigen zweiten Titel für Vettel ausgeträumt. Zwar konnte er den Start für sich entscheiden und ging als Führender in die ersten Kurven, doch hinter ihm sortierte sich die Konkurrenz in der für ihn unglücklichsten Reihenfolge: Button auf der zwei, dann Fernando Alonso und Mark Webber. Nico Rosberg und Michael Schumacher konnten je einen Platz gutmachen, da Hamilton bis auf Rang acht zurückfiel. Der Brite kämpfte sich aber schnell wieder an den beiden Mercedes-Piloten vorbei.

Nach fünf gefahrenen Runden hatte Vettel bereits einen Vorsprung von satten sieben Sekunden auf Button herausgefahren. Und auch kein Pilot aus dem Dreierpack Alonso-Webber-Massa konnte die Zeiten des Weltmeisters auch nur annähernd erreichen. Entsprechend schnell setzte sich Vettel vom Feld ab.

Hamilton schlitzt Massas Reifen auf

Früh ließ die Performance der superweichen Reifen nach. Rosberg musste als erster Fahrer zum Wechseln an die Box kommen, eine Runde später erwischte es Alonso. Die Pneus des Spaniers wurden nahezu unfahrbar, sodass er sich noch auf der Strecke einem Angriff von Webber nicht erwehren konnte. Massa wurde nach seinem ersten Stopp das Opfer eines erneut übermotivierten Hamilton. Der Brite wollte den Ferrari-Piloten überholen, Massa aber konterte und machte die Tür zu.

Hamilton bog in die Kurve ein, obwohl Massa vor und neben ihm war. Dabei schlitzte er Massas rechten Hinterreifen auf und brach sich ein großes Stück aus dem Frontflügel. Beide Piloten mussten zurück in die Box und fielen um viele Plätze im Feld zurück. Überraschend stark war die Leistung von Paul di Resta. Der Force-India-Pilot ging auf der härteren der beiden Reifenmischungen ins Rennen und lag einige Runden auf Rang drei, ehe er von Alonso und Webber einkassiert wurde.

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Schwerer Crash von Schumacher

In der 30. Runde kam es dann zur von allen erwarteten Safety-Car-Phase. Schumacher war bei einem Überholmanöver mit voller Geschwindigkeit auf Sergio Perez aufgefahren. Der Bolide des Rekordweltmeisters hob kurz ab und krachte dann in die Streckenbegrenzung. Beinahe hätte er auch noch den eigenen Teamkollegen erwischt, doch Rosberg kam mit dem Schrecken davon. Schumacher konnte seinem Boliden zum Glück unverletzt entsteigen. "Mein Vordermann ist ein bisschen früh vom Gas gegangen, damit hatte ich einfach nicht gerechnet", sagte Schumacher, der nach dem Rennen für den Unfall von den Rennkommissaren verwarnt wurde.

Der Großteil der Piloten nutzten die Gelegenheit, um sich in der Box einen frischen Reifensatz zu holen. Hier zeigte sich, wie dominant Vettel bis zu diesem Zeitpunkt unterwegs war. Bereits nach 20 von 61 Runden hatte Vettel mehr als ein Drittel des Fahrerfeldes überrundet. Und selbst nach dem Boxenstopp fuhr er als Führender hinter dem Safety Car.

Vettel fährt das Rennen nach Hause

Auch nach dem Restart blieb Vettel an der Spitze. Dahinter aber rückte das Feld nah zusammen - und Webber nutzte die Gelegenheit, um an Alonso vorbeizugehen und sich wieder auf Rang drei zu verbessern. Danach verflachte das Renngeschehen Runde um Runde. Auch der letzte der Boxenstopp-Reigen wirkte sich nicht aus. Die Fahrer schienen sich mit ihren Positionen abgefunden zu haben, nennenswerte Angriffe wurden nicht mehr gestartet.

Zwar kam Button in den letzten Runden des Rennens näher an Vettel heran, doch der Deutsche fuhr das Rennen problemlos nach Hause. Hinter ihm Button und Webber kamen Alonso, Hamilton und di Resta über die Ziellinie. Rosberg war auf Rang sieben der beste deutsche Pilot nach Vettel. Sutil wurde am Ende Achter.

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