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Lewis Hamilton vs. Felipe Massa: Keine Einigung in Sicht

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"Situation ist für keinen der Beteiligten gut"

31.10.2011, 11:49 Uhr | sid, t-online.de, Motorsport-Total.com

Lewis Hamilton vs. Felipe Massa: Keine Einigung in Sicht. Ewige Rivalen der F1-Strecke: McLaren-Pilot Lewis Hamilton (li.) und Ferrari-Pilot Felipe Massa. (Quelle: imago)

Ewige Rivalen der F1-Strecke: McLaren-Pilot Lewis Hamilton (li.) und Ferrari-Pilot Felipe Massa. (Quelle: imago)

Keine Einigung in Sicht: Nach Teil vier der unendlichen Streit-Geschichte zwischen Lewis Hamilton und Felipe Massa haben die Teamchefs der beiden Formel-1-Piloten ihre Schlichtungsversuche aufgegeben. "Es ist leider Fakt, dass es schon einige Küsschen zwischen den beiden gegeben hat. Diese Situation ist für keinen der Beteiligten gut", sagte Massas Ferrari-Chef Stefano Domenicali: "Aber wir können uns hinsetzen und Karten spielen, das Problem werden wir nicht aus der Welt schaffen."

Auch Hamiltons McLaren-Boss Martin Whitmarsh bezweifelt, dass die beiden Streithähne jemals zueinander finden: "Es muss schon von den Beiden selbst kommen. Das sind junge Männer, die können das unter sich ausmachen. Es wäre aber schön, wenn sie sich auf der Strecke nicht mehr magnetisch anziehen würden." Eine öffentliche Versöhnungsgeste der beiden wollen die Teams nicht organisieren - sie würden sie selbst für unglaubwürdig halten.

Bereits zum vierten Mal kollidiert

"Es ist nicht der Zeitpunkt, dass sich die beiden beim nächsten Rennen vor die Box stellen, sich beim Händeschütteln fotografieren lassen und darüber lachen", sagte Whitmarsh: "So etwas bringt niemanden weiter." Beim Großen Preis von Indien waren die beiden nach zwei Crashs in Monaco sowie Zwischenfällen in Singapur und Japan bereits zum vierten Mal in diesem Jahr auf der Strecke kollidiert.

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Nachdem zuvor stets Hamilton als Schuldiger auserkoren war, kassierte diesmal Massa eine Strafe. "Dass er die Strafe bekommen hat, war eine Erleichterung, aber es hätte auch anders kommen können", sagte Hamilton. Er habe nicht das Gefühl gehabt, schuld zu sein. Bereits am vergangenen Freitag war er nach einem Regelverstoß im ersten freien Training bestraft worden und wurde in der Startaufstellung um drei Plätze zurückversetzt.

Versöhnungs-Ansätze während Schweigeminute

Vor dem Indien-Rennen hatten Beobachter auf eine Versöhnung gehofft, nachdem Hamilton Massa bei der Schweigeminute für die tödlich verunglückten Rennfahrer Dan Wheldon und Marco Simoncelli vor dem Rennen die Hand auf die Schulter gelegt hatte. "Ich stand nach der Schweigeminute neben Felipe. Er hat mit mir lange Zeit nicht geredet, aber ich habe die Initiative ergriffen, habe meinen Arm um ihn gelegt und ihm viel Glück für das Rennen gewünscht," sagte Hamilton.

Massa: "Was versucht er?"

Diese Geste wollte Massa nicht wirklich als großes Friedensangebot verstehen. "Er hat da gar nichts probiert. Als ich mit ihm sprechen wollte, ging er vorbei. Er sah mir nicht ins Gesicht, also nein. Hier nicht. Nach der Schweigeminute hier stand er neben mir und sagte nur: 'Hab ein gutes Rennen.' Damit versucht er was? Hab ein gutes Rennen? Ist das jetzt reden oder wie?", fragte der Ferrari-Pilot. Zuvor hatte zwischen den beiden über Wochen Funkstille geherrscht, nachdem sie sich in diesem Jahr bereits mehrfach öffentlich gestritten und beschimpft hatten.

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