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Formel 1: Sitzt Timo Glock bald in Sebastian Vettels altem Boliden?

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Bernie Ecclestone will große Autos für die kleinen Teams

09.03.2012, 09:27 Uhr | t-online.de, Motorsport-Total.com

Formel 1: Sitzt Timo Glock bald in Sebastian Vettels altem Boliden?. Bernie Ecclestone bastelt einmal mehr an einer weitreichenden Regeländerung. (Quelle: xpb)

Bernie Ecclestone bastelt einmal mehr an einer weitreichenden Regeländerung. (Quelle: xpb)

Die neue Saison hat noch nicht begonnen, da kommt Formel-1-Boss Bernie Ecclestone schon mit der ersten revolutionären Idee um die Ecke. Gegenüber "Sky Sports" sagte er: "Vielleicht sollte man es einigen Teams am Ende des Feldes erlauben, die Konstrukteursautos aus dem letzten Jahr zu fahren."

Also sieht man bald Timo Glock (Marussia F1 Team), wie er Sebastian Vettels "Kinky Kylie" über die Rennstrecken dieser Welt scheucht?

Neuen Teams Leidenszeit ersparen

Ganz so schnell und einfach wird das nicht gehen. Seit 2010 sind Kundenautos in der Königsklasse des Motorsports verboten. Ecclestone plant nun, dieses Verbot wieder aufzuheben. Der Zeitpunkt ist günstig, denn derzeit wird für die Zeit nach 2012 ein neues Concorde-Agreement verhandelt, in dem etwaige Details geregelt werden. Der Formel-1-Boss will mit einem Comeback der Kundenautos neuen Teams eine Leidenszeit ersparen, wie sie derzeit Caterham, HRT oder eben Marussia durchleben.

Einigen Teams waren Kundenautos bisher ein Dorn im Auge, da Rennställe wie Red Bull bis 2010 ohne größeren Aufwand mit dem B-Team Scuderia Toro Rosso zwei weitere Boliden einsetzen durften und so anderen Konstrukteuren die WM-Punkte wegschnappten. Daher schlägt Ecclestone nun vor, dass in Anlehnung an das DTM-Modell nur Jahreswagen als Kundenautos eingesetzt werden dürfen.

Drei Jahre lang mit Kundenautos

"So könnten HRT oder Marussia den letztjährigen McLaren oder Red Bull einsetzen", sagte Ecclestone. "Und das drei Jahre lang, bis sie sich formiert haben und dann wieder als Konstrukteur zurückkehren müssen." Das vordergründige Ziel dieser Idee sei es nicht, die Kosten für Hinterbänkler-Rennställe zu senken, sondern vor allem, die Eintrittsschranken in die Formel 1 zu verringern.

"Der Punkt ist, dass man die Kosten nicht verringern muss, damit es den Leuten passt, die es sich eigentlich nicht leisten können, so viel wie die größeren Teams auszugeben", erklärte Ecclestone seine Beweggründe. "Man muss sicherstellen, dass das Reglement ihnen nicht schadet."

Haug: "Ein Lotus sollte kein McLaren sein"

HRT-Teamchef Luis Perez-Sala wird die Worte des Formel-1-Bosses mit Wohlwollen aufnehmen. Der Spanier klagte kürzlich, dass sein Team durch "die existierenden Beschränkungen nicht in den Genuss gewisser Einsparungs-Möglichkeiten", kommt. Wenn es möglich wäre, "einen Ferrari oder einen Mercedes", zu einem "vernünftigen" Preis zu kaufen, dann würde er es tun.

Ein Gegner der Kundenautos ist hingegen Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug. Der Schwabe findet nicht, "dass ein Lotus ein McLaren sein sollte, oder ein HRT ein McLaren." Er fürchtet um Mannschaften wie Williams und Sauber, die aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Möglichkeiten nicht mit den Topteams mithalten können, sich aber dennoch ganz klar als Konstrukteur verstehen.

"Die unabhängigen Teams sind für die Formel 1 sehr wichtig. Sie haben glaube ich ein großes Interesse, ein eigenes Auto zu bauen. Das ist meiner Meinung nach ein wichtiges Element in der Formel 1", bricht er eine Lanze für die kleinen, aber traditionsreichen Konstrukteure in der Formel 1.

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