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Sarah Burke: Ski-Freestylerin nach Sturz gestorben - irreparable Gehirnschäden

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Freestylerin Burke nach Sturz gestorben

20.01.2012, 12:15 Uhr | dpa

Sarah Burke: Ski-Freestylerin nach Sturz gestorben - irreparable Gehirnschäden. Sarah Burke wurde nur 29 Jahre alt.

Sarah Burke wurde nur 29 Jahre alt.

Trauer um Sarah Burke: Die kanadische Ski-Freestylerin ist neun Tage nach ihrem schweren Trainingssturz im Alter von 29 Jahren gestorben. "Wir übermitteln unser tiefes Mitgefühl an die Familie von Sarah Burke, die heute in einem Krankenhaus in Salt Lake City gestorben ist", vermeldete der kanadische Freestyle-Ski-Verband (CFSA) auf seiner Facebook-Seite. "Sarah war größer als das Leben, ein phänomenaler Repräsentant ihres Sports und hat ihr Leben in vollen Zügen genossen", sagte Geschäftsführer Peter Judge.

Die Halfpipe-Weltmeisterin von 2005 war am Dienstag der vergangenen Woche beim Training in Park City auf dem Kopf gelandet und kurz darauf ins Koma gefallen. Mit einem Rettungshubschrauber wurde sie in ein Krankenhaus in Salt Lake City gebracht und einen Tag später operiert - letztlich half aber alles nichts.

Schwere, irreparable Gehirnschäden

Sarah Burke wurde nur 29 Jahre alt.Sarah Burke wurde nur 29 Jahre alt.Nach einem Herzstillstand sei es zu "schweren, irreparablen Gehirnschäden" wegen Mangels an Sauerstoff und Blut gekommen, hieß es in einer Mitteilung der Familie. "Sarah ist friedlich im Kreise ihrer Liebsten gestorben. In Abstimmung mit Sarahs Wünschen wurden ihre Organe und Gewebe gespendet, um das Leben anderer zu retten."

Auf einem Spendenkonto zur Abdeckung der Krankenhaus-Kosten in Höhe von 550.000 US-Dollar ist bislang eine fünfstellige Summe eingegangen. Die Athleten sind nach einem Bericht der Internetausgabe der kanadischen Tageszeitung "National Post" nicht über den CFSA versichert, wenn sie außerhalb von Verbandswettbewerben starten. Judge betonte, dass es ihn überraschen würde, wenn der ausrichtende Sponsor keine Versicherung abgeschlossen habe. Nach seinen Angaben gebe es bereits mehrere Hilfsangebote, unter anderem vom Internationalen Olympischen Komitee.

"Ruhe in Frieden"

Die Ski-Welt reagierte mit Bestürzung auf den Tod Burkes, die mit dem kanadischen Freestyler Rory Bushfield verheiratet war. "Unser Land hat einen großen Verlust erlitten", teilte der alpine Verband Kanadas mit. "Ruhe in Frieden. Meine Gedanken und Gebete gehen an ihre Familie und Freunde", schrieb die amerikanische Skirennfahrerin Julia Mancuso.

Burkes Teamkollegin und Weltmeisterin Roz Groenewoud zeigte sich ebenfalls erschüttert: "Danke, dass du sechs Jahre lang eine großartige Teamkollegin warst und mehr an mich geglaubt hast, als ich selbst", schrieb sie über Twitter, "du wirst immer mein Held bleiben. Love you Sarah."

Burke treibende Kraft für Olympia

Burke war die Vorzeigeathletin ihrer Sportart. Die viermalige Siegerin beim Extremsportevent X-Games galt als wichtiger Faktor dafür, dass bei Olympia 2014 im russischen Sotschi erstmals Medaillen in der Superpipe vergeben werden.

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