Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Weltklassepferd "Hickstead" bricht tot zusammen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympiasieger-Pferd bricht tot zusammen

07.11.2011, 14:05 Uhr | sid

Weltklassepferd "Hickstead" bricht tot zusammen. Eric Lamaze auf Hickstead beim CHIO 2011 in Aachen. (Quelle: imago)

Eric Lamaze auf Hickstead beim CHIO 2011 in Aachen. (Quelle: imago)

Die Welt der Springreiter steht unter Schock: Beim Weltcupspringen in Verona brach das Weltklassepferd "Hickstead" nach Beendigung des Parcours tot unter dem kanadischen Olympiasieger Eric Lamaze zusammen. "Hickstead war wirklich einzigartig. Mein Herz ist bei Eric und allen, die mit diesem wundervollen Pferd zu tun hatten. Das ist ein großer Verlust", sagte Präsidentin Prinzessin Haya vom Weltverband (FEI) in einer ersten Stellungnahme.

Tausende Zuschauer und die versammelte Weltelite der Springreiter erlebten das Drama in der Halle. Das Springen wurde daraufhin abgebrochen, dem toten Vierbeiner mit einer Schweigeminute gedacht. Auch Ex-Europameister Marco Kutscher, der unmittelbar vor Lamaze gestartet war, war fassungslos: "Wir sind geschockt. Dieses Pferd war in den letzten Jahre das Maß aller Dinge", sagte Kutscher. Lamaze hatte auf "Hickstead" neben Olympia-Gold 2008 in Peking 2010 auch die Bronzemedaille bei den Weltreiterspielen in Kentucky gewonnen und beim CHIO in Aachen triumphiert.

Ärzte können nichts tun

Kutscher hatte mit der Startnummer 20 auf Cornet Obolensky seinen Ritt gerade absolviert, als Lamaze kurz hinter ihm als 22. in den Parcours ritt. Alles war zunächst wie immer. Der Kanadier und sein Top-Pferd absolvierten die Runde mit einem Abwurf. Als das Paar aus der Halle reiten wollte, passierte das Unglück. Obwohl sofort Tierärzte in der Halle zur Stelle waren, verstarb der 15-jährige Hengst unmittelbar. Die Todesursache blieb zunächst unklar.

Weltcup-Springen abgebrochen

"Ich war schon auf dem Abreiteplatz und habe erst von dem schrecklichen Vorfall erfahren, als ein Rettungswagen einfuhr", berichtete Kutscher. Die Reiter einigten sich kurzentschlossen darauf, das Weltcup-Springen aus Mitgefühl und Respekt gegenüber dem Pferd abzubrechen. Verona war die vierte Station im Hallen-Weltcup. Kutscher: "Ich habe Eric noch eine SMS geschickt und hoffe, dass es ihm bald besser geht", sagte Kutscher. In den folgenden Tagen soll durch eine Autopsie die Todesursache des Pferdes geklärt werden.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
38 % sparen: Boxspringbett inkl. Topper für nur 499,- €

Traumhaft und erholsam schlafen auf 180x200 cm - jetzt zum reduzierten Preis bei ROLLER.de.

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal