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Überraschungsteam Paderborn beherrscht den Topfavoriten

26.02.2012, 15:15 Uhr | dapd, FUSSBALL.DE

Überraschungsteam Paderborn beherrscht den Topfavoriten. Gleich zu Beginn der Partie Paderborn gegen Eintracht Frankfurt schockt Nick Proschwitz (li.) die Hessen. (Quelle: dpa)

Gleich zu Beginn der Partie Paderborn gegen Eintracht Frankfurt schockt Nick Proschwitz (li.) die Hessen. (Quelle: dpa)

Der SC Paderborn hat für einen Paukenschlag in der 2. Bundesliga gesorgt. Gegen den Aufstiegsfavoriten Eintracht Frankfurt gewann die Überraschungsmannschaft vor 15.000 Zuschauern 4:2 (2:2) und ist nun punktgleich mit den Hessen, die auf Platz zwei liegen.

Im zweiten Topspiel des Tages gab es hingegen keine Tore. Der FC St. Pauli und Eintracht Braunschweig trennten sich 0:0 (0:0). Im Kellerduell setzte sich der FSV Frankfurt mit 2:1 (2:0) gegen den Karlsruher SC durch. Der FSV springt durch den Sieg auf Platz zwölf, der KSC rutscht wieder auf Platz 17.

Sechs Tore in Paderborn

Die Hausherren gingen in Paderborn zunächst durch die Treffer von Nick Proschwitz (7.) und Mehmet Kara (18.) in Führung. Die Eintracht kämpfte sich aber in die Partie und glich noch vor der Halbzeit durch Benjamin Köhler (26.) und Alex Meier (42.) aus. Doch Paderborn ließ sich von der Aufholjagd nicht beeindrucken und erhöhte in der rasanten Partie durch Lukas Rupp (58.) und Jens Wemmer (64.) auf 4:2.

Amri verletzt sich schwer

Der FSV Frankfurt bestimmte das Spiel gegen Karlsruhe von Beginn an. Ilian Macinski (33.) und Samil Cinaz (43.) erzielten die Treffer für die Gastgeber. In der zweiten Hälfte waren die Badener die bessere Mannschaft und erzielten schließlich durch Simon Zoller (71.) den Anschlusstreffer. Überschattet wurde die Partie am Bornheimer Hang durch eine schwere Verletzung von Frankfurts Chadli Amri. Der Stürmer brach sich bei einem Zusammenprall mit Keeper Dirk Orlishausen Schien- und Wadenbein.

In Hamburg starteten die Gastgeber vor 24.487 Zuschauern in einem zunächst höhepunktarmen Spiel temporeich in die erste Viertelstunde, aber es mangelte an Ideen. Die ersatzgeschwächten Gäste waren auch nicht viel kreativer, verteidigten aber diszipliniert und ließen nur zwei Chancen der Hanseaten zu: Sowohl Max Kruse (7.) als auch Kevin Schindler (42.) scheiterten am stark reagierenden Braunschweiger Schlussmann Daniel Davari.

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