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Bundesliga: HSV und Werder messen sich im 96. Nordderby

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Das 96. Nordderby steht an

18.02.2012, 12:42 Uhr | sid

Bundesliga: HSV und Werder messen sich im 96. Nordderby. Nur Augen für den Ball: Heiko Westermann (links) ist mit dem HSV gegen Claudio Pizarro und Werder gefordert. (Quelle: imago)

Nur Augen für den Ball: Heiko Westermann (links) ist mit dem HSV gegen Claudio Pizarro und Werder gefordert. (Quelle: imago)

Von wegen nordisch kühl. Zweimal im Jahr - mindestens - schlagen zwischen Weser und Elbe die Emotionen hoch. Heute ist wieder Nordderby, der Hamburger SV empfängt Werder Bremen (ab 15.15 im Live-Ticker bei t-online.de). Zum 96. Mal in der Bundesliga, es ist die meistgespielte Partie in der Eliteklasse überhaupt. "Gefühlt geht es immer um die Nummer Eins im Norden" sagt Werder-Chef Klaus Allofs, "schon deshalb ist es ein ganz besonderes Spiel." Aber nicht nur deshalb.

Irgendwie schafft es der Spielplan fast immer, der Partie auch tabellarisch eine ganz besondere Brisanz zu geben. Mit einem Sieg wäre der HSV auf vier Punkte an Bremen herangerückt. "Ich sehe den HSV mittlerweile als Konkurrenten im Rennen um die Plätze fünf bis sieben", sagt Allofs. Unter Thorsten Fink ging beim HSV seit Mitte Oktober nur ein Spiel in der Liga verloren, die Abstiegsangst ist abgeschüttelt. "Die Mannschaft hat in den letzten drei Partien konstante Leistungen gezeigt", lobt der Trainer, "da kommt das Derby grade richtig. Wir wollen auf einen einstelligen Tabellenplatz."

Hier fünf Niederlagen, dort fünf Siege

Heiß hergehen wird es auch in Berlin, wo Titelverteidiger Borussia Dortmund eine delikate Aufgabe bei der angeschlagenen Hertha mit Einmal-Interimstrainer Rene Tretschok zu bestehen hat. Längst ist bekannt, dass Otto Rehhagel nach der 1000. Erstliga-Partie der Berliner das Kommando in der Hauptstadt übernehmen wird. Ob die Lage dann noch brenzliger ist? Die Voraussetzungen scheinen jedenfalls klar. Die Berliner verloren 2012 alle fünf Pflichtpartien, der BVB gewann alle. Doch Dortmund ist aber gewarnt, im Hinspiel erlitt der Revierklub mit 1:2 die bislang einzige Saison-Heimniederlage.

Die Kölner warten seit fast zwölf Jahren

Vor dem 50. Erstliga-Aufeinandertreffen beider Vereine herrscht wegen Miso Breckos Alkoholfahrt und Lukas Podolskis Frust-Interview Unruhe bei den Kölnern, die wieder ohne den verletzten Nationaltorjäger antreten. Letztmals siegte Köln in der Bundesliga bei den Franken am 20. Oktober 1990 (4:0) - eine lange Wartezeit also. Gewinnt der Club auch sein achtes Erstligaheimspiel gegen die Rheinländer in Serie, zieht Nürnberg an Köln vorbei - dann bekämen die Gäste ausgerechnet in der Karnevalszeit noch mehr Probleme.

Die Statistik spricht für den FCK - aber für die Borussia

Werden die Pfälzer zum Gladbacher Stolperstein? Die Statistik sagt ja: Der letzte Borussia-Erfolg beim 1. FC Kaiserslautern datiert vom 19. August 1995 (3:1). Allerdings ist der FCK bereits seit dem zehnten Spieltag dieser Saison ohne Sieg. Auch die aktuelle Torstatistik spricht für die Gäste: Gladbach ließ mit zwölf bislang die wenigsten Gegentreffer zu, Kaiserslautern stellt mit 15 Toren den schwächsten Angriff. Zudem strotzen die Rheinländer vor Selbstbewusstsein - und Star Marco Reus meldete sich fit.

Augsburg bei Bayer der "totale Underdog"

"Wir fahren nicht nach Leverkusen, damit wir uns dort Autogramme abholen", sagte Manager Andreas Rettig vor der Partie seines FC Augsburg bei Bayer Leverkusen. Obwohl sich Rettig in seiner Geburtsstadt etwas ausrechnet, sieht FCA-Trainer Jos Luhukay den Aufsteiger beim Tabellensechsten als "totalen Underdog" - zumal er auf vier wichtige Profis verzichten muss. Marcel de Jong (Sprunggelenk), Jan Moravek (Oberschenkel) und Tobias Werner (Mittelhandbruch) fallen verletzt aus, Daniel Baier ist wegen der fünften Gelben Karte gesperrt. Die Gastgeber sind aber angeschlagen. Inklusive Champions League ist Bayer dreimal nacheinander sieglos.

Am Abend stehen sich noch der SC Freiburg und der FC Bayern München (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) gegenüber.

22. Spieltag
TSG 1899 Hoffenheim-1. FSV Mainz 051:1zum Spielbericht
1. FC Nürnberg-1. FC Köln2:1zum Spielbericht
1. FC Kaiserslautern-Borussia Mönchengladbach1:2zum Spielbericht
Hertha BSC-Borussia Dortmund0:1zum Spielbericht
Bayer Leverkusen-FC Augsburg4:1zum Spielbericht
Hamburger SV-SV Werder Bremen1:3zum Spielbericht
SC Freiburg-FC Bayern München0:0zum Spielbericht
FC Schalke 04-VfL Wolfsburg4:0zum Spielbericht
Hannover 96-VfB Stuttgart4:2zum Spielbericht

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