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Dynamo Dresden zerlegt den Karlsruher SC

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2. Bundesliga - 13. Spieltag  

Dresden gibt sportliche Antwort auf unsportliches Verhalten

29.10.2011, 14:50 Uhr | dapd, t-online.de

Dynamo Dresden zerlegt den Karlsruher SC. Das zweite Tor Dresdens gegen Karlsruhe geht auf sein Konto: Freude bei Muhamed Subasic. (Quelle: dapd)

Das zweite Tor Dresdens gegen Karlsruhe geht auf sein Konto: Freude bei Muhamed Subasic. (Quelle: dapd)

Dynamo Dresden bleibt in den Schlagzeilen, zur Abwechslung aber mal sportlich: Am 13. Spieltag der 2. Bundesliga verlegte der Aufsteiger daheim gegen den weiterhin abstiegsbedrohten Karlsruher SC das Feuerwerk auf den Rasen. Das 5:1 (3:1) war Dresdens höchster Saisonsieg. Parallel baute der SC Paderborn durch sein 1:0 (0:0) gegen den FC Erzgebirge Aue seine Ungeschlagen-Serie auf neun Partien nacheinander aus und festigte seinen überraschenden fünften Platz in der Tabelle.

Das halbe Dutzend Tore in Dresden aber stahl den Ostwestfalen die Schau. Dynamo feierte nach dem Pokal-Aus in Dortmund vor 23.610 Zuschauern einen Befreiungsschlag. Zlatko Dedic (29. Minute), Muhamed Subasic (31.) und Robert Koch (39.) zogen den Gästen aus Nordbaden bereits vor dem Pausentee den Zahn. Nach Giuseppe Aquaros Anschlusstor (38.) keimte beim Tabellen-16. nur kurz Hoffnung auf. Später erhöhten Filip Trojan (54.) und Pavel Fort (68.) das Resultat sogar noch.

Was wird aus Scharinger?

Die Karlsruher sind inzwischen seit zehn Meisterschaftsspielen ohne Sieg. Nach der höchsten Saisonniederlage werden auch die Diskussionen um die Zukunft des Trainers Rainer Scharinger nicht verstummen. Der einstige Europapokal-Halbfinalist KSC müsste nach derzeitigem Tabellenstand in die Relegation gegen den Dritten der 3. Liga.

Paderborn bleibt an den Aufstiegsplätzen dran

Wie Dresden antwortete auch Paderborn auf eine Pokal-Schlappe (0:4 in Fürth) mit einem Heimsieg. Dank einer klaren Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte setzten sich die Gastgeber vor 7.329 Zuschauern mit 1:0 durch. Das entscheidende Tor erzielte Florian Mohr in der 60. Minute. Paderborn reduzierte seinen Abstand zu den Aufstiegsrängen auf drei Zähler. Der letztjährige Herbstmeister Aue verharrt als Elfter im grauen Mittelfeld, 14 Punkte entfernt von einem Aufstiegsplatz.

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