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Formel-1-Testfahrten in Barcelona: Sebastian Vettel mit Bestzeit

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Vettel fährt Bestzeit - Schumacher wird Sechster

22.02.2012, 09:36 Uhr | dpa, sid

Formel-1-Testfahrten in Barcelona: Sebastian Vettel mit Bestzeit. Sebastian Vettel in seinem neuen Red-Bull-Boliden. (Quelle: Reuters)

Sebastian Vettel in seinem neuen Red-Bull-Boliden. (Quelle: Reuters)

Blitzlichtgewitter für den neuen Silberpfeil, aber Bestzeit für Weltmeister Sebastian Vettel: Bei der offiziellen Premierenfahrt des neuen Mercedes W03 musste sich Michael Schumacher in Barcelona mit Rang sechs zufrieden geben, auch weil sein Auto am Nachmittag wegen eines Hydraulikproblems das Testende in der Garage erlebte. Vettel dagegen holte sich an seinem dritten Testtag in 1:23,265 Minuten erstmals die Bestzeit und verwies dabei Nico Hülkenberg im Force-India-Mercedes mit 0,175 Sekunden Abstand auf Rang zwei.

Die meiste Aufmerksamkeit zog aber der W03 auf sich, den Schumacher und Teamkollege Nico Rosberg um 8.27 Uhr in der Boxengasse enthüllten. Lange gereift und häppchenweise präsentiert soll der neue Silberpfeil endlich auch Formel-1-Feinschmecker zufriedenstellen. "Ich bin positiv angetan vom Auto, es gibt aber weder eine Überraschung in die eine noch in die andere Richtung", sagte Schumacher, der zum Auftakt der zweiten Testwoche in Barcelona die ersten "offiziellen" Runden mit dem neuen W03 drehte. Der Rückstand des Rekordchampions betrug 0,885 Sekunden auf Vettel.

Haug mit gebremster Euphorie

Es war allerdings keine richtige Jungfernfahrt. Die "Ehre, die wirklich ersten Runden zu drehen", hatte Rosberg schon am vorigen Donnerstag in Silverstone. Nach dem sogenannten Shakedown mit jeweils 50 Kilometern für beide Fahrer hatte der Silberpfeil, der wie die meisten Konkurrenten auch über eine Höckernase verfügt, am Sonntag hinter verschlossenen Türen in Barcelona bei einem richtigen Testtag 354 Kilometer abgespult. Am Montag folgte noch einmal ein Filmtag. "Da hat sich schon ein Eindruck etabliert, der ein gewisses positives Fazit mit sich bringt", meinte Schumacher.

Zu viel Euphorie wollten der Kerpener und auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug aber nicht aufkommen lassen. "Wir haben gute Arbeit geleistet, die ist auch zu erkennen. Wie viel sie wert sein wird, wird sich erst auf der Strecke feststellen lassen", sagte Schumacher. "Ich glaube, wir haben ein ganz ordentliches Auto. Aber ich kann nicht garantieren, dass die Konkurrenz nicht ein viel besseres hat", sagte Haug mit Blick auf die Rivalen um Weltmeister Sebastian Vettel. Der war zufrieden mit dem Testtag. "Das Gefühl ist weiter gut", sagte der Heppenheimer: "Vom Mercedes habe ich bisher nur ein Foto gesehen. Auf der Strecke sind wir uns gar nicht begegnet."

Mercedes will mittelfristig um den Titel mitfahren

Das Ziel der Stuttgarter ist klar. "Wir waren zweimal Vierter und das Ziel ist, Schritt für Schritt Richtung Platz eins zu gehen. Das geht nicht auf einmal, es ist wie beim Bergsteigen. Man braucht ein Zwischenlager, da muss man sich sicher fühlen, und von dem Zwischenlager kann man weiter nach oben klettern", sagte Haug: "Das geht nicht in drei Jahren. Aber das endgültige Ziel ist natürlich, ganz nach vorne zu kommen, zu gewinnen und letztlich auch Weltmeistertitel zu gewinnen."

Mercedes hatte sich als einziges der Top-Teams mehr Zeit für die Entwicklung des neuen Autos genommen und war bei den ersten Tests in Jerez noch mit dem Auslaufmodell aus dem Vorjahr gefahren. Sollte der neue Silberpfeil die Erwartungen erfüllen, könnte auch Schumacher seinem 92. Grand-Prix-Sieg wieder ein bisschen näher kommen.

Haug und Brawn würden mit Schumacher verlängern

Seine Chefs, Haug und Teamchef Ross Brawn, trauen ihm die Rückkehr auf das Siegerpodest auf jeden Fall zu und können sich auch noch gut eine Vertragsverlängerung mit dem 43 Jahre alten Routinier über 2012 hinaus vorstellen. "Wir sprechen derzeit nicht mit anderen Fahrern. Ich gehe auch nicht davon aus, dass er mit anderen Teams verhandelt. Wenn Michael immer noch Spaß hat und gleichzeitig die Ergebnisse bringt, die wir uns erwarten, warum nicht? Er hat jedenfalls nicht gesagt, dass er mit dem Gedanken spielt, aufzuhören", sagte Brawn, mit dem Schumacher alle seine sieben Titel holte, der "Sport Bild".

"Aufgeben wird Michael nie, und wenn er weitermachen möchte, dann werden wir uns darüber unterhalten", meinte Mercedes-Sportchef Haug im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Schumacher selbst will sich derzeit aber über seine Zukunft über 2012 hinaus noch nicht äußern.

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