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Vettel holt die erste Pole Position in Indien

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Qualifying in Indien: Vettel, immer wieder Vettel

29.10.2011, 11:34 Uhr | t-online.de / ngo, t-online.de

Vettel holt die erste Pole Position in Indien. Sebastian Vettel unterwegs auf dem Buddh International Circuit. (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel unterwegs auf dem Buddh International Circuit. (Quelle: xpb)

Der Weltmeister ist wieder einmal das Maß der Dinge: In einem spannenden Qualifying sicherte sich Sebastian Vettel (Red Bull Racing) mit einer Rundenzeit von 1:24,178 Minuten die erste Pole Position auf dem neu errichteten Buddh International Circuit. Neben ihm startet morgen sein Teamkollege Mark Webber ins Premieren-Rennen in Indien.

Für Michael Schumacher war das Qualifying bereits nach dem zweiten von insgesamt drei Durchgängen beendet. Der Rekordweltmeister startet von Rang zwölf in den Grand Prix. Verfolgen Sie das Rennen heute ab 10.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker!

Ein Konkurrent Vettels stellt sich selbst kalt

Mit seiner nahezu perfekten Runde im dritten freien Training avancierte Vettel auch in Indien zum Top-Favoriten auf die Pole Position. In 1:24,824 Minuten drehte er die bis dato schnellste Runde des Wochenendes. Am Ende betrug der Vorsprung auf Jenson Button zwar wieder knapp vier Zehntelsekunden. Doch die Konkurrenz deutete an, dass sie sich nicht kampflos ergeben wird.

Für Spannung in der Qualifikation war also gesorgt - auch wenn sich ein Konkurrent bereits am Freitag vom Gedanken an die erste Startreihe verabschieden musste. Lewis Hamilton fuhr seine schnellste Runde im ersten freien Training unter doppelt geschwenkten Gelben Flaggen. Dafür wurde er von der Rennleitung mit einer saftigen Strafe bedacht. Hamilton wird in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt, konnte so höchstens von Rang vier aus ins Rennen gehen.

Button und Schumacher in großen Problemen

Vettel machte im ersten Durchgang der Qualifikation da weiter, wo er am Vormittag aufgehört hatte. Zwei schnelle Runden reichten ihm, um sich an die Spitze des Feldes zu setzen und den Grundstein für den Einzug in die nächste Runde zu legen. Ganz anders lief es bei Timo Glock. Das Getriebe an seinem Boliden streikte, die Mechaniker hatten alle Hände voll zu tun - und so drehte Glock nur eine einzige gezeitete Runde, ehe er seinen Wagen in der Box abstellte.

Während sich Vitaly Petrov auf den weichen Reifen mit der Bestzeit für den zweiten Durchgang qualifizierte, wurde es für Jenson Button und Michael Schumacher richtig eng. Zwar schafften beide den Sprung in Q2, mussten dafür aber jeweils einen Satz der weichen Reifen benutzen.

Schumacher muss die Segel streichen

Die weichen Gummis waren im mittleren Qualifying-Segment dann bei allen 17 Piloten, die noch mit von der Partie waren, die erste Wahl. Vettel reichte ein einziger Run, um mit einer neuen absoluten Bestzeit das Ticket fürs Finale zu lösen. Nico Rosberg fuhr recht schnell eine Zeit, die ihn sicher in die Top 10 hob - doch sein Teamkollege Schumacher hatte wie schon im ersten Durchgang erneut zu kämpfen.

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Doch dieses Mal musste er sich geschlagen geben. Die Zeit des Rekordweltmeisters war nur gut für Platz zwölf. Per Boxenfunk meldete Schumacher, er habe wahrscheinlich Probleme mit den Hinterreifen. Eine Unwucht schien den Boliden ein wenig aus dem Gleichgewicht gebracht zu haben und war damit nicht mehr zu 100 Prozent zu kontrollieren.

Erneute Pole für Vettel, Massa fliegt ab

Die Top 10 waren also gefunden, im Finale ging es nun um die Reihenfolge, in der morgen das Rennen gestartet wird. Es entwickelte sich ein extrem enges Kop-an-Kopf-Rennen um die Pole Position. Zwischen Vettels zwischenzeitlicher Bestmarke und Hamiltons Rundenzeit lagen weniger als fünf Hundertstelsekunden. Kurz vor Schluss erhöhte Vettel seinen Vorsprung, seine Rundenzeit von 1:24,178 Minuten reichte für die Pole Position.

Bitter für Hamilton: Der Brite lag am Ende auf Rang zwei, muss aber wegen der Strafe von Rang fünf ins Rennen gehen. Unmittelbar vor Ende der Session brach dann bei Massa noch die rechte Vorderradaughängung, der Brasilianer krachte in einen der zahlreichen Reifenstapel.

Karthikeyan soll Schumacher behindert haben

Auch Lokalmatador Narain Karthikeyan wurde strafversetzt. Der Inder aus dem HRT-Team hatte sich zunächst für den 22. Startplatz qualifiziert, wurde dann aber - zumindest auf dem Papier - von der Rennleitung fünf Plätze zurückversetzt. Karthikeyan soll Michael Schumacher beim ersten Qualifying-Teil behindert haben.

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