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Ausverkauftes "Geisterspiel" in Dresden

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Über 40.000 Tickets verkauft - 80 Personen im Stadion

11.03.2012, 16:26 Uhr | dapd, sid, t-online.de

Ausverkauftes "Geisterspiel" in Dresden. Ausverkauft, und doch leer: das Stadion in Dresden (Quelle: dapd)

Ausverkauft, und doch leer: das Stadion in Dresden (Quelle: dapd)

Ausverkauft - vermeldete Dynamo Dresden beim Heimspiel in der 2. Bundesliga gegen den FC Ingolstadt. Eigentlich sogar "über-ausverkauft". 34.683 Karten hatte Dynamo an den Fan gebracht, dazu kommen noch einmal 7000 Dauerkarten. Macht fast 42.000 Tickets bei einer Stadionkapazität von gut 32.000 Plätzen. Wirklich im Stadion waren dann 80 Personen, je 40 von beiden Teams, inklusive der Spieler. Gibt`s nicht? Gibt`s doch! Beim ersten ausverkauften "Geisterspiel" der Fußball-Geschichte.

Foto-Serie mit 7 Bildern

Nach den Pokalkrawallen beim Zweitrundenspiel bei Borussia Dortmund im Herbst hatte das DFB-Sportgericht Dresden zunächst aus dem Pokalwettbewerb der kommenden Saison ausgeschlossen. Ende Februar wurde das Urteil überraschend in ein Geisterspiel umgewandelt. Zudem darf der Verein beim Gastspiel bei Eintracht Frankfurt keine Fans mitbringen und muss eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro zahlen.

Resonanz überwältigend

Nachdem klar war, dass gegen Ingolstadt vor leeren Rängen gespielt wird, hatte der Verein angefangen, "Geistertickets" im Wert zwischen 5 und 20 Euro zu verkaufen. Und war von der Resonanz selbst völlig überrascht. „Dass die Aktion eine solche Welle der Unterstützung auslösen würde, konnte niemand ahnen", sagte Präsident Andreas Ritter. "Das Stadion ist (NICHT) voll", vermeldete Dynamo am Samstagabend und bat die Anhänger, "im Stadion noch ein wenig enger zusammenzurücken. Nur so können auch die Interessenten das Spiel NICHT sehen, die noch draußen stehen." Danach kauften weitere gut 2500 Fans eine symbolische Karte.

Zur Titelmelodie des Films Ghostbusters liefen die Mannschaften ins Stadion ein, später stand als offizielle Zuschauerzahl "0" auf der Anzeigetafel. Wenn schon nicht im Stadion, dort hingen nur die Banner der Anhänger, dann wenigstens davor - dachten sich etwa 8000 Fans, die die Partie auf einer Großbildwand verfolgten. Und das so lautstark, dass sie auch drinnen zu hören waren. Weniger interessant als das Drumherum war übrigens das Spiel selbst, Dresden und Ingolstadt trennten sich torlos.

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