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Hamilton setzt die Bestzeit

17.03.2012, 05:14 Uhr | t-online.de

Hamilton setzt die Bestzeit. Lewis Hamilton fährt 2012 im wohl schönsten Auto des Feldes. (Quelle: dpa)

Lewis Hamilton fährt 2012 im wohl schönsten Auto des Feldes. (Quelle: dpa)

McLaren-Mercedes besticht beim Großen Preis von Australien nicht nur durch Schönheit. Im dritten freien Training absolvierte der Chrombolide von Lewis Hamilton bei erstmals durchgehend trockenen Bedingungen in 1:25,681 Minuten die schnellste Runde des Wochenendes. Teamkollege Jenson Button war im ersten Training bereits der Beste. Damit zeigt das Team, dass es auch ohne Entenschnabel an der Front des Autos geht.

Auch MercedesGP war erneut stark. Nico Rosberg und Michael Schumacher führten das Klassement lange an und reihten sich am Ende auf Rang fünf und sechs ein. Die Konkurrenz ist bereits misstrauisch und hat wegen des F-schacht-ähnlichen Systems am Heckflügel Proteste gegen das Team angekündigt. Die FIA hatte das System als legal gewertet.

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Red Bull erstmals vorne dabei

Das Weltmeisterteam Red Bull hat im dritten Training erstmals vorne mitgemischt. Sebastian Vettel fuhr mit Rang sieben seine bisher beste Platzierung ein. Teamkollege Mark Webber war noch schneller und wurde Dritter. Allerdings flog Vettel auch von der Strecke und kam aus dem Kiesbett nicht mehr heraus. Genauso erging es wenig später auch Schumacher.

Grosjean reiht sich vorne ein

Die größte Überraschung der Session war Romain Grosjean. Der Teamkollege von Kimi Räikkönen mischte mit den Topteams mit und fuhr mit seinem Lotus die zweitschnellste Runde. Für den Iceman lief das Training mittelmäßig. Räikkönen wurde Zwölfter.

Nico Hülkenberg, der in der zweiten Session noch Zweiter wurde, musste sich dieses Mal mit Rang 14 zufrieden geben. Timo Glock im Marussia wurde 21.

Müssen sich die Ferraristi sorgen?

Die Befürchtungen, dass der Ferrari 2012 nicht zu den Topautos gehört, konnte die Scuderia nicht ausräumen. Fernando Alonso findet sich im Klassement nur auf Platz 16.

Felipe Massa hatte wie bereits am Freitag ebenfalls kein optimales Training. Er klagte im Boxenfunk über sehr wenig Grip und, als wenn der Brasilianer das unterstreichen wolle, drehte sich dann gleich einmal auf der Strecke. Der Ferrari-Pilot war neben Schumacher und Vettel aber nicht der einzige Fahrer mit einem Ausrutscher. Kamui Kobayashi im Sauber und Bruno Senna im Williams machten ebenfalls Bekanntschaft mit dem australischen Rasen.

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