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Stuttgart trifft Lautern mitten ins Herz

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1. FC Kaiserslautern - VfB Stuttgart  

Stuttgart trifft Lautern mitten ins Herz

30.09.2011, 22:37 Uhr | dpa

Stuttgart trifft Lautern mitten ins Herz. Khalid Boulahrouz und Cacau freuen sich über den Sieg in Kaiserslautern. (Quelle: dpa)

Khalid Boulahrouz und Cacau freuen sich über den Sieg in Kaiserslautern. (Quelle: dpa)

Der VfB Stuttgart hat die Nöte des 1. FC Kaiserslautern in der Bundesliga dramatisch vergrößert. Mit dem verdienten 2:0 (0:0) im brisanten Südwestderby leisteten die Schwaben dank einer Steigerung in der zweiten Halbzeit zum Auftakt des achten Spieltages Wiedergutmachung für die Pleite gegen den Hamburger SV. Die erneut erschreckend sturmschwachen Lauterer warten hingegen weiter auf den zweiten Saisonerfolg und dümpeln in den Tiefen der Tabelle.

Nationalspieler Cacau (52.) beendete vor 46.186 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion mit seinem Führungstor nach 516 Minuten seine Ladehemmung, der starke Khalid Boulahrouz (69.) mit seinem erst zweiten Treffer im 102. Bundesliga-Spiel machte den zweiten Auswärtserfolg der Schwaben perfekt. Während der VfB Stuttgart durch den ersten Sieg auf dem Betzenberg seit über sieben Jahren mit 13 Punkten vorerst bis auf den vierten Tabellenrang vorrückte, drohen die Pfälzer (fünf Zähler) im Laufe des Spieltages auf die Abstiegsplätze zu rutschen.

Lautern lässt eine ganze Reihe von Chancen aus

Um endlich die Flaute im Sturm (nur fünf Tore) zu beheben, setzte FCK-Coach Marco Kurz auf Richard Sukuta-Pasu, der über die linke Seite Druck machen sollte. Kurz' Stuttgarter Kollege Bruno Labbadia machte nach der Heimblamage gegen den HSV (1:2) einen tieferen Schnitt und stellte sein Team auf drei Positionen um: Arthur Boka ersetzte Cristian Molinaro in der Deckung, Tamas Hajnal rückte für Zdravko Kuzmanovic ins Mittelfeld, Pawel Pogrebnyak sollte statt Christian Gentner für mehr Torgefahr sorgen.

Besserung im Vergleich zum HSV-Spiel? Zunächst Fehlanzeige. In der ersten Viertelstunde waren die Gäste zunächst spielerisch reifer und hatten durch einen Schuss des Japaners Shinji Okazaki (9.) eine erste kleinere Torchance. Dann arbeiteten sich die Lauterer in die Partie, erkämpften sich ein Übergewicht - und kamen zu Möglichkeiten durch Christian Tiffert (14.), Sukuta-Pasu (16.) und Thanos Petsos (22.). Die Art und Weise, wie die Pfälzer die Chancen ausließen, zeigte, warum der FCK derzeit die angriffsschwächste Mannschaft der Liga ist.

Boulahrouz macht für den VfB alles klar

Nach dem Wechsel begann der VfB wieder mit mehr Druck. Den bis dahin schönsten Angriff über den kreativen Hajnal und Boulahrouz schloss Cacau sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff aus kurzer Entfernung erfolgreich ab. Die Lauterer bemühten sich danach. Ihnen fehlten aber die Mittel gegen die kompakte VfB-Deckung. Itay Shechter (67.) vergab die beste Chance, als Ulreich hervorragend reagierte. Nur zwei Minuten später machte Boulahrouz mit einem abgefälschten Schuss alles klar.

8. Spieltag

1. FC Kaiserslautern

-

VfB Stuttgart

0:2

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Borussia Dortmund

-

FC Augsburg

4:0

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Bayer Leverkusen

-

VfL Wolfsburg

3:1

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1. FC Nürnberg

-

FSV Mainz 05

3:3

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SC Freiburg

-

Borussia Mönchengladbach

1:0

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1899 Hoffenheim

-

FC Bayern München

0:0

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Hertha BSC

-

1. FC Köln

3:0

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Hannover 96

-

Werder Bremen

So.

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Hamburger SV

-

FC Schalke 04

So.

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