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Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim: Markus Babbel blieb Traumeinstand verwehrt

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SV Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim  

Tapferen Hoffenheimern bleibt bei Babbels Premiere Sieg verwehrt

13.02.2012, 10:19 Uhr | dpa

Werder Bremen - TSG 1899 Hoffenheim: Markus Babbel blieb Traumeinstand verwehrt. Bremens Zlatko Junuzovic (li.) im Duell mit Hoffenheims Tobias Weis. (Quelle: dapd)

Bremens Zlatko Junuzovic (li.) im Duell mit Hoffenheims Tobias Weis. (Quelle: dapd)

Marko Arnautovic hat Markus Babbel einen Traumstart als Trainer bei der TSG 1899 Hoffenheim vermasselt. Der österreichische Stürmer rettete dem SV Werder Bremen beim 1:1 (0:1) gegen die Badener zumindest einen Punkt durch sein spätes Tor in der 89. Minute. Nur 28 Stunden nach seiner Vorstellung als Nachfolger des beurlaubten Holger Stanislawski hatte der neue 1899-Coach Babbel lange wie der Sieger ausgesehen. Denn Jannik Vestergaard hatte vor 29.176 Zuschauern bereits in der vierten Minute für die Gäste getroffen.

Trotz des späten Ausgleichs war es das fünfte sieglose Werder-Spiel in Serie. Mit 33 Punkten bleiben die Bremer aber auf Platz fünf der Tabelle. Hoffenheim stagniert dagegen mit 25 Punkten im Mittelfeld, obwohl das Team mit einer starken Defensivleistung überzeugte.

Hoffenheim geht früh in Führung

Auch ohne die gelbgesperrten Sejad Salihovic und Ryan Babel legte 1899 einen Blitzstart hin. Nach einer Ecke ließ Bremens Philipp Bargfrede Vestergaard nahezu ungehindert zur Führung einköpfen. Es war das erste Bundesligator des Abwehrspielers. Nach der Führung zogen sich die Süddeutschen zurück und verlegten sich früh aufs Kontern. Werder konnte mit den Freiräumen indes wenig anfangen.

Pizarros Fehlen macht sich bemerkbar

In Abwesenheit des gelbgesperrten Torjägers Claudio Pizarro bot Werder-Coach Thomas Schaaf eine mit einem Durchschnittsalter von 23,7 Jahren extrem junge Startelf auf. Dem unerfahrenen Team fehlte es zumeist an Kreativität und Durchschlagskraft im Angriff.

Zu wenig Gefahr für Starke

Vor allem Mehmet Ekici zeigte eine ganz schwache Vorstellung und wurde zur Pause durch Marko Marin ersetzt. Lediglich einmal war Ekici per Freistoß gefährlich aufgefallen, scheiterte dabei aber an Hoffenheims Keeper Tom Starke (8.). Trotz erheblicher Vorteile beim Ballbesitz kam Werder in der ersten Hälfte nur zu einer weiteren guten Möglichkeit. Markus Rosenberg schoss nach schöner Vorarbeit von Winter-Zugang Zlatko Junuzovic am Tor vorbei (21.).

Einsatzwillen ersetzt spielerischen Glanz

Von Hoffenheim kam nach dem Tor in der Offensive nur noch wenig. Der frühere Wolfsburger Srdjan Lakic wurde in seinem ersten Spiel von Beginn an von Werders Sokratis komplett abgemeldet. Das "enorme spielerische Potenzial", von dem Babbel in Bezug auf sein neues Team vor dem Spiel bei Sky gesprochen hatte, blieb über weite Strecken verborgen. Dagegen kauften die Kraichgauer Werder durch hohen Einsatzwillen den Schneid ab.

Nationalspieler Marin bringt neuen Schwung

Nach dem Wechsel brachte die Einwechslung von Marin neuen Schwung bei Werder. Das Angriffsspiel endete aber meist vor dem Strafraum der Gäste. Von Rosenberg und Arnautovic ging im Sturm lange kaum Gefahr aus. Chancen blieben Mangelware. Immer wieder rannte sich die junge Werder-Elf im Defensiv-Netz Hoffenheims fest. Der eingewechselte Niclas Füllkrug vergab in der 79. Minute die große Chance zum 1:1, als Starke prächtig gegen den heraneilenden 19-Jährigen rettete. Doch kurz vor dem Ende war auch der Rückhalt der Gäste machtlos.

21. Spieltag

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