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Bundesliga: Bayern Münchens fulminanter Frustabbau

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 "Es hätte auch zweistellig ausgehen können"

10.03.2012, 20:00 Uhr | dpa

Bundesliga: Bayern Münchens fulminanter Frustabbau. Robben, Ribéry und Gomez schossen Hoffenheim gemeinsam ab. (Quelle: dpa)

Robben, Ribéry und Gomez schossen Hoffenheim gemeinsam ab. (Quelle: dpa)

Aus München berichtet Thomas Tamberg

Der FC Bayern hat sich beim spektakulären 7:1 gegen eine völlig überforderte TSG 1899 Hoffenheim eindrucksvoll den Frust von der Seele geballert. Damit tankte der Rekordmeister vor dem Champions-League-Rückspiel gegen den FC Basel gehörig Selbstvertrauen. Nach dem 0:0 des BVB in Augsburg und nun nur noch fünf Punkten Rückstand auf den Meister, will der FCB auch den Titel noch nicht abschreiben. "Ich habe schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen", sagte Jupp Heynckes bei LIGAtotal! Für die Gäste war es gleichzeitig die höchste Pleite in der Bundesliga-Geschichte. 

Kaum stand Bastian Schweinsteiger nach längerer Verletzungspause im Kader, scheint es wieder zu Laufen beim FC Bayern. Unmittelbar bevor der Publikumsliebling in der 61. Minute eingewechselt wurde, hallte es angesichts des Scheibenschießens "oh wie ist das schön", durch die Arena. Für den Nationalspieler, der sich noch merklich zurückhielt, war es das perfekte Spiel, um nach seinem Bänderriss vorsichtig wieder Wettkampfpraxis zu schnuppern.

Babbel kassiert immer Klatschen in der Heimat

Bereits nach 18 Minuten war die Messe in der Allianz Arena gelesen. Da führte der FC Bayern bereits mit 3:0. Nur einmal waren die Münchner in dieser Saison noch schneller. Am 15. Oktober 2011 führten sie bereits nach 13 Minuten mit drei Toren (Endstand 4:0). Der Gegner hieß damals Hertha BSC und der Trainer auf der Gästebank Markus Babbel. Für den gebürtigen Münchner und Ex-Bayern-Spieler gestalten sich seine Heimatbesuche zu immer größer werdenden Horror-Trips. Der jetzige Hoffenheimer Coach gratulierte Jupp Heynckes bereits beim Gang in die Halbzeitpause zum Sieg. 

Für die zuletzt so gebeutelten Münchner könnte der Kantersieg der lang ersehnte Befreiungsschlag gewesen sein. Mario Gomez machte nach 429 torlosen Minuten gleich einen Dreierpack. "Es war einfach sehr, sehr wichtig - nicht nur für uns Spieler, sondern für den ganzen Verein, für das Stadion, für die Fans -, dieses Spiel heute abzuliefern", sagte der Goalgetter.

Flügelzange überragt

Auch der zuletzt formschwache Toni Kroos erzielte nicht nur einen Treffer, sondern zeigte auch ansonsten aufsteigende Tendenz. "Wir haben von Anfang an Druck gemacht, motiviert gespielt und haben den Ball gut laufen lassen. Dazu kommt noch dass Hoffenheim nicht gut gespielt hat", sagte Kroos. "Wenn wir die zweite Halbzeit so angegangen wären, hätte es zweistellig werden können. Aber wir wissen, dass wir am Dienstag ein wichtiges Spiel haben und die Kräfte brauchen."

Dann wollen auch wieder Franck Ribéry und Arjen Robben wirbeln. Während der Franzose drei Tore vorbereitete, was ihm bis dato noch nie in der Bundesliga geglückt war und eines selbst erzielte, bereitete der Niederländer zwei Tore vor und traf selbst doppelt. Der einzige, der erneut nicht überzeugen konnte war Thomas Müller.

Vor heimischen Publikum nur selten Probleme

Aber vor allem scheinen die Bayern den Torfluch besiegt zu haben. Nach nur acht Treffern in den letzten sieben Bundesligapartien knipsten sie gegen Hoffenheim gleich sieben Mal. Allerdings hatten sie in dieser Saison vor heimischem Publikum selten Probleme. Das letzte Gegentor in der Allianz Arena kassierte man am 3. Dezember 2011 beim 4:1-Sieg gegen Werder Bremen durch Markus Rosenberg ehe Luiz Gustavo mit einem Eigentor kurz vor Schluss den Ehrentreffer für die Gäste erzielte.

Gutes Omen? 

Zum Glück spielt man gegen Basel in der Königsklasse ebenfalls zu Hause. 58 Tore nach 25 Bundesligaspielen hatte der FC Bayern letztmals in der Saison 1998/99. Damals erreichte man übrigens das Finale in der Champions League. "Die Mannschaft hat sich Selbstvertrauen erspielt und hervorragend agiert. Wir freuen uns auf Dienstag auf die Partie gegen Basel", lenkte Sportdirektor Christian Nerlinger den Fokus schnell auf das bis dato wichtigste Spiel der Saison.

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