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Lautern erobert einen Punkt in Stuttgart

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Lautern bleibt trotz Nullnummer Letzer

09.03.2012, 22:19 Uhr

Lautern erobert einen Punkt in Stuttgart. Stuttgarts Georg Niedermeier (li.) im Zweikampf mit Kaiserslauterns Sandro Wagner. (Quelle: dpa)

Stuttgarts Georg Niedermeier (li.) im Zweikampf mit Kaiserslauterns Sandro Wagner. (Quelle: dpa)

Mit einem 0:0 beim Tabellenachten VfB Stuttgart hat Marco Kurz seinen Arbeitsplatz beim 1. FC Kaiserslautern wohl um eine weitere Woche gesichert, wartet aber im Jahr 2012 weiter auf den ersten Sieg. Die von vielen in der Pfalz erhoffte Wende zum Guten oder gar ein Befreiungsschlag im Abstiegskampf war der Auftritt allerdings nicht. Vielleicht war es ein kleines Lebenszeichen. Die Stuttgarter verpassten durch das trostlose Unentschieden gegen den biederen Tabellenletzten nach zuletzt drei Siegen in vier Spielen den Anschluss an die internationalen Plätze.

"Das war heute sehr schwierig, Kaiserslautern stand tief. Dadurch waren wenig Chancen drin, und die wenigen haben wir nicht genutzt", sagte Stuttgarts Martin Harnik. FCK-Trainer Kurz zog dagegen ein positives Fazit aus der Nullnummer, obwohl seine Mannschaft bereits zum 13. Mal ohne Torerfolg blieb: "Wir haben nicht das Selbstvertrauen, um Hurra-Fußball zu spielen. Aber für den Moment war das für den FCK ein sehr ordentliches Spiel."

Stuttgart kann das FCK-Bollwerk nicht knacken

"Wir fahren hier nicht hin, um zu mauern und nur einen Punkt zu holen", hatte FCK-Coach Kurz vor dem Spiel eine mutige Marschroute des Tabellenletzten angekündigt. Doch tatsächlich bauten die seit Oktober 2011 sieglosen Lauterer vor dem eigenen Strafraum mit zwei Abwehrreihen einen dichten Sperrriegel auf, in dem sich der VfB mangels eigener Ideen immer wieder festlief. Die Schwaben, die in den vergangenen fünf Spielen mehr Treffer (17) erzielt hatten als der FCK in der gesamten Saison (16), schlugen aus ihren spielerischen Vorteilen kein Kapital.

FCK agiert passiv

In einer kampfbetonten Begegnung ohne spielerische Höhepunkte mussten die Zuschauer lange auf gelungene Offensivaktionen warten. Schüsse aus der zweiten Reihe durch Martin Harnik (9.) und Vedad Ibisevic (21.), die Tobias Sippel im Tor des FCK jeweils mit einiger Mühe entschärfte, waren Ausdruck der Stuttgarter Feldüberlegenheit. Der FCK agierte dagegen passiv und war zwei Wochen nach dem 0:4-Debakel in Mainz weiterhin vor allem auf die Stabilisierung seiner Defensive bedacht - nach vorne herrschte weitgehend Funkstille.

Sippel hält sicher

Selbst Harnik, mit acht Treffern bester Torschütze in der Rückrunde, konnte die Defensive der Gäste nicht überwinden. Bei einer Doppelchance des österreichischen Nationalspielers (31.) lieferte Sippel, der bei den Pfälzern erneut den Vorzug vor Kevin Trapp erhalten hatte, die nächste Kostprobe seines Torwartkönnens.

Keine Impulse durch Cacau und Schieber

An den Kräfteverhältnissen auf dem Rasen änderte sich im zweiten Durchgang wenig, allerdings schienen sich die Stuttgarter dem schwachen Niveau des Gegners immer mehr anpassen zu wollen. Eine Unachtsamkeit der VfB-Abwehr eröffnete Christian Tiffert (57.) die erste Torchance für die Pfälzer, doch der Schuss des Kapitäns landete am Außennetz. Mit den Einwechslungen von Cacau und Julian Schieber versuchte VfB-Trainer Bruno Labbadia seiner Offensive wieder Leben einzuhauchen, doch auch mit den beiden Neuen kam das Angriffsspiel der Hausherren nicht mehr recht auf Touren.


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