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Heidfeld in die DTM? Hoffnung auf ein Formel-1-Comeback schwindet

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Formel 1 - Nick Heidfeld  

Landet auch Heidfeld jetzt in der DTM?

24.11.2011, 14:02 Uhr | dpa

Heidfeld in die DTM? Hoffnung auf ein Formel-1-Comeback schwindet. Wohin ihn sein weiterer Weg im Motorsport führt, weiß Nick Heidfeld derzeit noch nicht. (Quelle: imago)

Wohin ihn sein weiterer Weg im Motorsport führt, weiß Nick Heidfeld derzeit noch nicht. (Quelle: imago)

Heinz-Harald Frentzen und Ralf Schumacher blieb dereinst nichts anderes übrig, als in die DTM "abzusteigen". Und auch Nick Heidfelds Hoffnungen, nochmals ein Cockpit in der Formel 1 zu ergattern, schwinden. Elf Rennen durfte der Kubica-Ersatz in der zu Ende gehenden Saison für Renault bestreiten, wurde dann entlassen. "Ich kann mir auch vorstellen, etwas anderes zu machen", sagte Heidfeld vor dem WM-Finale in Sao Paulo.

Gemeinsam mit Landsmann Adrian Sutil liegt er mit einer Ausbeute von 34 Punkten immer noch auf dem zehnten WM-Rang. Sollte Heidfeld keine Chance auf eine Rückkehr erhalten, stünde wohl für den 34-Jährigen in Sachen F-1-Siegen tatsächlich die Null.

In Malaysia hatte er bei seiner kurzen Mission für Lotus Renault in diesem Jahr den dritten Platz erreicht. Wo ihn seine Anhänger bald wiedersehen, habe sich bis jetzt noch nicht entschieden, meinte Heidfeld: "Aber ich hoffe meinen treuen Fans bald wieder Action bieten zu können." Er gilt als Kandidat für ein Mercedes-Cockpit im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM).

Senna fährt lediglich seinen berühmten Namen spazieren

Im Jahr 2000 stieg Heidfeld bei Prost in die Formel 1 ein. Immer wieder setzte "Quick Nick" fahrerische Glanzlichter, stand aber gleichzeitig regelmäßig als Stammfahrer auf der Kippe. 2010 kehrte er für fünf Rennen zu Sauber zurück, verdingte sich ansonsten als Testfahrer in Diensten von Mercedes und dem Reifenhersteller Pirelli. 2011 hatte ihn Lotus Renault kurzfristig für den bei einer Rallye verunglückten Polen Robert Kubica verpflichtet. Nach dem Rennen in Ungarn setzte das Team dann auf den Brasilianer Bruno Senna, der vom Ersatzfahrer zum Stammpiloten aufstieg. Heidfeld musste gehen. Senna fuhr seitdem ganze zwei Punkte ein.

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