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MSV Duisburg gelingt im Kellerduell der Befreiungsschlag

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2. Bundesliga - 11. Spieltag  

Die Zebras drehen das Kellerduell zu ihren Gunsten

15.10.2011, 14:04 Uhr | dpa, t-online.de

MSV Duisburg gelingt im Kellerduell der Befreiungsschlag. Duisburger Torjubel: Andre Hofmann (li.) freut sich mit Emil Jula. (Quelle: dpa)

Duisburger Torjubel: Andre Hofmann (li.) freut sich mit Emil Jula. (Quelle: dpa)

Der MSV Duisburg hat den Bock umgestoßen: Nach vier sieglosen Partien gewann der Pokalfinalist der letzten Saison das Kellerduell der 2. Bundesliga am elften Spieltag gegen den FC Ingolstadt mit 3:1 (0:1). Für die Duisburger war es erst der zweite Saisonsieg, mit dem die Zebras den Rang des Tabellen-Vorletzten an Ingolstadt abtraten. Direkt davor rangiert der Karlsruher SC, der bei Union Berlin mit 0:2 (0:1) verlor und nun acht Mal nicht gewonnen hat.

Der KSC wartet auf sein Erfolgserlebnis, dem MSV gelang es: Moritz Hartmann (10. Minute) markierte zwar gegen schwach spielende Duisburger früh die Führung der Gäste aus Oberbayern, aber nach der Pause drehten die Gastgeber vor 9547 Zuschauern die Partie. Zunächst landete Dzemal Berberovics (49.) Flanke von der linken Seite direkt im Tor, wenig später traf Branimir Bajic (63.) aus einer Abseitsposition zum glücklichen 2:1. Kurz vor dem Ende erhöhte der frühere Schalker Vasilios Pliatsikas (82.) auf 3:1.

Ingolstadt nutzt seine spielerische Überlegenheit nicht

Für Duisburg war es nicht nur wegen des irregulären Treffers von Bajic ein schmeichelhafter Sieg. Spielerisch war Ingolstadt lange Zeit überlegen. Doch die Gäste verpassten es, das Übergewicht in Tore umzumünzen. Collin Quaner (2.), Stefan Leitl (29.) und Moise Bambara (69.) vergaben beste Möglichkeiten.

Union unterstreicht seine Heimstärke

Union Berlin nutzte gegen Karlsruhe die seinen und hat gegen Karlsruhe den fünften Heimsieg in Serie gefeiert. Christopher Quiring erzielte in der 15. Minute den Führungstreffer. Den Schlusspunkt vor 16.301 Zuschauern setzte Michael Parensen (79.).

Dabei hatte Coach Uwe Neuhaus mit großen Personalproblemen zu kämpfen. Der gerade rechtzeitig von einer Erkältung genesene Kapitän Torsten Mattuschka hielt die Hausherren aber auf Siegkurs. Nachdem er mit einem Freistoß-Lattentreffer (6.) selbst noch gescheitert war, bereitete Mattuschka Quirings Führungstor vor.

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