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Gibt Sutil schon bald Gas im IndyCar?

15.02.2012, 14:43 Uhr | t-online.de, sid

Gibt Sutil schon bald Gas im IndyCar?. Adrian Sutil hofft noch immer auf ein Comeback in der Formel 1. (Quelle: imago)

Adrian Sutil hofft noch immer auf ein Comeback in der Formel 1. (Quelle: imago)

Nach der Verurteilung zu einer 18-monatigen Bewährungsstrafe ist die Tür zur Formel 1 vorerst zu für Adrian Sutil. Daher konzentriert sich der ehemalige Force-India-Pilot auf andere Rennserien. Angeblich haben einige Teams Interesse an einer Verpflichtung des 29-Jährigen.

"Es hat in den letzten Tagen Anfragen aus verschiedenen Serien wie IndyCar oder Tourenwagen gegeben. Adrian ist in Amerika ein sehr hoch eingeschätzter Rennfahrer“, sagte sein Manager Manfred Zimmermann der "Sport Bild".

Reaktionen überwiegend positiv

Insgeheim hofft Sutil aber auf ein Comeback in der Formel 1. "Wir hoffen immer noch darauf, einen Platz für 2012 zu bekommen - und wenn es im Laufe der Saison ist", betonte Zimmermann.

Zumal auch die Reaktionen aus der Szene und Sutils Werbepartnern nach der Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung überwiegend positiv gewesen seien. "Es gab aus allen Bereichen Aufmunterung und Unterstützung", erklärte der Manager.

Angebote "wie Seife durch die Finger gerutscht"

Sutil steht nach dem Abschied von Force India ohne Vertrag für ein Cockpit in der kommenden Saison da. Dabei soll es nach dem Rennen im vergangenen November in Abu Dhabi noch vier Optionen gegeben haben.

"Am Ende sind uns alle vier wie Seife durch die Finger gerutscht. Leider wird das Geld in der Formel 1 immer wichtiger. Es hat am Ende einfach nicht geklappt", sagte Zimmermann. Dass dies auch mit dem Prozess zusammenhängen könnte, wollte er nicht ausschließen: "Inwieweit der Prozess dabei eine Rolle spielte, kann ich nicht wirklich beurteilen."

Geschäftsmann am Hals verletzt

Sutil war Ende Januar verurteilt worden, weil er im April 2011 in einer Diskothek in Shanghai den luxemburgischen Geschäftsmann Eric Lux, Teilhaber des damaligen Renault- und heutigen Lotus-Teams, mit einem Glas am Hals verletzt hatte.

Sowohl Sutils Anwälte als auch die Staatsanwaltschaft München haben gegen das Urteil, das neben der Bewährungs- auch eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Euro beinhaltet, Berufung eingelegt. "Es wurden zu viele Fakten und Beweismittel nicht objektiv bewertet", erklärte Zimmermann die Beweggründe des Sutil-Lagers.

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