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Timo Glock: "Das Leben in der Formel 1 wird immer schwieriger"

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Timo Glock: "Der Spaß geht bei mir nie verloren"

13.03.2012, 11:56 Uhr | sid

Timo Glock: "Das Leben in der Formel 1 wird immer schwieriger". Timo Glock ist gespannt auf die neue Saison. (Quelle: imago)

Timo Glock ist gespannt auf die neue Saison. (Quelle: imago)

Rennrad statt Rennwagen: Timo Glock hat seine wohl ungewöhnlichste und frustrierendste Vorbereitung auf eine Formel-1-Saison fast ausschließlich auf zwei Rädern absolviert. Trotz der zahlreichen Kilometer im Sattel und der wegen eines verpatzten Crashtests ausgefallenen Testfahrten im neuen Marussia MR01 ist Glock weiterhin heiß auf die Königsklasse, umsatteln kommt für ihn nicht in Frage.

"Da habe ich zum Glück die Erfahrung mit Andreas Klöden gemacht, dass ich noch so weit von diesen Jungs weg bin. Das würde ein paar Jahre dauern, bis ich da mitkommen würde", sagte Glock vor dem Saisonstart am kommenden Sonntag.

Näher dran an Weltmeister Vettel als an Radprofi Klöden

Von einem Radprofi wie Klöden sei er trotz der vielen nicht ganz freiwilligen Trainingsfahrten noch weiter weg als mit seinem Marussia-Cosworth von Weltmeister Sebastian Vettel im Red-Bull-Renault: "Diese Jungs sitzen ja tagtäglich vier, fünf, sechs Stunden auf dem Rad. Das ist schon noch eine andere Welt."

Formel 1 - Video 
Kraftvoll, bissig und sehr laut

Der Motor ist das Herzstück eines Formel-1-Wagens. Video

Glocks Welt ist und bleibt die Formel 1, obwohl er auch 2012 kaum Chancen haben dürfte, sich weit vom Ende des Feldes abzusetzen. "Der Spaß geht bei mir nie verloren, auch wenn wir im Moment in einer schwierigen Situation sind", sagte Glock, der aber froh ist, anders als zum Beispiel Adrian Sutil, sein Ex-Kollege Jarno Trulli oder Rekordstarter Rubens Barrichello seinen Platz im exklusiven Klub der Formel-1-Piloten behauptet zu haben.

Glock: "Man muss jedes Jahr immer 100 Prozent geben"

"Das Leben in der Formel 1 wird immer schwieriger. Nicht nur für die Teams, auch für die Fahrer. Das ist schon schade. Jarno Trulli kann man sich aus der Formel 1 eigentlich gar nicht wegdenken, solange wie er dabei war. Ähnlich wie Rubens Barrichello", sagte Glock: "Es ist natürlich auch eine Bestätigung für mich als Fahrer, dass das Team auf mich baut. Man muss eben in jedem Jahr, egal ob man um Platz 21 fährt oder um Platz eins, zwei oder drei, immer 100 Prozent geben und sich komplett einsetzen", sagte der "Kampfdackel" mit gewohntem Biss. "Ich stehe vollkommen hinter dem Team und werde in diesem Jahr wieder genauso mein letztes Hemd dafür geben, wie ich es im letzten Jahr gemacht habe."

Situation vor dem ersten Rennen nicht optimal

Auch wenn er seine ersten richtigen Runden im neuen Auto erst am Freitag im freien Training in Melbourne drehen kann. "Klar ist es nicht ganz optimal, ohne Test zum ersten Rennen zu fliegen, aber so ist die Situation und wir müssen das Beste daraus machen", sagte der Odenwälder, der am Sonntag beim Rennen Geburtstag feiert und 30 Jahre alt wird.

Zumindest habe sich das neue Auto bei den ersten paar Kilometern mit Demoreifen "gut angefühlt". Nach dem schleppenden Start ins neue Jahr, der ein bisschen auch dem späten Einstieg zahlreicher neuer Ingenieure geschuldet ist, hofft Glock auf einen deutlichen Schritt nach vorne mit einem für Mitte des Jahres geplanten Update. Wenn sich bis dahin die vergrößerte und in Marussia umbenannte frühere Virgin-Truppe gefunden hat.

Keine Chance im Kampf um die hessische Meisterschaft

Für den Kampf um Podiumsplätze wird es dennoch ebenso wenig reichen wie für die hessische Meisterschaft, bei der Vettel "klar im Vorteil" sei, meinte Glock. Natürlich sieht er den Weltmeister auch als ersten Anwärter auf den Titel. "Als Fahrer- und Team-Weltmeister ist man automatisch wieder Favorit. Sie sehen wieder sehr gut aus. Das Auto sieht schön, schnell und konstant aus", meinte Glock: "Aber die Luft wird, glaube ich, dünner."

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