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Bayern-Trainer Jupp Heynckes bläst vorm Duell bei Bayer Leverkusen zur Aufholjagd

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Heynckes: Personalsorgen bei der Rückkehr

02.03.2012, 15:18 Uhr | sid, dapd, dpa

Bayern-Trainer Jupp Heynckes bläst vorm Duell bei Bayer Leverkusen zur Aufholjagd. Bayern-Trainer Jupp Heynckes trifft am Samstag auf seinen Ex-Verein Bayer Leverkusen.  (Quelle: imago)

Bayern-Trainer Jupp Heynckes trifft am Samstag auf seinen Ex-Verein Bayer Leverkusen. (Quelle: imago)

Für Jupp Heynckes, Trainer des FC Bayern München, wird der 24. Spieltag zur Reise in die Vergangenheit. Zwei Jahre hatte er unterm Bayer-Kreuz erfolgreich gearbeitet, wurde Vierter und Zweiter. "Ich freue mich auf das Wiedersehen mit den ehemaligen Spielern. Wenn die Jungs nicht so erfolgreich gewesen wären, wäre ich heute nicht Trainer von Bayern München", ist sich Heynckes sicher. Vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen am Samstag (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) bläst er beim Rekordmeister zur Aufholjagd: "Es sind noch elf Spiele. Da ist noch einiges zu korrigieren. Wir haben noch alle Optionen, auch wenn wir Punkte liegen gelassen haben, was wir uns eigentlich nicht erlauben können", sagte der 66-Jährige.

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Ribéry und Badstuber gegen Leverkusen fraglich

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Einen weiteren Ausrutscher kann sich das Starensemble von der Isar in der Tat nicht mehr erlauben. In vier der vergangenen fünf Auswärtsspiele gab es keinen Sieg. Viel zu wenig für die hohen Münchner Ansprüche. Heynckes ist sich sicher, dass die Wende mit dem 2:0 gegen Schalke 04 eingeleitet wurde. "Was wir da gespielt haben, ist das, was den FC Bayern verkörpert. So müssen wir spielen", schwärmte Heynckes.

Weiterhin Fragezeichen hinter Ribéry und Badstuber

Der 66-Jährige geht aber nicht sorgenfrei in das Spiel. Während die angeschlagenen Thomas Müller, Jerome Boateng und Holger Badstuber wohl rechtzeitig fit werden, ist der Einsatz von Franck Ribéry fraglich. Der Franzose erlitt im Länderspiel gegen Deutschland (2:1) einen Pferdekuss, sein Einsatz wird sich wohl erst kurz vor dem Anpfiff entscheiden. "Ich weiß nicht, ob ich fit bin. Das ist ein Scheißgefühl. Aber ich werde es probieren. Es tut weh", berichtete Ribéry. Versuchen wolle er es dennoch, versprach Ribery. "Ich bin gut drauf, gegen Schalke war es super. Aber wenn ich nicht dabei bin, muss die Mannschaft ohne Ribery gewinnen."

Bei einem Punktverlust droht dem FC Bayern sogar das erneute Abrutschen auf Rang drei. Um das zu verhindern, müssen die Münchner allerdings die für ihre Verhältnisse eklatanten Auswärtsschwäche der letzten Wochen in den Griff bekommen. Vier Spiele vor fremdem Publikum haben die Bayern im Jahr 2012 bestritten, nicht ein einziges Mal gingen sie dabei als Sieger vom Platz. "Wir haben Druck, wir müssen jedes Spiel gewinnen", sagte daher auch Toni Kroos und ergänzt: "Dieser Tabellenstand ist nicht unser Anspruch."

Robben stichelt gegen Heynckes

Dass derzeit ein Reizklima rund um die Säbener Straße herrscht, liegt nicht allein an der unbefriedigenden Tabellenkonstellation. Arjen Robben stand wegen angeblich egoistischer Spielweise im Mittelpunkt der öffentlichen Kritik und musste zuletzt sogar auf der Bank Platz nehmen. Eine Rolle, die überhaupt nicht ins Selbstverständnis des sensiblen Niederländers passt. Das zeigen auch die Aussagen, die er nach seinem starken Nationalmannschafts-Auftritt in England (3:2) und seinen beiden Treffern in Richtung FC Bayern schickte.

Es sei herrlich, mit einem Trainer zu arbeiten, "der Vertrauen schenkt und die Spieler in Ruhe ihre Arbeit machen lässt", sagte Robben etwa über Bert van Marwijk, den Trainer der Elftal. Ob dies als indirekte Kritik an Heynckes zu werten ist, ließ Robben offen. Auch seine Späße in Richtung der Kollegen beim FC Bayern klingen etwas nach verletztem Stolz. "Ich nehme eine DVD von unserem Spiel mit und werde sie ihnen zeigen", hatte Robben über die Kollegen aus der deutschen Nationalmannschaft nach deren Niederlage gegen Frankreich gesagt.

Auch Leverkusen mit dünner Personaldecke - Schürrle doch ernster verletzt

Aber auch die Werkself muss Abstriche machen. Der Tabellen-Fünfte bangt um den Einsatz von Nationalspieler André Schürrle, Eren Derdiyok und Vedran Corluka. Wie jetzt bekannt wurde, hat sich Angreifer Schürrle ernsthafter verletzt als zunächst angenommen. Bei dem 22-Jährigen wurde ein Nasenbeinbruch diagnostiziert. Dies bestätigte Bayer-Sprecher Dirk Mesch am Freitag.

Dennoch geht der Werksklub davon aus, dass Schürrle mit einer Gesichtsmaske spielen kann. Zunächst war bei Schürrle, der die Gesichtsverletzung durch einen Ellbogenschlag eines französischen Gegenspielers erlitt, eine Abscherung des Nasenknorpels vom Nasenknochen diagnostiziert worden. Sturmpartner Derdiyok klagt über Beschwerden im Sprunggelenk, Abwehrspieler Corluka über muskuläre Probleme.

Dutt trotzdem zuversichtlich

Neben den Langzeitverletzten Michael Ballack, Tranquillo Barnetta und Sidney Sam fehlt zudem Abwehrspieler Danny da Costa (Oberschenkel-Probleme). Dennoch gab sich Trainer Robin Dutt vor dem Duell mit dem Tabellen-Zweiten zuversichtlich. Schließlich gelangen seinem Team zuletzt zwei Siege gegen Augsburg und Köln. "Unsere Mannschaft ist kein Vergleich zur Hinrunde. Sie ist zusammengewachsen, die Automatismen greifen langsam", sagte Dutt. Allerdings zeige auch die Formkurve des Gegners nach oben. "Die Bayern haben durch den Sieg über den FC Schalke intern für etwas Ruhe gesorgt und sind wieder in der Spur", so Dutt weiter.

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