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Formel 1: Mercedes GP absolviert Shakedown mit neuem Silberpfeil

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Norbert Haug: "Haben eine sehr schöne Lösung, eine sehr dynamische"

17.02.2012, 13:25 Uhr | Motorsport-Total.com

Formel 1: Mercedes GP absolviert Shakedown mit neuem Silberpfeil. Michael Schumacher drehte erste Runden mit dem neuen MGP W03. (Quelle: imago)

Michael Schumacher drehte erste Runden mit dem neuen MGP W03. (Quelle: imago)

Als letztes Topteam präsentiert Mercedes GP seinen neuen Boliden am kommenden Dienstag in Barcelona. Der MGP W03 hat aber die ersten 100 Kilometer bereits auf dem Buckel. In Silverstone führten Nico Rosberg und Michael Schumacher gestern den sogenannten Shakedown, quasi die Jungfernfahrt, durch.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug erklärte gegenüber "Autosport": "Wir waren auf Demo-Reifen und auf der Kurzanbindung unterwegs, aber das Auto hat genau das gemacht, was wir von ihm erwartet haben."

Auch Mercedes setzt auf die Stufe in der Nase

Genauere Aussagen wollte er aber nicht machen: "Die Leistung des Autos bei einem solchen Rollout einzuschätzen ist schwierig. Es gab aber keine Probleme und nun geht es in Richtung Barcelona." Erste Aufnahmen, die Fans an der Strecke gemacht hatten, zeigten aber schon jetzt ein Detail: Auch Mercedes setzt auf die Stufe in der Nase, wie sie bei allen Neuwagen mit Ausnahme des McLaren MP4-27 zu sehen ist.

"Wir haben eine sehr schöne Lösung, eine sehr dynamische", sagte Haug. In den vergangenen Tagen hielt sich hartnäckig das Gerücht, dass Mercedes einen Clou am neuen Auto habe. Angeblich hat man über eine besondere Luftführung an der Front eine Art F-Schacht am Frontflügel realisiert. Die kommenden Barcelona-Tests werden wohl Klarheit bringen.

Haug: "Beim Barcelona-Test sofort gut loslegen"

Die Silbernen nutzten die vergangenen Tage, um am Feinschliff zu arbeiten. Ganz bewusst hatte man sich dazu entschieden, den Jerez-Test auszulassen, um länger am neuen Boliden arbeiten zu können. "Wir hatten das Auto schon frühzeitig auf dem Prüfstand und haben bezüglich Motor, Getriebe und KERS wichtige Simulationen durchgeführt. Wir sind guter Dinge. Das Ziel ist es, dass wir beim Barcelona-Test sofort gut loslegen", sagte Haug.

In der vergangenen Woche war Mercedes noch mit dem Vorjahresmodell gefahren. Die Deutschen erhoffen sich davon einen Vorteil, weil man mit den neuen Pirelli-Reifen wichtige Vergleichswerte generieren konnte. "Wir haben einen Vergleich zu den alten Reifen, die unter gleichen Bedingungen verwendet wurden", schilderte Haug den Vorteil. "Wir haben viel gelernt. Hoffentlich können wir diese Erkenntnisse beim neuen Auto anwenden."

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