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Formel 1: Lewis Hamilton holt die Pole Position zum GP von Südkorea

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Weltmeister Vettel muss sich Hamilton geschlagen geben

15.10.2011, 08:06 Uhr | t-online.de / ngo, t-online.de

Formel 1: Lewis Hamilton holt die Pole Position zum GP von Südkorea. Sebastian Vettel (vorn) im Duell mit Jenson Button. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel (vorn) im Duell mit Jenson Button. (Quelle: xpb)

Die lange Red-Bull-Serie ist gerissen. Zum ersten Mal in dieser Saison verpasste das Team von Weltmeister Sebastian Vettel die Pole Position. Beim Qualifying zum Großen Preis von Südkorea in Yeongam musste sich Vettel nur McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton geschlagen geben. Dennoch war er nach dem Qualifying zufrieden. "Wir waren sehr nah dran, näher als viele erwartet haben - wir auch."

Damit machte Hamilton seinem Team das passende Geschenk zum Jubiläum. Für McLaren ist es das 700. Formel-1-Rennen. Michael Schumachers Qualifying wurde unterdessen zu einem kleinen Fiasko.

McLaren-Duo macht Vettel gehörig Druck

Wie schon beim Rennen in Suzuka, bei dem sich Sebastian Vettel zum jüngsten Weltmeister in der Geschichte der Formel 1 krönte, dominierte das McLaren-Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button die freien Trainings. Der Abstand auf die beiden Red Bull betrug zwischenzeitlich bis zu zwei Sekunden. Bei Vettel und Mark Webber zeichneten sich Probleme mit den Reifen ab, die man versuchte, im Qualifying so gut es eben geht zu verringern.

Red Bull setzt auf ungewohnte Reifentaktik

Im ersten Durchgang der Qualifikation überraschte das Team des Weltmeisters die Experten. Sowohl Vettel als auch Webber wurden auf den superweichen Reifen auf Zeitenjagd geschickt. Offensichtlich wollte sich Red Bull Racing die härteren Reifen für das Rennen aufsparen und setzte deshalb auf eine andere Taktik. Das wird sich hoffentlich auszahlen", sagte Vettel. Die Konkurrenz verwendete wie erwartet von Beginn an die härtere Mischung, um sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Während Hamilton die Bestzeit einstrich und Vettel sich mit Rang elf den Einzug in den zweiten Durchgang hart erarbeitete, war für die folgenden Fahrer bereits das Ende der Fahnenstange erreicht: Daniel Ricciardo, Vitantonio Liuzzi, Jerome D'Ambrosio, Timo Glock, Jarno Trulli, Heikki Kovalainen und Rubens Barrichello.

Hamilton ganz locker, Schumacher raus

Die verbliebenen 17 Fahrer gingen dann komplett auf der weicheren Mischung in den zweiten Teil des Qualifyings. Hamilton legte gleich mit seiner ersten Runde die Messlatte für die Konkurrenz ziemlich hoch, seine Zeit von 1:36,526 Minuten war die bis dato schnellste an diesem Wochenende. Damit hatte er sein Top-Ten-Ticket bereits gezogen. Ganz anders Michael Schumacher. Der Rekordweltmeister musste kämpfen, seine erste gezeitete Runde reichte nur für einen wackligen neunten Platz.

Und der sollte am Ende nicht zu halten sein, Schumacher wurde noch bis auf Rang zwölf durchgereicht. Der Mercedes-Pilot sprach per Boxenfunk von Vibrationen am Boliden, die sich wohl auf die Leistung des Fahrzeugs ausgewirkt hatten.

Vettel kürzt ab, Hamilton nicht zu stoppen

Das Finale war angerichtet. Neben den sechs üblichen Verdächtigen von Red Bull, McLaren und Ferrari waren auch noch Nico Rosberg, Vitaly Petrov und das Force-India-Gespann Adrian Sutil und Paul di Resta in die Top Ten gefahren. Hamilton begann den dritten Durchgang mit einer erneuten Traumrunde und übernahm die Führung. Seine Marke von 1:36,130 Minuten sollte aber noch nicht ganz für die Pole Position reichen. Der erste, der dem Briten sehr nahe kam, war Vettel. Ihm fehlten aber immer noch 30 Tausendstelsekunden.

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Auf dem Weg zurück in die Box kürzte Vettel dann die Strecke ab. Er nutzte eine Auslaufzone für defekte Fahrzeuge, um eine der wenigen Schikanen zu umgehen. Die Rennleitung ermittelte im Anschluss daran gegen den Weltmeister. Doch dieser kam straffrei davon, da er sich nach Meinung der Rennkommissare keinen entscheidenden Vorteil verschafft hatte.

Hamilton nutzt seine letzte Chance

Der Kampf um die Pole Position war aber noch nicht beendet. Alle Top-Piloten hatten noch eine letzte Möglichkeit, die Bestzeit zu fahren. Und genau das machte Hamilton dann auch. Der Brite drückte die Rundenzeit auf 1:35,820 Minuten. Vettel kam zwar erneut nahe heran, am Ende fehlten im dann aber doch mehr als zwei Zehntelsekunden. Hinter den beiden lauern morgen beim Start Button und Webber auf den Plätzen drei und vier auf Fehler.

Einen solchen machte Webber nicht auf der Strecke, sondern in der Boxengasse. Er war ein wenig zu schnell unterwegs, wurde mit 106,9 statt den erlaubten 100 km/h erwischt. Der Australier muss deshalb 1400 Euro bezahlen.

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