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London 2012: Putzpersonal soll Dopingsünder entlarven

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Putzpersonal soll Dopingsünder entlarven

05.10.2011, 17:11 Uhr | luk, Spiegel Online

London 2012: Putzpersonal soll Dopingsünder entlarven. Das Aufgabenfeld des Londoner Putzpersonals wird verglichen mit Peking 2008 erheblich wachsen. (Quelle: imago)

Das Aufgabenfeld des Londoner Putzpersonals wird verglichen mit Peking 2008 erheblich wachsen. (Quelle: imago)

London ist im Olympia-Fieber, die Vorbereitung für die Sommerspiele 2012 läuft auf Hochtouren. Besonders präzise wird der Kampf gegen Doping geplant: Neben traditionellen Testmethoden setzen die Organisatoren auf spezielle Spitzel - das Reinigungspersonal.

Die Veranstalter der Olympischen Sommerspiele 2012 in London wollen mit aller Macht gegen unerlaubte Leistungssteigerungen vorgehen und schulen nun das Reinigungsspersonal. Laut einem Bericht der BBC sollen nicht nur Experten im Kampf gegen Doping in der britischen Hauptstadt aktiv werden, sondern auch Angestellte, die Zutritt zu den Umkleiden und Unterkünften der Athleten haben.

Rekordanzahl an Tests gibt keine Garantie

Für die Sommerspiele, die vom 27. Juli bis 12. August 2012 in London stattfinden, sind 5000 Dopingtests angesetzt - ein Rekord. Doch Dopingexperten gehen davon aus, dass es zudem hilfreich sei, Reinigungs- und Sicherheitspersonal sowie Zollbeamte so zu schulen, dass sie ebenfalls im Kampf gegen Doping eingesetzt werden können. Denn selbst mit einer Rekordanzahl an Tests ist die Chance, eventuelle Vergehen aufzudecken, gering.

"Es ist extrem wichtig, so viel belastendes Material wie möglich zusammenzutragen", sagte Jonathan Harris, Vorsitzender der Anti-Doping-Kämpfer der Spiele 2012 im Rahmen einer Pressekonferenz in London. "Wir erhoffen uns Aufklärung von den Sicherheitskräften und zum Beispiel von den Putzmannschaften. Wir werden dieses Personal so ausbilden, dass sie verdächtiges Verhalten erkennen und an uns melden können", so Harris weiter.

Schon früher fanden Putzkräfte belastendes Material

Auch wenn das Vorhaben zunächst etwas absurd klingt - neu ist die Idee der Briten nicht: Bereits in der Vergangenheit hatten Putzkräfte mehrfach belastendes Material gefunden. Bei den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City 2002 etwa tauchte im Quartier des österreichischen Ski-Verbandes unachtsam weggeworfenes Material auf, das für Bluttransfusionen benötigt wird.

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