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Webber feiert ersten Saisonsieg in Interlagos

27.11.2011, 18:38 Uhr | dapd, dpa, t-online.de

Mark Webber feiert ersten Saisonsieg in Interlagos. Sebastian Vettel (li.) und Mark Webber feiern den Doppelsieg und eine erfolgreiche Saison. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel (li.) und Mark Webber feiern den Doppelsieg und eine erfolgreiche Saison. (Quelle: dpa)

Mark Webber hat das letzte Rennen der Formel-1-Saison 2011 gewonnen. Auf dem Autodromo José Carlos Pace stand der Australier zum ersten Mal in diesem Jahr ganz oben auf dem Treppchen. Vize-Weltmeister ist dennoch Jenson Button im McLaren-Mercedes, der den Großen Preis von Brasilien auf Platz drei beendete. Sebastian Vettel machte mit Rang zwei 16,983 Sekunden hinter Webber einen Doppelsieg von Red Bull perfekt. Zu Beginn des Rennens dominierte der Weltmeister das Fahrerfeld wie gewohnt. Dann aber machte das Getriebe Probleme und Vettel konnte die Leistung des Autos nicht voll ausschöpfen. Champion Vettel schloss die Saison mit 392 Punkten souverän vor den Verfolgern ab. Button (270) hat am Ende zwölf Zähler Vorsprung auf Webber (258).

"Das fühlt sich sehr gut an. Es wäre zwar schön gewesen, es mit Sebastian auf der Strecke auszutragen. Aber der Sieg ist sehr wichtig für mich", sagte Webber. Vettel fand Platz zwei zwar "sehr schade. Aber Mark hat den Sieg verdient. Ich würde das jetzt nicht Pech nennen", sagte Vettel, der aus der Red-Bull-Box schon früh die Anweisung erhielt, die Gänge früher hochzuschalten. "Ich habe trotzdem versucht, mein Bestes zu geben. Insgesamt hatten wir eine überragende Saison. Es wäre nicht angemessen, wenn ich mich jetzt ärgern würde."

Schumacher kollidiert mit Senna

Ferrari-Pilot Fernando Alonso fuhr lange auf dem dritten Platz, wurde dann aber von Button überholt. Als bester Brasilianer schnitt Felipe Massa auf Platz fünf ab. Michael Schumacher fiel früh auf den letzten Platz zurück, nachdem er bei einem Überholmanöver mit Bruno Senna kollidiert war. Senna schlitzte den Reifen des Rekordweltmeisters mit seinem Frontflügel auf und kassierte dafür eine Durchfahrtsstrafe durch die Boxengasse. Schumacher beendete das Rennen in Interlagos auf dem 15. Rang. Lewis Hamilton schied aufgrund eines Getriebeschadens aus. Der Regen, der das ganze Wochenende wie ein Damokles-Schwert über dem Kurs hing, blieb aus.

Rosberg beendet die Saison vor Schumacher

Zweitbester Deutscher in Brasilien war Adrian Sutil. Der Force-India-Fahrer überzeugte auf Rang sechs. Nico Rosberg hatte erneut die Nase vor seinem Teamkollegen Schumacher. Er belegte den siebten Platz. Rosberg blieb damit auch in der Gesamtwertung als WM-Siebter vor Schumacher (Achter).

Der als Letzter gestartete Timo Glock schied in der 24. Runde als erster Fahrer aus. Die Mechaniker hatten ein Hinterrad nicht richtig festgeschraubt, so dass er seinen Marussia-Virgin in der Auslaufzone abstellen musste. "Wir haben in dieser Saison schon ein paar Boxenstopps verhauen. Da muss sich das Team auf den Arsch setzen", grantelte Glock.

Vettel: "Ich fühle mich wie Ayrton Senna 1991"

Der neue Pole-Rekordhalter Vettel nutzte seine 15. Bestzeit dieser Saison perfekt und setzte sich gleich von seinem Stallgefährten Webber ab. Die Konkurrenten der anderen Teams fuhren auf dem 4,309 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs schon früh chancenlos hinterher. Alles sah nach dem zwölften Sieg des 24-Jährigen aus, aber dann machten ihm die Getriebeprobleme einen dicken Strich durch die Rechnung. "Ich fühle mich wie Ayrton Senna 1991", klagte Vettel per Boxenfunk. Der 1994 tödlich verunglückte dreifache Champion aus Brasilien hatte damals bei seinem Heimrennen ein vergleichbares Problem. Allerdings gewann Senna.

Nach 14 Umläufen wurde Vettel um ein paar Zehntelsekunden langsamer. Bis zur 30. Runde konnte sich der Weltmeister trotz dieses technischen Problems noch an der Spitze halten, dann musste er Webber kampflos passieren lassen. Red Bull hatte Vettel per Boxenfunk immer wieder darauf hingewiesen, beim Schalten aufzupassen. "Wenn ich jede Runde den Schaltmodus ändere, werde ich hinter ihn zurückfallen", wehrte sich Vettel auch verbal gegen den Verlust der Führung.

Aber der Zeitverlust war auf Distanz gesehen einfach zu groß: Der Australier konnte schließlich locker vorbei. Vettel fuhr auch danach weiter volles Tempo, so dass die Teamstrategen ihn erneut aufforderten: "Sebastian, wir haben ein echtes Getriebeproblem. Sei vorsichtig." Schließlich ging es um die Absicherung des dritten Doppelerfolges in 2011.

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