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VfL Wolfsburg - Bayer Leverkusen  

Leverkusen lässt auch in der Liga federn

10.03.2012, 17:28 Uhr | dpa

Leverkusen lässt auch in der Liga gegen Wolfsburg federn. Leverkusens Lars Bender (re.) schirmt den Ball gegen Wolfsburgs Ashkan Dejagah ab. (Quelle: dapd)

Leverkusens Lars Bender (re.) schirmt den Ball gegen Wolfsburgs Ashkan Dejagah ab. (Quelle: dapd)

Der VfL Wolfsburg hat mit einem 3:2 (2:1) gegen Bayer Leverkusen eine aufkommende Diskussion um Trainer Felix Magath im Keim erstickt. Ex-Bayer-Profi Patrick Helmes (33. Minute), Ashkan Dejagah (45.) und ein Eigentor von Leverkusens Michal Kadlec (61.) sorgten für den verdienten Sieg des VfL.

Die Rheinländer, die zuletzt dreimal in Serie in der Bundesliga gewonnen hatten, kassierten dagegen drei Tage nach dem 1:7-Debakel in der Champions League beim FC Barcelona die nächste bittere Niederlage, obwohl sie früh durch Stefan Kießling (3.) in Führung gegangen waren. Das 2:3 durch Eren Derdiyok (90.+1) kam viel zu spät.

Bayer beginnt vielversprechend


Für die zuvor drei Spiele lang sieglosen Niedersachsen war der Sieg angesichts der aufkommenden Unruhe im Verein eminent wichtig. Club-Eigner Volkswagen hatte Magath unter Druck gesetzt und den Trainer und Manager des VfL angesichts der Sieglos-Serie an das Ziel Europapokal-Qualifikation erinnert.

Dem sind die Wolfsburger mit dem von VW geforderten Sieg immerhin ein kleines Stück näher gekommen. Vor den Sonntagsspielen beträgt der Rückstand auf die Europa-League-Ränge aber immer noch fünf Punkte. Leverkusen verpasste indes die große Chance, zu den Champions-League-Plätzen aufzuschließen. Dabei zeigte sich der Tabellenfünfte zunächst gut erholt von der Barca-Klatsche und führte Wolfsburg in der Anfangsphase vor.

Vor der frühen Führung gab Simon Rolfes die Wolfsburger Abwehrkette mit einem öffnenden Pass in dem Maß der Lächerlichkeit preis, wie dies Barca mit der Leverkusener Defensive getan hatte. VfL-Keeper Diego Benaglio verharrte gegen den heraneilenden André Schürrle auf der Linie, der bediente Kießling, der ohne Mühe abstaubte. Die VfL-Abwehr genügte auch in den Folgeminuten keinen Bundesliga-Ansprüchen. Einzig die fehlende Entschlossenheit der Bayer-Elf führte nicht zu weiteren Gästetoren.

Viel Blut bei Rolfes

Die Appelle Magaths vor dem Spiel an die Fans, das eigene Team in kritischen Momenten nicht auszupfeifen, sondern zu unterstützen, zeigten aber Wirkung. Trotz des amateurhaften Auftretens der Wolfsburger in der Anfangsphase gab es keine Pfiffe wie beim 1:2 vor zwei Wochen gegen Hoffenheim. Die Anfeuerungen wirkten. Wolfsburg kämpfte sich zurück ins Spiel und war spätestens ab dem Moment gleichwertig, als Rolfes nach knapp einer halben Stunde blutüberströmt vom Feld musste. Der Nationalspieler hatte sich im Luft-Zweikampf mit Jan Polak verletzt.

Der Ausgleich fiel dennoch überraschend. Makoto Hasebes eigentlich recht harmlose Flanke fand wegen eines Stellungsfehlers von Daniel Schwaab den Weg zu Helmes, der ohne Probleme einnickte. Auch das 2:1 war vermeidbar. Dejagahs Schuss aus spitzem Winkel, genau auf Schlussmann Bernd Leno platziert, wirkte nicht unhaltbar.

Derdiyoks Treffer ist nur noch Ergebniskosmetik

Die Pannen-Serie im Leverkusener Spiel setzte sich auch im zweiten Durchgang fort. Den Treffer zum 3:1 besorgte Leverkusens Kadlec mit einer verunglückten Rettungsaktion selbst. Wolfsburg verdiente sich den Erfolg durch eine überzeugende kämpferische Leistung, den die zuletzt so kritischen Fans überschwänglich feierten. Daran vermochte auch Derdiyoks spätes Kopfballtor nichts mehr zu ändern.

25. Spieltag

VfB Stuttgart

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7:1

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Hertha BSC

1:0

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FC Augsburg

-

Borussia Dortmund

0:0

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Hannover 96

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