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Bundesliga: Kaiserslautern will gegen den VfB Stuttgart den zweiten Saisonsieg einfahren

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Manko: Torchancen - Schafft der FCK den Befreiungsschlag?

30.09.2011, 10:46 Uhr | sid, dpa

Bundesliga: Kaiserslautern will gegen den VfB Stuttgart den zweiten Saisonsieg einfahren. Stuttgarts Cacau (li.) ist heiß auf seinen Einsatz im Auswärtsspiel gegen Kaiserslautern (hier mit FCK-Abwehrspieler Rodnei). (Quelle: imago)

Stuttgarts Cacau (li.) ist heiß auf seinen Einsatz im Auswärtsspiel gegen Kaiserslautern (hier mit FCK-Abwehrspieler Rodnei). (Quelle: imago)

Alarmstimmung bei den Roten Teufeln: Nach nur einem Sieg aus sieben Spielen steht der 1. FC Kaiserslautern bereits stark unter Zugzwang. Im Freitagabendspiel gegen den VfB Stuttgart (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) zählt für die Pfälzer nur ein Dreier. Enttäuschende fünf Punkte und magere fünf Tore - eine Statistik, die der Truppe von Trainer Marco Kurz große Sorgen bereitet. "Bei uns gibt es leider keine Messis, die durch fünf Leute einfach mal durchrennen", sagte FCK-Kapitän Christian Tiffert zur Angriffs-Misere.

Kein Bundesligist erarbeitete sich in den bislang sieben Spielen weniger Torchancen als der FCK, kein Team traf seltener. Die Abgänge der Stürmer Srdjan Lakic (VfL Wolfsburg) und Erwin Hoffer (Eintracht Frankfurt) konnten auch aus finanziellen Gründen nicht kompensiert werden. "Wir mussten die kleinsten Kirschen aus dem Kuchen picken", sagte FCK-Vorstandsboss Stefan Kuntz nach den unspektakulären Transfers in der Sommerpause.

Problemzonen: Sturm und Mittelfeld

Apropos Kirschen: Trotz der Probleme im Sturm ist Adam Nemec weiterhin noch keine Alternative. Nemec war vor Saisonbeginn von einem Kirschbaum gefallen und sammelt derzeit Spielpraxis in Lauterns U23. Doch das Problem liegt nicht nur im Angriff, auch das Mittelfeld strahlt in dieser Spielzeit noch viel zu selten Torgefahr aus.

Beim enttäuschenden 0:1 am vergangenen Wochenende gegen zehn Wolfsburger erspielten sich die Roten Teufel keine einzige Tormöglichkeit. "Wir brauchen Entschlossenheit und Gier. Wir brauchen mehr Wucht in der Vorwärtsbewegung", forderte deshalb der in Stuttgart geborene FCK-Trainer Kurz: "Und wir müssen deutlich konzentrierter werden."

"Balance zwischen Defensive und Offensive" fehlt

Kurz unterstrich, dass sein Team "grundsätzlich gut steht, jetzt müssen wir noch die nötige Balance zwischen Defensive und Offensive herstellen." Auch mit dem 15. Tabellenplatz kann Kurz zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison noch gut leben. Dennoch soll gegen die Schwaben der zweite Saisonsieg her.

Helfen soll dabei das Betzenberg-Feeling, das bei den Abendspielen der vergangenen Saison gegen Bayern München und den FC St. Pauli zu zwei Siegen führte. "Mit Flutlicht auf dem Betze - das ist schon etwas Besonderes. Wir haben da immer gute Spiele gemacht und Erfolge gefeiert", sagte Verteidiger Rodnei.

VfB-Stürmer Cacau will Torflaute ablegen

Doch nicht nur beim FCK, auch beim VfB ist nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV derzeit Feuer unterm Dach. Vor allem Nationalspieler Cacau muss sich wegen der mangelnden Chancenverwertung von seinen Kollegen Kritik gefallen lassen. Seit 464 Minuten wartet der gebürtige Brasilianer auf einen Torerfolg. Gegen Hamburg traf der 30-Jährige beim Stand von 1:0 nur den Pfosten, es wäre wohl die Vorentscheidung zugunsten der Stuttgarter gewesen.

"Die Chancenverwertung ist schon die ganze Saison ein Problem bei uns. Gegen Freiburg war es wieder gut, gegen Hamburg hat es uns drei Punkte gekostet", sagte Mittelfeldspieler Christian Gentner, der gegen den HSV deshalb sogar mit Cacau aneinandergeraten war.

"Kleines Highlight" für Labbadia

Stuttgart reist ohne Verletzungssorgen zum Gastspiel. "Wir können aus dem Vollen schöpfen", bestätigte Trainer Bruno Labbadia nach der Rückkehr von Cacau, Gentner (muskuläre Probleme) und Hajnal (Oberschenkelzerrung). Für den 45-Jährigen ist das Spiel auf dem Betzenberg, wo er als Spieler 1991 die Deutsche Meisterschaft feierte, jedes Mal "ein kleines Highlight".

Die Mannschaft sei "auf dem Weg, sich zu entwickeln und hat noch viel Arbeit vor sich, stabiler zu werden. Aber wir machen schon vieles richtig", sagte Labbadia. Deshalb wolle man die Ruhe bewahren, "egal, ob wir zweimal in Folge gewinnen oder verlieren".



Die voraussichtlichen Mannschaftsaufstellungen:

Kaiserslautern: Trapp - Dick, Amedick, Rodnei, Jessen - Fortounis, Kirch, Petsos, Tiffert - Kouemaha, Shechter. - Trainer: Kurz

Stuttgart: Ulreich - Boulahrouz, Tasci, Maza, Molinaro - Kvist, Kuzmanovic - Harnik, Gentner, Okazaki - Cacau. - Trainer: Labbadia

Schiedsrichter: Perl (Pullach)

8. Spieltag

1. FC Kaiserslautern

-

VfB Stuttgart

0:2

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Borussia Dortmund

-

FC Augsburg

4:0

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Bayer Leverkusen

-

VfL Wolfsburg

3:1

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1. FC Nürnberg

-

FSV Mainz 05

3:3

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SC Freiburg

-

Borussia Mönchengladbach

1:0

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1899 Hoffenheim

-

FC Bayern München

0:0

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Hertha BSC

-

1. FC Köln

3:0

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Hannover 96

-

Werder Bremen

So.

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Hamburger SV

-

FC Schalke 04

So.

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