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1899 Hoffenheim gegen VfB Stuttgart: Wiedersehen macht Freude

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Hoffenheim bittet Stuttgart zum Südwest-Schlager

16.03.2012, 12:55 Uhr | dpa

1899 Hoffenheim gegen VfB Stuttgart: Wiedersehen macht Freude. Hoffenheims Marvin Compper (li.), der in der Jugend für den VfB aktiv war, im Duell mit Cacau.  (Quelle: dapd)

Hoffenheims Marvin Compper (li.), der in der Jugend für den VfB aktiv war, im Duell mit Cacau. (Quelle: dapd)

Markus Babbel freut sich vor dem Ehemaligen-Treffen auf ein kühles Blondes, Vedad Ibisevic plant seinen Torjubel, und sieben andere Profis wollen es dem alten Arbeitgeber zeigen: Das baden-württembergische Derby zwischen 1899 Hoffenheim und VfB Stuttgart steht (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) unter dem Motto "Wiedersehen macht Freude".

"Ich will das Spiel unbedingt gewinnen, danach können wir gerne ein Bier trinken gehen", sagte Hoffenheims Trainer Babbel vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub, bei dem er im Dezember 2009 entlassen worden war: "Ich habe dennoch eine tolle Zeit erlebt, wurde Meister und habe meinen Trainereinstieg gefeiert. Es ist ein Verein, der mir sehr ans Herz gewachsen ist und für mich sehr wertvoll war."

Babbel sinnt auf Wiedergutmachung

Während der Partie zwischen dem Tabellenzwölften (30 Punkte) und dem Achten (33) gibt es aus Sicht Babbels allerdings keinen Platz für Sentimentalitäten. Schließlich möchte der Coach mit seinem Team Wiedergutmachung für das jüngste 1:7 bei Bayern München betreiben und den ersten Heimsieg unter seiner Regie feiern - es wäre gleichzeitig der erste Erfolg im heimischen Stadion seit Oktober 2011.

Zudem wollen die Hoffenheimer, die sich zuletzt mit Querschüssen von Ryan Babel und Torwart Tom Starke beschäftigen mussten, im achten Punktspiel gegen die Schwaben endlich den ersten Sieg feiern. Um diese Ziele vor den 30.150 Zuschauern in der bereits ausverkauften Rhein-Neckar-Arena zu erreichen, hatte Babbel den freien Tag in dieser Woche gestrichen und ließ am Mittwoch sogar unter Ausschluss der Öffentlichkeit trainieren.

"Spezielle Partie" für Ibisevic

Viel vorgenommen hat sich auch VfB-Angreifer Ibisevic, der erstmals seit seinem Wechsel zu den Schwaben Ende Januar gegen die alten Kollegen antritt. Der Bosnier, der in 123 Spielen für Hoffenheim 48 Tore erzielte, ist heiß auf einen Treffer an der alten Wirkungsstätte. "Es ist eine spezielle Partie für mich. Aber ich bin jetzt Stuttgarter. Ich werde meine alten Mitspieler kurz begrüßen, dann geht es um drei Punkte", sagte Ibisevic.

Wie er auf einen möglichen Treffer reagieren würde, kann Ibisevic aber noch nicht sagen. "Ich weiß nicht, ob ich juble. Das lasse ich auf mich zukommen. Erst mal muss ich treffen, alles andere sehen wir dann", sagte der 27-Jährige, der auf Unmutsbekundungen seiner ehemaligen Anhänger vorbereitet ist: "Es kann schon passieren, dass es Pfiffe gibt."

Immerhin muss Ibisevic, der im VfB-Trikot bisher zweimal getroffen und vier Tore aufgelegt hat, nach der Partie nicht die 86 Kilometer nach Stuttgart hinter sich bringen. Der Stürmer, für den die Schwaben 4,5 Millionen Euro auf den Tisch gelegt haben, wohnt nach wie vor in der Nähe von Sinsheim. Das Pendeln zwischen Bad Rappenau und Stuttgart soll allerdings bald ein Ende haben, Ibisevic sucht eine Wohnung in der Schwaben-Metropole.

Harnik ist wieder fit

Vielleicht kann Ibisevic bald eine WG mit seinem Landsmann und Kumpel Sejad Salihovic gründen. Der zuletzt suspendierte Mittelfeldspieler wird vor dem Derby mit dem VfB in Verbindung gebracht. Salihovic wäre nach Ibisevic und dem Nachwuchsmann Christoph Heimlein der dritte Spieler, der von Hoffenheim nach Stuttgart wechseln würde. Den umgekehrten Weg sind 1899-Kapitän Andreas Beck, Sebastian Rudy, Boris Vukcevic, Sven Schipplock, Tobias Weis, Marvin Compper und Matthias Jaissle gegangen.

Damit sich die beiden Klubs künftig beim Personal nicht mehr in die Quere kommen, haben die Verantwortlichen zuletzt beschlossen, dass zumindest bei Jungendspielern keine Abwerbeversuche mehr unternommen werden. Die Stuttgarter müssen kurzfristig zwei Ausfälle verkraften: Kapitän Serdar Tasci (Hüftprobleme) und Offensivspieler Shinji Okakazi (Innenbandanriss im Knie) fehlen verletzt. Torjäger Martin Harnik gab indes nach muskulären Problemen Entwarnung.

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