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Hertha wieder in Angst: HSV befreit sich mit 2:1-Sieg

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Hertha wieder in Angst - HSV befreit sich

28.01.2012, 17:47 Uhr | dpa

Hertha wieder in Angst: HSV befreit sich mit 2:1-Sieg . Berlins Andreas Ottl (li.) spielt den Ball knapp vor HSV-Mittelfeldspieler Marcell Jansen. (Quelle: dpa)

Berlins Andreas Ottl (li.) spielt den Ball knapp vor HSV-Mittelfeldspieler Marcell Jansen. (Quelle: dpa)

In Berlin ist die Abstiegsangst zurück. Hertha BSC hat mit einem 1:2 (0:2) gegen den Hamburger SV auch das Heim-Debüt von Trainer Michael Skibbe verpatzt. Mit weiter 20 Punkten ist die "rote Zone" in der Tabelle der Bundesliga für den Aufsteiger, der schon seit drei Monaten auf einen Liga-Sieg wartet, nun nur noch zwei Zähler entfernt. Der HSV dagegen konnte sich nach dem 1:5-Schock zum Hinrundenstart gegen Meister Dortmund mit jetzt 22 Punkten an den Berlinern vorbei auf Rang elf schieben.

Vor 49.168 Zuschauern im Olympiastadion brachte Marcell Jansen die reiferen und besser organisierten Gäste in Führung (24. Minute). Kurz vor dem Halbzeitpfiff erhöhte Mladen Petric per Kopf auf 2:0 (45.+1). Vor beiden Treffern hatte sich Hamburgs Verteidiger Dennis Diekmeier auf der rechten Außenbahn gegen Lewan Kobiaschwili durchgesetzt und nach innen geflankt. Hertha steigerte sich nach der Pause. Pierre-Michel Lasogga schaffte mit seinem siebenten Saisontor aber nur noch das 1:2 (82.).

Zögerlicher Beginn der Hausherren

"Angst und Skepsis haben im Profifußball keinen Platz", hatte Skibbe noch kurz vor seinem zweiten Spiel als neuer Berliner Coach erklärt. Auf dem Platz aber sah das in Halbzeit eins anders aus. Lediglich in der Startphase konnten die Hausherren über kurze Zeit die eigenen Fans mit einigen Offensivaktionen erwärmen. Doch ein Treffer von Roman Hubnik wurde zurecht wegen Abseits nicht anerkannt.

Der HSV, erstmals seit September des Vorjahres wieder mit Ex-Kapitän David Jarolim in der Mittelfeldzentrale, zeigte vor der Pause die bessere Spielanlage. Jansen und Petric hatten schon vor der Führung gute Chancen. Dann marschierte der 22 Jahre junge Diekmeier los, flankte - und Jansen hielt sechs Meter vor dem Hertha-Tor nur noch den linken Fuß hin. Beim zweiten HSV-Treffer ließen Christian Lell und Hubnik den Kroaten Petric unbedrängt einköpfen.

Weiter Probleme ohne Raffael

Wie schon beim vorangegangenen 0:2 in Nürnberg schaffte es Hertha lange nicht, die Lücke in der Kreativzentrale zu füllen, die der noch immer Rot-gesperrte Raffael hinterlässt. Gegen den HSV durfte sich der Ex-Hamburger Tunay Torun mit als Offensivantreiber versuchen - wie zuletzt Ronny ohne große Wirkung. Erst mit dem vorgezogenen Fabian Lustenberger wurde es besser.

Zu allem Überfluss musste auch noch Verteidiger Christoph Janker nach einem unglücklichem Zusammenprall mit HSV-Torwart Jaroslav Drobny mit einem Jochbeinbruch raus. Für ihn kam erstmals der lange an einer Sprunggelenksblessur leidende Andre Mijatovic ins Spiel, der sich jedoch gleich seine fünfte Gelbe Karte abholte und am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Hannover fehlt.

Lasogga trifft, lässt aber auch zwei Chancen liegen

Nach der Pause entwickelte Hertha mehr Druck. Jarolim rettete vor Lustenberger (58.), ein Kopfball des eingewechselten Peter Niemeyer strich am HSV-Tor vorbei (66.). Als Niemeyer Hamburgs-Verteidiger Jeffrey Bruma an die Hand schoss, forderten die Berliner vergeblich Elfmeter (68.). Ein Versuch von Adrian Ramos wurde abgeblockt (72.).

Schließlich köpfte Lasogga nach Flanke von Kobiaschwili zum Anschluss ein. Der Stürmer vergab danach jedoch noch zwei gute Chancen. So nahmen die Gäste, die durch Paolo Guerrero (52., 72.) und Dennis Aogo (57.) weitere Tormöglichkeiten besaßen, drei Punkte mit.

19. Spieltag

Hannover 96

-

1. FC Nürnberg

1:0

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SV Werder Bremen

-

Bayer Leverkusen

1:1

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Hertha BSC

-

Hamburger SV

1:2

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FC Augsburg

-

1. FC Kaiserslautern

2:2

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Borussia Dortmund

-

TSG 1899 Hoffenheim

3:1

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FC Bayern München

-

VfL Wolfsburg

2:0

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1. FC Köln

-

FC Schalke 04

1:4

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1. FSV Mainz 05

-

SC Freiburg

3:1

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VfB Stuttgart

-

Borussia Mönchengladbach

0:3

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