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Bundesliga: Dortmund bleibt nach Kampfansage des FC Bayern gelassen

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Dortmund hofft auf Wiedergutmachung

17.03.2012, 11:55 Uhr | dapd, dpa

Bundesliga: Dortmund bleibt nach Kampfansage des FC Bayern gelassen. Hoch das Bein: Neven Subotic (li.) kann mit Dortmund gegen Bremen (re. Markus Rosenberg) einen Rekord aufstellen.  (Quelle: imago)

Hoch das Bein: Neven Subotic (li.) kann mit Dortmund gegen Bremen (re. Markus Rosenberg) einen Rekord aufstellen. (Quelle: imago)

Meistertrainer Jürgen Klopp lässt sich trotz der Münchner Rückkehr zur alten Stärke nicht aus der Ruhe bringen. "Mir war vollkommen klar, dass Bayern gegen Basel hoch gewinnen kann. Ich war einer derjenigen, der es für möglich gehalten hat, dass sie in dieser Saison wieder richtig guten Fußball spielen", sagte der Coach von Bundesliga-Spitzenreiter Borussia Dortmund und hofft nach dem kleinen Ausrutscher in Augsburg auf Wiedergutmachung gegen Werder Bremen (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de).

Doch irgendwie passt es ins Bild, dass ausgerechnet in dieser Phase ein wenig Unruhe beim BVB einkehrt - nicht nur, weil der FC Bayern den Rückstand auf fünf Punkte verkürzt hat und wieder seine Chance wittert.

Klopp erwartet eine Reaktion

Der Ärger über das unnötige 0:0 gegen Augsburg war noch nicht verzogen, da meldete sich plötzlich der Berater von Torjäger Robert Lewandowski zu Wort und beklagte das "enttäuschende Angebot" der Dortmunder zur Verlängerung des 2014 auslaufenden Vertrages. Auch Ivan Perisic, im Sommer für 5,5 Millionen Euro aus Brügge gekommen, äußerte seine Unzufriedenheit über seine Reservistenrolle.

Doch all die Nebengeräusche sollen gegen Werder wieder nebensächlich sein. "Ich erwarte eine Reaktion auf das, was wir in Augsburg gespielt haben", sagt Klopp. Nach ihren acht Siegen in Folge können die Westfalen überdies einen weiteren, 20 Jahre alten Vereinsrekord knacken: mit der 20. Partie in Serie ohne Niederlage. Zugute dürfte ihm die Sperre von Bremens Torjäger Claudio Pizarro kommen, der nach seiner Ohrfeige gegen den Hannoveraner Emanuel Pogatetz nachträglich für zwei Spiele gesperrt worden ist. Auch Werder -Schlussmann Tim Wiese muss nach seiner Gesichtsverletzung (Augenhöhlenbruch) passen.

Verfolgerduell in Leverkusen

Im Rennen um die Champions-League-Plätze hinter Dortmund und Bayern wartet unterdessen auf Borussia Mönchengladbach ein Schlüsselspiel beim Tabellenfünften Bayer Leverkusen. Nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg steht für die Mannschaft von Trainer Lucien Favre die gute Ausgangsposition (acht Punkte vor Bayer) auf dem Spiel. Doch der Schweizer brütet noch über den Ersatz für seine Ausfälle. Dem Tabellendritten fehlen weiterhin Patrick Herrmann wegen eines Schlüsselbeinbruches und auch der gelb-gesperrte Rechtsverteidiger Tony Jantschke. Zudem musste Innenverteidiger Roel Brouwers wegen einer Grippe eine Trainingspause einlegen. Max Eberl betonte derweil, dass auch nach der Partie noch alles offen sei. "Das ist kein Endspiel. Die Entscheidungen fallen später", sagte der Borussia-Sportdirektor.

Leverkusen hofft nach der Champions-League-Blamage beim FC Barcelona (1:7) und dem 2:3 in Wolfsburg auf eine Wende zum Positiven. Trainer Robin Dutt setzt im Derby auf Kapitän Simon Rolfes, der nach einer Platzwunde mit einer Spezialmaske spielen soll, und den in Wolfsburg ebenfalls verletzt ausgewechselten Stefan Reinartz. Beide nahmen am Donnerstag wieder das Training auf. Kompensieren muss Bayer dagegen den Ausfall von Lars Bender (Muskelbündelriss), einem der besten Spieler in dieser Saison.

