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Sebastian Vettel: "Zu sagen, alles ist perfekt, wäre gelogen"

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Weltmeister Vettel warnt vor überhöhten Erwartungen

09.03.2012, 16:14 Uhr | sid

Sebastian Vettel: "Zu sagen, alles ist perfekt, wäre gelogen". Laut Sebastian Vettel ist auch bei Red Bull nicht alles perfekt. (Quelle: imago)

Laut Sebastian Vettel ist auch bei Red Bull nicht alles perfekt. (Quelle: imago)

Die letzten Testrunden drehte Sebastian Vettel im Simulator, das Fitness-Programm ist abgeschlossen, die Koffer sind gepackt: Am Wochenende steigt der zweimalige Formel-1-Weltmeister in den Flieger nach Melbourne, wo er am 18. März seine "Mission Hattrick" startet.

Nach dem Super-Jahr 2011 könnte er in dieser Saison den nächsten Meilenstein setzen und als erst dritter Fahrer nach dem legendären Juan Manuel Fangio und Rekordweltmeister Michael Schumacher den dritten WM-Titel in Serie holen. "Das ist das Ziel. Ich glaube, es gibt keinen im ganzen Fahrerlager, der sagt, ich möchte eine Position schlechter sein als im Jahr davor", sagte Vettel.

Vettel: "Man möchte sich immer verbessern"

Auch nach 11 Siegen und 15 Pole Positionen im Jahr 2011 ist der Erfolgshunger des 24-Jährigen noch lange nicht gestillt. "Man möchte sich immer verbessern. Und man möchte auch nie weiter hinten ins Ziel kommen als da, von wo man losfährt. Aber man weiß auch, dass eine Saison sehr lang ist, und dass es nicht ein Rennen ist, das wichtig oder entscheidend ist, sondern alle zusammen."

Dass Vettel mit dem Titel-Hattrick in die erlesene Gesellschaft von Fangio und Schumacher aufrücken würde, war selbst dem eigentlich historiensicheren Blondschopf nicht bewusst. "Aller guten Dinge sind drei. Versuchen wir es dieses Jahr also erneut, und vielleicht dürfen wir ja dazustoßen. Das wäre natürlich was ganz Tolles", sagte er. Ebenso wie Teil eines Novums in der Formel-1-Geschichte zu sein. Einer von sechs Weltmeistern am Start zu sein, ist natürlich was Besonderes - aber hilft einem nicht, die nächste Runde schneller zu fahren oder das Rennen leichter zu bestreiten", sagte Vettel in seinem typischen Pragmatismus: "Es bezieht sich ja auf etwas Vergangenes und ist natürlich schön. Aber wenn man am Start steht und die Lichter gehen aus, dann konzentriert man sich darauf, was vor einem liegt, nämlich auf das Rennen - und dann ist das eigentlich ziemlich Wurst."

"Zu sagen, alles ist perfekt, wäre gelogen"

Vettel will sich jedenfalls nicht auf seinen Erfolgen ausruhen. "2011 war ein ganz besonderes Jahr. Wir dürfen nicht in diesem Jahr in die Saison gehen und erwarten, dass es so weitergeht und das Jahr wieder so verläuft. Man muss da ganz realistisch sein und sich auf jeden Tag einzeln konzentrieren, die Dinge Schritt für Schritt angehen", sagte er.

Denn auch dem Weltmeisterteam Red Bull gelingt nicht alles wie von selbst. Zwar lief der neue RB8, für den Vettel bislang noch keinen speziellen Namen gefunden hat, während der Testfahrten weitgehend zuverlässig. Doch ausgerechnet am letzten Tag auf der Strecke, als Vettel zum ersten Mal die letzte Ausbaustufe von Design-Genie Adrian Newey ausprobieren wollte, zickte die "Lady". "Zu sagen, alles ist perfekt, wäre gelogen, denn es sind einige Probleme zu lösen", meinte Vettel. "Ich bin aber zuversichtlich, dass wir diese in den Griff bekommen, bevor es losgeht."

In Melbourne "werden die Hosen runtergelassen"

Für sich selbst holte er die durch einen Ausritt ins Kiesbett und ein Getriebeproblem verpassten Kilometer direkt am Tag darauf im Simulator nach. An eine Einschätzung seiner Rivalen wagt sich Vettel noch nicht heran. "Natürlich sind wir gespannt auf die anderen Teams. Bei den Wintertests haben sich alle besonders zurückgehalten, was es einem wirklich verdammt schwer macht, die Konkurrenz einzuschätzen", sagte er.

Das Positive daran sei aber, "dass man umso mehr Zeit hat, sich auf sich selbst zu konzentrieren und wirklich an jeder Einzelheit zu arbeiten. Letztendlich müssen wir Melbourne abwarten - dort werden dann die Hosen runtergelassen und jeder weiß etwas besser, wo er genau steht."

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