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HSV-Neuling Fink schon unter Druck

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Fink: „Müssen uns alles hart erarbeiten“

29.10.2011, 21:26 Uhr | dpa

HSV-Neuling Fink schon unter Druck. Gegen Kaiserslautern unter Druck: HSV-Hoffnungsträger Thorsten Fink. (Quelle: imago)

Gegen Kaiserslautern unter Druck: HSV-Hoffnungsträger Thorsten Fink. (Quelle: imago)

Es war keine gute Woche für Thorsten Fink, sie hat an ihm genagt. Als er vor nicht einmal 14 Tagen seinen Dienst als Trainer des Hamburger SV antrat, präsentierte er sich noch als personifizierte Zuversicht. Furchtlos sei er, sagte der 43-Jährige da, vor nichts und niemandem habe er Angst.

Gelassen und selbstbewusst lächelte er die besorgniserregende sportliche Lage beim HSV weg. Das ist vorbei. So locker sich Fink damals präsentiert hatte, so angespannt wirkte er vor dem so wichtigen Kellerduell gegen den 1. FC Kaiserlautern.

Fink muss Stürmer Petric ersetzen

Der Grund für den Stimmungswandel ist schnell erzählt: Dem hoffnungsvollen Debüt gegen den VfL Wolfsburg (1:1) folgte ein ernüchternder Auftritt einer B-Elf im DFB-Pokal gegen Eintracht Trier (2:1 n.V.). Danach hagelte es Kritik - und für Finks Geschmack wurden ihm zu viele negative Fragen gestellt. Auch wenn er zugeben musste, dass der Auftritt "kein Schmankerl" war. "Meine Mission ist es, den Verein da unten rauszubringen", sagte Fink, "das kann halt auch ein bisschen dauern. Wir müssen uns alles hart erarbeiten."

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Das gilt ganz besonders für die erhofften drei Punkte gegen Kaiserslautern. "Sie werden sicherlich nicht versuchen, das Spiel zu machen", sagte Fink, "aber wir müssen sie einfach schlagen." Mladen Petric wird dabei nicht helfen können. Der treffsicherste HSV-Stürmer (fünf Pflichtspieltore) hat sich im Mannschaftstraining einen Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen und fällt drei bis vier Wochen aus. Als Alternativen stehen neben Paolo Guerrero die gegen Trier eingesetzten Heung Min Son und Marcus Berg zur Verfügung. "Ich schaue, wer die bessere Ausstrahlung hat und lasse mein Bauchgefühl entscheiden", sagte Fink.

Mit einem Sieg würde der HSV nach Punkten mit den Pfälzern gleichziehen und sich im Abstiegskampf etwas Luft verschaffen. Allerdings warten die Hanseaten als schlechteste Heimelf der Liga (zwei Punkte aus fünf Partien) seit mittlerweile neun Heimspielen auf einen Sieg und blieben zuletzt am 16. April beim 0:0 gegen Hannover ohne Gegentor. Nicht zuletzt wegen dieser Statistik gibt sich FCK-Trainer Marco Kurz vor der Partie selbstbewusst: "Wir sind auf Augenhöhe mit dem HSV", sagte er, "wir haben zuletzt vieles verbessert, auch die Abstimmung. Das überrascht mich aber nicht, ich hatte es eingefordert."

Köln hofft auf Alleinunterhalter Podolski

Vor der zweiten Sonntagspartie, dem Spiel des 1. FC Köln gegen den FC Augsburg, plagen Stale Solbakken erhebliche Personalprobleme. Der Trainer des Rheinländer muss neben dem langzeitverletzten Adil Chihi (Kreuzbandriss) vier weitere Spieler ersetzen. Ob Torjäger Milivoje Novakovic, der zuletzt an Leistenproblemen litt, im Kader steht, soll erst nach dem Abschlusstraining entschieden werden. Und so droht Lukas Podolski gegen den Aufsteiger die ungeliebte Rolle als Alleinunterhalter im Sturm. "Die Situation ist wie sie ist, und wir müssen das Beste aus ihr machen. Doch befriedigend ist sie nicht. Es fehlen Alternativen", sagte Podolski dem "Express". Trotzdem findet Solbakken: "Die Stimmung ist sehr gut." Das war sie vor zwei Wochen auch beim HSV.

11. Spieltag

SC Freiburg

-

Bayer Leverkusen

0:1

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FC Bayern München

-

1. FC Nürnberg

4:0

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FC Schalke 04

-

TSG 1899 Hoffenheim

3:1

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VfB Stuttgart

-

Borussia Dortmund

1:1

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VfL Wolfsburg

-

Hertha BSC

2:3

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Borussia Mönchengladbach

-

Hannover 96

2:1

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1. FSV Mainz 05

-

SV Werder Bremen

1:3

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1. FC Köln

-

FC Augsburg

3:0

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Hamburger SV

-

1. FC Kaiserslautern

1:1

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