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Karun Chandhok darf nicht beim Heimrennen ran

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Chandhok muss bei der Indien-Premiere zuschauen

25.10.2011, 21:21 Uhr | Motorsport-Total.com

Karun Chandhok darf nicht beim Heimrennen ran. Karun Chandhok muss beim ersten Formel-1-Rennen in seiner Heimat Indien zuschauen. (Quelle: imago)

Karun Chandhok muss beim ersten Formel-1-Rennen in seiner Heimat Indien zuschauen. (Quelle: imago)

Das hatte sich der Lokalmatador sicher anders vorgestellt. Der Inder Karun Chandhok wird nicht wie erwartet im Lotus sein Formel-1-Heimrennen bestreiten dürfen, sondern ausschließlich im ersten Freien Training auf dem Buddh International Circuit zum Einsatz kommen. Der 27-Jährige hatte in dieser Saison acht Mal bei den Freitag-Trainings am Steuer gesessen, beim Großen Preis von Deutschland Jarno Trulli ersetzt. Viele Experten hatten dies als Versuch gedeutet, ihn auf sein Heimspiel vorzubereiten.

Doch nun werden Trulli und Heikki Kovalainen das Rennen für Lotus bestreiten. HRT-Pilot Narain Karthikeyan ist somit der einzige Inder bei der Premiere in Noida.

Vater ist Präsident des indischen Motorsport-Verbandes

Chandhock machte keine Hehl aus seiner Enttäuschung. "Jeder weiß, dass das Heimrennen für jeden Fahrer das wichtigste und emotionellste Rennen ist - und das gilt besonders für mich. Ich war bereits in dieses Projekt involviert, als die Strecke noch ein leeres Stück Land war. Derzeit ist die Aufregung in Indien so groß - ich habe in den vergangenen zwei Tagen 28 Interviews gegeben", sagte der Lotus-Pilot.

Die Ausbootung ist umso überraschender, da Chandhoks Vater Vicky Präsident des indischen Motorsport-Verbandes und einer der Motoren hinter dem ersten Formel-1-Rennen in Indien ist. Doch selbst das reichte für den ehemaligen HRT-Piloten nicht aus, um beim Heimrennen im Lotus-Cockpit zu sitzen.

Es geht um Millionen

Finanzielle Interessen scheinen den Ausschlag für die Entscheidung des Teams gegeben zu haben. Lotus fürchtet, den zehnten Platz in der Konstrukteurs-WM zu verlieren - eine Position, die wegen der Verteilung von Bernie Ecclestones TV-Geldern mehrere Millionen Euro wert ist. Trulli ist für das Team mit all seiner Erfahrung eine sichere Bank - Chandhok konnte auf dem Nürburgring nicht wirklich überzeugen. Auch dem Inder ist bewusst, warum sich Lotus gegen ihn entschieden hat: "Sie haben dieses Mal auf die Erfahrung gesetzt."

Dennoch macht er sich deswegen keine Vorwürfe: "Ich werde in Delhi erhobenen Hauptes ins Fahrerlager gehen, denn ich habe vor allem in den vergangenen drei Monaten in- und außerhalb des Autos alles Mögliche getan, um Tony Fernandes (Teambesitzer, Anm. d. Red.) zu zeigen, dass ich lange in der Formel 1 bleiben kann." Trotz des Rückschlags glaubt Chandhok weiter an eine Zukunft bei Lotus: "Ich bin sicher, dass es für Tony eine schwierige Entscheidung war. Da wir immer eine gute Beziehung hatten, glaube ich, dass es ihn auf eine gewisse Art und Weise schmerzt. Ich bin hauptsächlich wegen ihm und wegen seines langfristigen Vertrauens zu diesem Team gestoßen. Ich hoffe immer noch, dass dieser langfristige Plan fruchtet und ich hoffe, dass ich eines Tages wieder für ihn fahren kann."

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