Hecking warnt vor Wolfsburg

"Völlig nebensächlich" ist für Trainer-Manager Felix Magath die Teilentmachtung beim VfL Wolfsburg. Zwei Tage vor dem Spiel beim 1. FC Nürnberg machte Klub-Eigner VW klar, dass der bisherige Alleinherrscher Magath zum 1. April einen Vorgesetzten bekommt: Der seitherige VW-Finanzgeschäftsführer Wolfgang Hotze wird künftig auch Sprecher der Geschäftsführung und damit Magaths Chef.

Nürnbergs Trainer Dieter Hecking kann unterdessen erstmals in dieser Saison weitgehend aus dem Vollen schöpfen. "Ich bin ein glücklicher Trainer. So voll war der Trainingsplatz noch nie", sagte er, nachdem zuletzt auch Per Nilsson und Mike Frantz wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen waren. Nach dem jüngsten Dämpfer in Mainz (1:2) wollen die Franken, die zuvor dreimal in Folge gewonnen hatte, wieder in die Erfolgsspur zurück. Doch Hecking warnte: "Der VfL ist eine Mannschaft mit zwei Gesichtern. Da wurde intern der Druck erhöht. Wir müssen wieder mehr Konsequenz zeigen."

Nur positiver Druck beim HSV

Sorgen anderer Art hat der Hamburger SV: In der Heimbilanz nehmen die noch nie abgestiegenen Hanseaten vor dem Aufeinandertreffen mit dem SC Freiburg den letzten Platz ein. Doch Thorsten Fink spürt vor der Partie ausschließlich positiven Druck. "Ein Dreier gegen Freiburg ist die erste Chance, dass wir uns von den Abstiegsplätzen absetzen", sagte der HSV-Trainer: "Wir haben noch neun Spiele vor uns. Darauf freue ich mich."

Freiburg trennen mit 22 Punkten als Vorletzter fünf Zähler vom HSV auf Rang 14. Man fahre mit dem Gefühl nach Hamburg, beim 0:0 bei Borussia Mönchengladbach einiges richtig gemacht zu haben. "Wir haben keine Angst vor der Aufgabe, das haben wir nie", sagte SC-Trainer Christian Streich.

Augsburg will gegen Mainz nachlegen

Der abstiegsbedrohte FC Augsburg muss beim Heimspiel gegen den FSV Mainz 05 weiter auf die Defensivspezialisten Jan-Ingwer Callsen-Bracker und auf Mittelfeldmann Andrew Sinkala verzichten. Dennoch wollen die Schwaben nach dem Punktgewinn gegen Dortmund vor einer Woche gegen Mainz nachlegen. "Wir müssen von den Fans wieder die Unterstützung spüren wie gegen Dortmund und wir müssen an die Leistungsgrenze gehen", sagte Trainer Jos Luhukay. "Mainz ist stabiler als in der Hinrunde und hat sich durch den Sieg gegen Nürnberg Luft verschafft."

Bayern vor "Schicksalsspiel" in Berlin

Beim wiedererstarkten FC Bayern München häufen sich die Kampfansagen im Titelrennen. "Fünf Punkte kann man aufholen. Wir werden alles versuchen, um die restlichen Spiele zu gewinnen und dann schauen wir mal, was in der Liga noch passiert", sagte Franck Ribery vor dem Auswärtsspiel bei Hertha BSC (ab 18.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de).

Hatten die Bayern nach der Niederlage in Leverkusen vor zwei Wochen noch ihre Titelambitionen ad acta gelegt, ist mit dem Rückenwind aus der Champions League die Zuversicht an der Säbener Straße zurückgekehrt. Das 7:0 gegen den FC Basel - der höchste Sieg des Rekordmeisters in der Königsklasse war laut Thomas Müller "eine Ansage an jegliche Konkurrenz - auch an die deutsche". Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge erklärt die Partie bei Hertha zum Schicksalsspiel: "Wenn wir noch eine Chance haben wollen, Meister zu werden, müssen wir gegen Hertha gewinnen." Die Bayern haben aber prominente Ausfälle: Trainer Jupp Heynckes hütet mit Fieber das Bett, auch Bastian Schweinsteiger (Reizung im Fuß) und Ivica Olic (Rückenbeschwerden) werden fehlen.

Bei den Berlinern ist der Respekt vor dem scheinbar übermächtigen Gegner nach der eigenen Talfahrt zuletzt groß. Dennoch forderte Hertha-Trainer Otto Rehhagel: "Wir dürfen uns nicht wie das Kaninchen vor der Schlange verhalten, sonst haben wir von vorneherein verloren."

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