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Revierderby: Klopp zurück im Angriffsmodus

25.11.2011, 18:27 Uhr | sid

Revierderby: Klopp zurück im Angriffsmodus. Eins der entscheidenden Duelle im Revierderby: Dortmunds Santana (l.) gegen Schalkes Torjäger Huntelaar. (Quelle: imago)

Eins der entscheidenden Duelle im Revierderby: Dortmunds Santana (l.) gegen Schalkes Torjäger Huntelaar. (Quelle: imago)

Der Schock von London ist verdaut, Jürgen Klopp schaltet vor dem "Spiel schlechthin" wieder auf Angriffsmodus. "Wir haben vor, unsere Probleme zu lösen. Wir werden eine gute Mannschaft auf dem Eis haben und versuchen, das Ding zu durchzuziehen", sagte der Trainer des Deutschen Meisters Borussia Dortmund vor dem 139. Revier-Derby gegen den Erzrivalen Schalke 04.

Schon allein seine Wortwahl soll vermitteln: Genug gejammert! Und während Schalke 04 sich mit Kampfansagen auffällig zurückhält und die Favoritenrolle zum verhassten Nachbarn 30 Kilometer in Richtung Osten weiterschiebt, hält sich Klopp nicht lange mit psychologischer Aufbauhilfe auf.

Der BVB bangt um Götze

Seit der schwer verletzte Sven Bender (doppelter Kieferbruch) nach dem 1:2 in der Champions League beim FC Arsenal in London operiert und versorgt war, verbreitet der Meistercoach nur noch Aufbruchstimmung. "Wir haben ein paar Probleme, das steht außer Frage: ein paar Verletzte, ein paar müde Gliedmaßen. Aber ganz ehrlich: Als klar war, dass mit 'Manni' alles geregelt ist, war für uns sofort das Gefühl da, dass auch der Rest zu regeln ist", sagte Klopp.

Im vierten Anlauf will Klopp endlich zum ersten Mal ein Derby vor heimischem Publikum gewinnen: "Jetzt geht es darum, die Herausforderung gegen einen extrem starken Gegner aus Gelsenkirchen zu bestehen. Wir sind uns über die Großartigkeit dieses Spiels bewusst." Über den Einsatz von Regisseur Mario Götze, der in London nach einem Schlag gegen den Oberschenkel ausgewechselt werden musste, soll kurzfristig entschieden werden. "Es besteht eine Chance, aber sicher ist es nicht", sagt Klopp. Dauerkühlung und Lymphdrainagen verschafften dem Supertechniker bereits spürbare Linderung.

Verbale Sticheleien

Ob der BVB mit oder ohne Götze antritt - Schalke sieht sich als Underdog und fühlt sich in der Rolle offenbar pudelwohl. "Die Jungs aus Dortmund haben in den letzten Jahren nicht viel falsch gemacht. Ich denke, dass Dortmund eine Favoritenrolle beim Derby hat", sagte Schalkes Aufsichtsratsboss Clemens Tönnies dem TV-Sender Sky und fügte hinzu: "Aber es wird nichts verschenkt." Auf Vorstandsebene gab es noch die intensivsten Sticheleien, die allerdings mit Großangriffen aus alten Derbytagen nichts gemein hatten. Tönnies reagierte auf ein Zitat von BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, dass dieser über ihn zuletzt ja "sehr häufig auch etwas in der Bunten" gelesen habe. "Ich habe das Gefühl, dass Watzke das braucht - ich brauche so was nicht", sagte Tönnies, und ergänzte: "Wir müssen uns vor dem BVB nicht verstecken, ganz im Gegenteil, wir fahren da beherzt hin."

Dann gab es noch eine völlig überflüssiges Geplänkel zwischen Schalkes Sportdirektor Horst Heldt und Watzke über die Farbe von Auswärtstrikots - das war's auch schon. Auch der heimliche Derby-König Huub Stevens, der seine vergangenen zwölf Duelle mit dem BVB nicht verloren hat, bleibt zurückhaltend. Man könne nur Respekt vor Dortmund haben, sagte der Niederländer. Für Schalke sei es am Samstag eine weitere Gelegenheit, "um zu lernen". Dass diese Aussage eine krasse Untertreibung ist, weiß auch Stevens genau. Beim 4:0 gegen den 1. FC Nürnberg hat die Schalker Elf bereits eindrucksvoll bewiesen, dass sie sich auch ohne die verletzten Leistungsträger Benedikt Höwedes und Jefferson Farfan zurechtfindet.

Papadopoulos ist kritischere Derbys gewohnt

Entscheidend für einen Erfolg in Dortmund könnte die Frage werden, wie sich die extrem junge Defensive mit Torwart Lars Unnerstall (21) und den Innenverteidigern Kyriakos Papadopoulos (19) und Joel Matip (20) schlägt. "Lars hat seine Sache bisher sehr gut gemacht. Ich brauche ihn auf das Derby nicht besonders einzustimmen, denn die Lernschule ist die beste Erfahrung", sagte Stevens. Auch um seine Innenverteidiger muss sich der Coach offenbar keine besondere Sorgen machen.

Zumindest Papadopoulos sieht dem Duell völlig entspannt entgegen: "Auch das größte Derby in Deutschland ist nicht zu vergleichen mit Derbys in Griechenland. Wenn Piräus gegen Panathinaikos spielt oder Aris gegen PAOK Saloniki, dann herrscht dort Ausnahmezustand."

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