10.10.2011, 16:56 Uhr | dpa
Timo Boll schlägt bei der Tischtennis-EM in Danzig auf. (Quelle: imago)
Nur noch ein Sieg trennt Timo Boll und seine Kollegen vom Endspiel der Tischtennis-EM in Danzig. Der viermalige Team-Europameister und Gold-Favorit bestand beim 3:1 gegen Griechenland den ersten Härtetest, hat das Minimalziel Bronze sicher und geht mit viel Optimismus in das Halbfinale gegen Portugal. Die von Boll als "brandgefährlich" eingestuften Iberer bezwangen Ungarn in ihrem Viertelfinale klar mit 3:0. "Die Portugiesen sind mega-heiß. Wir nehmen jeden Gegner ernst", sagte Top-Star Boll.
Für die Damen des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) hingen dagegen auch beim vierten Anlauf in Serie die Medaillen zu hoch. Nach dem 2:3 gegen Ungarn flossen Tränen beim WM-Dritten, dem bei EM-Turnieren seit 2007 regelmäßig die Nerven flattern. Zwei Siege von Irene Ivancan aus Berlin waren gegen den Rekord-Europameister zu wenig, mehr als Platz fünf ist nicht mehr drin.
Der WM-Dritte Boll gewann nach Anlaufproblemen beide Einzel gegen Griechenland. "Wir wussten, dass es eng werden kann. Insgesamt bin ich noch nicht so spritzig, ich arbeite aber daran", erklärte der Düsseldorfer. Sein Schläger wurde nach der ersten Partie vom Schiedsrichter einbehalten. Zum zweiten Match erhielt er ihn zurück. "Das war ungewöhnlich, aber kein großes Problem", sagte Boll.
Eine Klasse-Partie zeigte Dimitrij Ovtcharov, der Griechenlands Routinier Kalinikos Kreanga mit 3:0-Sätzen überrollte. "Wir glauben auch an unsere Stärken, nicht nur die Portugiesen", sagte "Dima". Die Niederlage von Bastian Steger gegen Abwehrkünstler Panagiotis Gionis blieb folgenlos. "Die Chinesen können vielleicht alle Spiele 3:0 gewinnen. Wir schaffen das nicht", sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf.
"Es reicht ja, wenn zwei weinen", kommentierte die überragende Irene Ivancan tapfer die bittere Damen-Pleite. Kristin Silbereisen und Zhenqi Barthel ließen in dem dreistündigen "Duell der Bekannten" - die Ungarinnen spielen in der Bundesliga - viele Chancen liegen. Bundestrainer Jörg Bitzigeio hatte bewusst auf die formschwache Ex-Europameisterin Jiaduo Wu verzichtet.
"Ich glaube, dass das die beste Aufstellung war", verteidigte Ivancan die Maßnahme. "Vielleicht war die Zeit noch nicht reif. Die Ungarinnen sind einen Tick besser gewesen, irgendwann wird der Knoten platzen", sagte Bitzigeio. Obwohl Ungarn und Titelverteidiger Niederlande sowie Weißrussland und Rumänien die beiden Halbfinals bestreiten, fügte er trotzig hinzu: "Es klingt arrogant, aber wir gehören zu den besten vier Mannschaften in Europa."
10.10.2011, 16:56 Uhr | dpa
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