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Nullnummer in Hannover

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Hannover 96 - Bayer Leverkusen  

Remis zwischen 96 und der Bayer-Elf

10.12.2011, 20:25 Uhr | dpa

Nullnummer in Hannover. Lars Stindl (li.) im Duell mit Leverkusens Kadlec.  (Quelle: Reuters)

Lars Stindl (li.) im Duell mit Leverkusens Kadlec. (Quelle: Reuters)

Im Samstagabend-Spiel der Bundesliga trennten sich Hannover 96 und Bayer Leverkusen torlos unentschieden. Vor 44.800 Zuschauern in der Hannoveraner Arena schaffte es keine der beiden Mannschaften, ihre Angriffsaktionen erfolgreich abzuschließen. Dafür hielten zwei Serien: Gastgeber Hannover bleibt in dieser Saison ohne Heimniederlage, schaffte aber auch im sechsten Versuch hintereinander keinen Liga-Sieg und muss sich immer mehr in Richtung Mittelmaß orientieren. Leverkusen bleibt seit ebenso vielen Partien ungeschlagen und verteidigt einen Europapokalplatz.

Hannover begann deutlich aktiver als die Gäste und setzte in der Anfangsphase die ersten Offensivakzente durch Fernschüsse von Lars Stindl und Konstantin Rausch. Richtig gefährlich wurde es aber erstmals, als die 96er in der 15. Minute zum ersten ihrer gefürchteten Konter ansetzten. Sofian Chahed trieb den Ball über rechts nach vorne und spielte einen Traumpass exakt in den Lauf von Jan Schlaudraff, der alleine durch war, aber am stark reagierenden Bayer-Torwart Bernd Leno scheiterte.

Kießling und Derdiyok scheitern knapp

Ein Weckruf für die Werkself, die daraufhin ebenfalls deutlich agiler wurde, besonders bei Standards. Stefan Kießlings Kopfball nach einer Ecke von Gonzalo Castro verfehlte das Tor von Ron-Robert Zieler ebenso knapp, wie ein ansatzloser Fernschuss von Eren Derdiyok zwei Minuten später.

Eine Partie, die meist nur zwischen den Strafräumen stattfand

Es entwickelte sich eine attraktive, schnell geführte Partie, die hauptsächlich in der Spielhälfte der Leverkusener stattfand. Hannover spielte sehr effektiv, aber meist nur bis zum gegnerischen Strafraum - der war von der Bayer-Defensive sehr gut abgesichert.

Zudem kamen die Leverkusener zu gefährlichen Gegenstößen: In der 35. Minute setzte sich Sidney Sam auf der rechten Seite durch und legte auf den heranrauschenden Andre Schürrle zurück, der aus rund elf Metern aber deutlich über das Tor zielte.

Bis zur Pause tat sich anschließend nur noch wenig. Für Aufsehen sorgte nur noch ein Zusammenprall zwischen Simon Rolfes und Emanuel Pogatetz: Während der Bayer-Kapitän nach kurzer Behandlung weiterspielen konnte, zog sich Pogatetz eine üble Platzwunde am Kopf zu, die in der Kabine mit vier Stichen genäht wurde - nach fünf Minuten kehrte der Österreicher unter tosendem Beifall zurück aufs Spielfeld.

Hannover nach dem Wechsel mit mehr Druck

Nach der Pause blieb Rolfes dann doch in der Kabine, für ihn kam Michael Ballack. Der musste sich zunächst fast ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigen, denn Hannover begann druckvoll und ließ die Gäste in den ersten Minuten nach Wiederanpfiff kaum zur Entfaltung kommen: Stindl (53.), Manuel Schmiedebach (55.), Mohammed Abdellaoue (57., 70.) und Rausch (61.) kamen zu kleineren Gelegenheiten - echte Torgefahr strahlten die Niedersachsen aber nicht aus.

Erst nach knapp 20 Minuten in Hälfte zwei begannen auch die Leverkusener wieder nach vorne zu spielen. Die besten Chancen vergaben Sidney Sam (64.) und Stefan Kießling (72.). Beide scheiterten aus spitzem Winkel am starken Zieler.

In der Schlussphase versuchten beide Mannschaften noch einmal, den entscheidenden Glückstreffer zu setzen, doch vermutlich hätte die Partie noch Stunden laufen können - ein Tor wäre an diesem kühlen Dezemberabend niemandem geglückt.

Schlaudraff bleibt bis 2015

Positive Randnotiz für Hannover 96: Nach der Partie gab Stürmer Jan Schlaudraff seine Vertragsverlängerung bis 2015 bekannt. "Ich bin dann 32 und hoffe, dass ich noch ein bisschen spielen kann. Aber ich bin jetzt vier Jahre hier und es waren vier schöne Jahre – auch wenn es Höhen und Tiefen gab. Ich habe mich jetzt dazu entschlossen, noch drei weitere Jahre zu bleiben und denke, dass es für alle Seiten eine gute Sache ist. Schau‘n wir mal, was danach kommt…", sagte Schlaudraff gegenüber LIGA total!. Trainer Mirko Slomka zeigte sich erfreut über die Entscheidung: "Das ist ein ganz tolles Signal!"


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