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Rugby-WM: Neuseeland marschiert ins Traum-Halbfinale gegen Australien

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Neuseeland und Australien stehen im Halbfinale

09.10.2011, 16:40 Uhr | dapd, sid, dpa

Rugby-WM: Neuseeland marschiert ins Traum-Halbfinale gegen Australien. Piri Weepu (Mi.) führt seine Neuseeländer ins Halbfinale gegen Australien. (Quelle: imago)

Piri Weepu (Mi.) führt seine Neuseeländer ins Halbfinale gegen Australien. (Quelle: imago)

Bei der Rugby-WM kommt es im Halbfinale zum Traumspiel zwischen Neuseeland und Australien. Die Kiwis haben sich im eigenen Land als vierte und letzte Mannschaft für die Vorschlussrunde qualifiziert. In Auckland gewannen die All Blacks mit 33:10 gegen den WM-Dritten Argentinien. Überraschend schaltete der zweimalige Weltmeister Australien zuvor Titelverteidiger Südafrika mit 11:9 aus.

Den zweiten Endspielteilnehmer ermitteln Frankreich und Außenseiter Wales. Die Franzosen hatten mit ihrem 19:12-Sieg über Vize-Weltmeister England ebenfalls für eine Überraschung gesorgt. Wales setzte sich mit 22:10 gegen den gälischen Nachbarn Irland durch. Die Iren verpassten auch im vierten Anlauf das Halbfinale bei einer WM-Endrunde.

Südafrikas Nationaltrainer zieht Konsequenzen

Nachdem Australien dank eines verwandelten Strafkicks von Youngster James O'Connor Wiedergutmachung für die Vorrunden-Blamage gegen Irland geleistet hatte, verkündeten Südafrikas Nationaltrainer Peter de Villiers und Mannschaftskapitän John Smit nur Minuten nach dem unnötigen Viertelfinal-K.o. des Titelverteidigers ihren Abschied. "Es war eine tolle Reise, aber ich denke, sie ist für mich zu Ende", sagte de Villiers. Der 54-Jährige hatte Südafrika nach dem WM-Triumph 2007 übernommen und war der erste farbige Nationaltrainer des Landes.

Smit: "Ich bin am Boden zerstört"

Ebenso wie der Coach geht auch der Kapitän von Bord. "Das ist eine tragische Art und Weise aufzuhören. Ich bin am Boden zerstört. Es ist das Ende eines Kapitels", sagte der 33 Jahre alte Smit, Weltmeister von 2007. "Ich bin sehr stolz, ein Springbok gewesen zu sein." De Villiers und Smit werden wohl nicht die Letzten sein, die aus der südafrikanischen Nationalmannschaft zurücktreten. Gegen Australien hatte die erfahrenste Mannschaft in der Geschichte der Springboks auf dem Platz gestanden.

Frankreich schreibt gegen England Geschichte

Ähnliches könnte auch Englands Trainer Martin Johnson drohen, denn nach zahlreichen Eskapaden abseits des Platzes bezog der Vize-Weltmeister auch auf dem Feld gegen Frankreich Prügel. Les Bleus, die im dritten Anlauf erstmals in der WM-Geschichte in einem K.o.-Spiel gegen das Mutterland des Rugbys gewannen, meldeten sich hingegen nach den internen Querelen und der Vorrunden-Blamage gegen Tonga eindrucksvoll zurück.

Weepu wird zum Helden

Ungeschlagen Richtung Finale marschiert derweil Gastgeber und Top-Favorit Neuseeland. Die All Blacks gewannen auch ihr fünftes Spiel bei dieser WM, hatten aber gegen Argentinien mehr Mühe als erwartet. Matchwinner für Neuseeland war Piri Weepu mit sieben verwandelten Strafkicks. Der verletzte Superstar Daniel Carter drückte derweil auf der Tribüne nervös die Daumen.

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