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Kimi Räikkönen: Der “Iceman“ kehrt in die Formel 1 zurück‎

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Räikkönen kehrt in die Formel 1 zurück

29.11.2011, 17:52 Uhr | sid, t-online.de, dpa

Kimi Räikkönen: Der “Iceman“ kehrt in die Formel 1 zurück‎. Wieder zurück in der Formel 1: Kimi Räikkönen (Quelle: Reuters)

Wieder zurück in der Formel 1: Kimi Räikkönen (Quelle: Reuters)

Das Comeback von Kimi Räikkönen in die Formel 1 ist perfekt. Der Weltmeister von 2007 unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim Team Lotus Renault, das in der nächsten Saison unter dem Namen Lotus fährt. "Ich freue mich sehr, nach einer zweijährigen Pause wieder in der Formel 1 zu sein. Ich kann nicht leugnen, dass mein Hunger auf die Formel 1 zuletzt immer größer geworden ist", sagte der 32-jährige Finne.

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Damit stehen in der kommenden Saison erstmals sechs Weltmeister in der Königsklasse des Motorsports am Start. Neben Räikkönen sind das Sebastian Vettel (2010 und 2011), Michael Schumacher (1994, 1995, 2000 - 2004), Fernando Alonso (2005 und 2006) Lewis Hamilton (2008) und Jenson Button (2009).

Teamkollege noch fraglich

Räikkönen war Ende 2009 nach bis dahin 18 Grand-Prix-Siegen und dem WM-Titel für Ferrari aus der Formel 1 ausgestiegen. Seither versuchte sich er sich mit mäßigem Erfolg in der Rallye-WM. Über sein Comeback in der Formel 1 war immer wieder spekuliert worden. Er wurde dabei lange mit Williams in Verbindung gebracht. Dort scheiterten allerdings die Verhandlungen.

Wer Räikkönens Fahrerkollege bei Lotus sein wird, ließ das Team vorerst offen. Der Russe Vitaly Petrov hat noch einen Vertrag für das Jahr 2012, zuletzt war auch GP2-Champion Romain Grosjean (Frankreich) im Gespräch. Keine Rolle mehr spielt der Pole Robert Kubica, dessen Formel-1-Zukunft nach seinem schweren Rallye-Unfall im Februar ungewisser denn je ist.

"Hatte ein paar Drinks"

Mit Räikkönen hat die Formel 1 eine schillernde Figur zurück. Mit seiner Art hat er im Laufe der Jahre viele Fans gewonnen, aber auch einigen Weggefährten vor den Kopf gestoßen. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali konstatierte einst, "Kimi lebe auf seinem eigenen Planeten". Was der "Iceman" wie immer cool konterte: "Ich lebe sehr gut auf meinem Planeten. Es ist schön hier."

Klar ist ist jedoch: Nur wenige können ein Rennauto so gut bewegen wie Räikkönen. Und kaum ein anderer im Motorsportzirkus steht in der heutigen Zeit dermaßen für ausgelassene Partys und verrückte Aktionen wie er. Einst trat er in einem Gorilla-Kostüm als "James Hunt" auf, ein anderes Mal wurde er mit einem aufgeblasenen Gummi-Delfin schlafend auf einer Parkbank fotografiert. "Ich hatte ein paar Drinks", erklärte er damals.

Schumi und Haug freuen sich auf Räikkönen

Sein Landsmann Heikki Kovalainen erwartet deshalb als augenscheinlichste Folge eines Räikkönen-Comebacks, "dass die Partys nach den Rennen etwas besser werden". Auch Rekord-Weltmeister Michael Schumacher musste auf die Frage nach seinem alten und neuen Konkurrenten erst einmal schmunzeln. 'Wir haben nette gemeinsame Zeiten erlebt, und ich freue mich wirklich auf weitere Begegnungen mit Kimi auf und abseits der Rennstrecken", sagte er.

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Mercedes-Sportchef Norbert Haug, in den Jahren 2002 bis 2006 Räikkönens Chef bei McLaren-Mercedes, begrüßt ebenfalls dessen Comeback. "Ich freue mich auf Kimi", sagte Haug: "Wenn er motiviert war - und das scheint jetzt der Fall zu sein - gehörte er immer zu den Besten. Und außerdem ist Kimi ein feiner Kerl."

Der "Iceman" lässt niemanden kalt

Dass Räikkönen nach zwei Jahren in der Rallye-WM noch konkurrenzfähig ist, bezweifelt eigentlich niemand. Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kommt der sechste Weltmeister im illustren Feld überdies sehr gelegen, der Brite weiß jedoch um die Unberechenbarkeit Räikkönens. "Es wäre toll, ihn wieder zu sehen", hatte Ecclestone schon vor Wochen gesagt. Kalt lässt der "Iceman" eben niemanden.

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