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Formel 1: Ferrari fährt schon wieder hinterher

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Ferrari fährt schon wieder hinterher

10.02.2012, 10:11 Uhr | t-online.de

Formel 1: Ferrari fährt schon wieder hinterher. Auch die neue "Rote Göttin" will noch nicht auf Touren kommen.

Auch die neue "Rote Göttin" will noch nicht auf Touren kommen.

Eigentlich wollte Ferrari mit der neuen "hässlichen Roten Göttin" direkt voll durchstarten. Doch rund sechs Wochen vor dem Saisonstart der Formel 1 in Australien gehen Pleiten, Pech und Pannen der Vorsaison weiter. Die ersten Testfahrten in Jerez laufen nicht nach Plan, Technikchef Pat Fry gibt Probleme zu. "Wir sind nicht glücklich."

Fernando Alonso kämpfte mit einem Hydraulikschaden und kam erst verspätet auf die Strecke. Am Ende reichte es für den Spanier nur zur siebtbesten Zeit - knapp vor Williams und Caterham. Bereits am Vortag hatte sich Teamkollege Felipe Massa über die mangelnde Performance des neuen Autos beklagt.

Von Zielen weit entfernt

Dabei sollte doch mit dem F2012 alles besser werden. Ferrari hatte beim Aufbau des Wagens mit dem markanten Nasenhöcker sogar Mut zu Hässlichkeit gezeigt, um Weltmeister Sebastian Vettel und Co. endlich Paroli bieten zu können. Im vergangenen Jahr reichte es für Alonso nur zu Platz vier in der WM-Wertung.

"Wir haben eine Revolution gestartet und das Auto praktisch in allen Bereichen verbessert", hatte Luca di Montezemolo bei der Präsentation vor wenigen Tagen noch voller Hoffnung gesagt. Und Alonso ergänzte. "Ich will das rote Auto immer auf dem Podest sehen." Doch davon ist Ferrari derzeit meilenweit entfernt.

Noch kein Verständnis für das Auto

Bislang ist es dem italienischen Traditionsteam nicht gelungen, die richtige Abstimmung für den F2012 zu finden. Man müsse das neue Auto erst noch verstehen und arbeite mit Hochdruck an den Problemen, übt sich Fry schon jetzt in Durchhalteparolen. Doch allmählich läuft Ferrari mit Blick auf den Saisonstart am 18. März in Melbourne die Zeit davon, zumal der Druck auch teamintern hoch ist. Vor einigen Wochen hatte di Montezemolo klare Ziele formuliert: "Die Saison wird Rot. Wir wollen dieses Jahr gewinnen."

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