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Bernie Ecclestone wünscht sich Max Mosley zurück

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Ecclestone wünscht sich Mosley zurück

24.10.2011, 11:03 Uhr | sid

Bernie Ecclestone wünscht sich Max Mosley zurück. Ecclestone und Mosley haben lange Zeit gemeinsam die Formel 1 geprägt. (Quelle: imago)

Ecclestone und Mosley haben lange Zeit gemeinsam die Formel 1 geprägt. (Quelle: imago)

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone würde ein Comeback des früheren FIA-Präsidenten Max Mosley an der Spitze des Automobil-Weltverbandes begrüßen. Der 80 Jahre alte Brite bezeichnete es als einen Fehler, seinen Freund in dessen von der inzwischen eingestellten Boulevard-Zeitung "News of the World" publizierten Affäre nicht genügend unterstützt zu haben.

"Eines der schlimmsten Dinge, die ich in meinem Leben gemacht habe, war - und für die schäme ich mich -, Max Mosley nicht zu verteidigen, als er vor einiger Zeit seine großen Probleme hatte. Dafür gibt es keine Entschuldigung“, sagte Ecclestone in einem Interview mit der "Welt". "Aber der Fehler ist mir passiert, weil so viele Menschen, Vorstände und Entscheidungsträger von großen Unternehmen oder Geldgebern auf mich eingeredet haben, dass Max unter allen Umständen seinen Stuhl räumen muss."

Heftig und schlecht beeinflusst

Ecclestone bekräftigte, dass damals seine persönliche Meinung gewesen sei, "dass dies seine rein persönliche Angelegenheit gewesen ist. Es hatte nichts mit der Formel 1 zu tun. Aber ich wurde sehr heftig und schlecht beeinflusst, ihn nicht zu unterstützen. Ich habe mich bei Max dafür entschuldigt, persönlich und öffentlich vor dem FIA World Council."

Erst Rückendeckung, dann Rückzug

Mosley, der auch mit den in der Formel 1 involvierten Herstellern im Clinch lag, hatte in der Affäre 2008 zunächst Rückendeckung von der FIA-Generalversammlung erhalten, sich dann ein Jahr später vom Amt des FIA-Präsidenten zurückgezogen. Danach war der studierte Jurist vor Gericht erfolgreich in mehreren Ländern gegen zahlreiche Berichterstattungen vorgegangen.

Inzwischen könnte sich Ecclestone ein Mosley-Comeback vorstellen. "Ich habe nichts gegen den jetzigen Amtsinhaber Jean Todt, aber ich würde eine Rückkehr von Max begrüßen“, sagte er.

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