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FSV Mainz 05 will gegen den VfB Stuttgart den Heimfluch beenden

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Thomas Tuchel und "das verdammte Ergebnis"

03.11.2011, 19:31 Uhr | dapd

FSV Mainz 05 will gegen den VfB Stuttgart den Heimfluch beenden. Eric Maxim Choupo-Moting will mit dem FSV Mainz 05 den dritten Saisonsieg einfahren. (Quelle: dapd)

Eric Maxim Choupo-Moting will mit dem FSV Mainz 05 den dritten Saisonsieg einfahren. (Quelle: dapd)

Thomas Tuchel war einst Musterbild eines jungen, sehr engagierten, aber stets sachlichen Trainers. Doch selbst am Bruchweg gibt es Grenzen der Geduld: Nach einer Serie von mittlerweile neun sieglosen Spielen in der Bundesliga nimmt auch im beschaulichen Mainz der Druck auf die Verantwortlichen zu. Tuchel wirkt gereizt und hofft (ab 20.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf die Wende gegen den VfB Stuttgart.

Seit zweieinhalb Jahren ging es unter der Leitung des 38-Jährigen meist bergauf. Im ersten Jahr gelang der neunte Tabellenplatz, im Vorjahr mit spektakulärem Offensivfußball gar die Berechtigung zur Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation. Rechtzeitig zum Aufschwung war auch die neue Arena fertig.

Wetklo bleibt für Müller im Tor

Heute steht Mainz auf dem 15. Tabellenplatz, und jegliche Euphorie ist verflogen. "Wir müssen kurzfristig wieder den Anschluss ans Mittelfeld finden", sagt Tuchel. Dabei helfen soll auch ein Wechsel auf der wichtigen Torwart-Position. Pokal-Held Christian Wetklo bekommt nach dem Einsatz gegen Bremen auch gegen Stuttgart den Vorzug vor Stammkraft Heinz Müller.

Hochkarätige Abgänge nicht verkraftet

In der Vorsaison schien Tuchel auf jedes Problem in seinem "Matchplan" eine Antwort zu haben, das Spiel der Mainzer lief meist wie aus einem Guss, sogar die zwischenzeitliche Tabellenführung sprang dabei heraus. Garanten des Erfolgs waren die Jung-Nationalspieler Andre Schürrle und Lewis Holtby, die nun mit Treffern und starken Leistungen in Leverkusen und Schalke überzeugen. "Ich glaube uneingeschränkt an die Qualität unseres Kaders", sagt der jüngste deutsche Bundesligatrainer trotzig über sein Team.

Ein Problem für die Mainzer zeigt sich ganz vorn. Der Spielaufbau ist zwar nicht mehr ganz so spektakulär, aber immer noch klar, wird aber nicht mehr in ausreichend viele Tore umgemünzt. Fünfmal wurde bereits eine Führung vergeben, dreimal setzte es danach sogar noch Niederlagen. "Wir müssen mit aller Macht gegen Stuttgart drei Punkte holen", sagt Tuchel, der aber trotz der schlechten Ergebnisse nicht müde wird zu wiederholen: "Bei uns steht die Leistung im Mittelpunkt der Betrachtung. Und die stimmt."

Tuchel wirkt dünnhäutig

Auch beim 1:3 gegen Bremen am vergangenen Wochenende gingen die Mainzer früh in Führung und ließen sich danach das Heft aus der Hand nehmen. Nach Spielende uferte ein Tuchel-Interview zu einem peinlichen Streitgespräch aus, in dem der Trainer auch das Schiedsrichter-Gespann stark kritisierte. Vor dem Duell mit Stuttgart legte er noch einmal nach: "Ich habe dort meine Meinung vertreten und werde mir das auch weiterhin erlauben zu tun."

Seine eigene Meinung hat Tuchel auch bei der Beurteilung der Leistungen des Teams. "Wir sind in der Lage, einen Gegner zu dominieren", sagt Tuchel. Gegen Bremen stimmte dies - 30 Minuten lang. Das Ergebnis offenbart jedoch die Wertlosigkeit einer Dominanz, die nicht dauerhaft gehalten werden kann.

Die Voraussetzungen für einen Sieg gegen Stuttgart sind nicht optimal: Mainz konnte in der Liga bisher überhaupt nur einmal gegen Stuttgart gewinnen. Thomas Tuchel dürfte im Angesicht des Tabellenkellers egal sein, wie dominant sein Team auftritt: "Wir brauchen diesen verdammten Sieg auf der Anzeigentafel."

Labbadia: Bei 100 Prozent sind wir schwer zu schlagen

Der VfB Stuttgart hat die Reise nach Mainz mit breiter Brust angetreten. "Wir müssen wieder an die 100 Prozent kommen, dann wird es schwer, uns zu schlagen", sagt Trainer Bruno Labbadia. Vom 15. Tabellenplatz der Mainzer solle sich seine Mannschaft aber nicht blenden lassen: "Die sind besser als der Platz, wo sie stehen", warnte Labbadia.

Gegen das Team von Thomas Tuchel wolle der 45-Jährige daher voraussichtlich der selben Elf vertrauen, die vergangene Woche beim 1:1 gegen Meister Borussia Dortmund "das beste Spiel der Saison" gezeigt hatte. Auch Sportdirektor Fredi Bobic ist sich sicher, dass "uns in Mainz nichts geschenkt wird". Trotz der eigenen Serie von fünf Spielen ohne Niederlage solle der VfB daher nicht überheblich werden: "Bis Saisonende ist es noch eine weite Strecke", sagte Bobic.


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