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Verpatztes Qualifying in Australien: Debakel für Ferrari

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Debakel für Ferrari: "Unsere Pace ist nicht gut"

17.03.2012, 12:02 Uhr | t-online.de

Verpatztes Qualifying in Australien: Debakel für Ferrari. Fernando Alonso landete beim Qualifying im Kiesbett. (Quelle: dpa)

Fernando Alonso landete beim Qualifying im Kiesbett. (Quelle: dpa)

Völlig frustriert stieg Ferrari-Pilot Fernando Alonso aus seinem Auto. Gerade hatte er den F2012 im Qualifying zum Großen Preis von Australien in Melbourne im Kiesbett versenkt. Nichts ging mehr für den zweimaligen Weltmeister, der sich im Rennen am Sonntag (ab 6.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) mit Startplatz zwölf begnügen muss. Teamkollege Felipe Massa komplettierte mit  Rang 16 das desaströse Ergebnis für den Traditionsrennstall aus Italien.

"Ich bin sehr enttäuscht. Unsere Pace ist nicht gut“, sagte Alonso und flüchtete sich in Galgenhumor. "Man muss es positiv sehen: Wenigstens habe ich Reifen gespart." Mit dem katastrophalen Abschneiden im Qualifying wurden die schlimmsten Befürchtungen nach den ernüchternden Testfahrten im Winter übertroffen: Die Scuderia ist noch schlechter als gedacht.

Notoperation hat nichts gebracht

Alonso dürfte  schäumen vor Wut. Immer wieder hatte er vor der der Saison auf die mangelnde Zuverlässigkeit und Performance des neuen Autos hingewiesen. Der Spanier ließ sich auch nicht den von den Ferrari-Bossen verordneten "Maulkorb" verpassen. "Das Auto ist schwer zu verstehen", sagte er unverblümt.

Zuletzt hatten die Techniker am F2012 noch einen Notoperation durchgeführt, um die Aerodynamik zu verbessern und den Wagen damit konkurrenzfähig zu bekommen. Gebracht hat es offenbar nichts.

Punkteränge sind das Ziel

Alonso hat die Hoffnung für das Rennen aber noch nicht aufgegeben - die Punkteränge sind das Ziel. "Hoffentlich erwischen wir einen guten Start und können bis zum Ende mit denen kämpfen, die ein paar Plätze vor uns stehen."

Auch Teamchef Stefano Domenicali warnte trotz des verpatzten Qualifyings vor Panik. "Wir müssen ruhig und konzentriert bleiben. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns und das ist unseren Ingenieuren bewusst", rief er zur Geschlossenheit auf. Gemeinsam durch die Krise, heißt das Motto - etwas anderes bleibt Ferrari derzeit auch nicht übrig.

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