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Pressestimmen: "Alonso rettet Ferrari vor dem Untergang"

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"Alonso ist ein Meister am Steuer"

19.03.2012, 15:50 Uhr | dapd

Pressestimmen: "Alonso rettet Ferrari vor dem Untergang". Fernando Alonso rettet Ferrari vor noch mehr Presseschelte. (Quelle: dpa)

Fernando Alonso rettet Ferrari vor noch mehr Presseschelte. (Quelle: dpa)

Während in Italien Fernando Alonso als Retter Ferraris gelobt wird, feiert England Jenson Button nach seinem brillanten Sieg zum Auftakt der neuen Formel-1-Saison in Melbourne. "Button ist eines der perfektesten Rennen seiner Karriere gefahren", schrieb der englische "Daily Star".

Und Weltmeister Sebastian Vettel? "Red Bull herrscht nicht mehr, und das ist eine gute Nachricht für alle", schrieb der "Corriere dello Sport". Die Pressestimmen im Überblick:

Formel 1 - Video 
Button weltklasse - viel Arbeit für Silber

Danner und Wasser analysieren das erste Rennen der Saison. Video

ENGLAND

"Daily Mail": Auf den Punkt! (On the Button!) Das Ergebnis zeigt, dass McLaren die Lücke zu Red Bull geschlossen und die Bühne für eine spannende Saison bereitet hat.

"Daily Star": Button ist eines der perfektesten Rennen seiner Karriere gefahren.

"Mirror": Es ist nicht so, dass Red Bull das Soll nicht erfüllt hat - sie haben es sogar übererfüllt. Sie sind dieses Jahr nur nicht schnell genug. Noch nicht jedenfalls. Red Bull hat Glück gebraucht, um zwischen die McLaren zu fahren. Am Ende hat Mercedes nicht genug geliefert - und trotzdem haben sie das Potenzial, um den Titel 2012 zu kämpfen.

ITALIEN

"Gazzetta dello Sport": Vettel hat das mittelmäßige Red-Bull-Auto im Rennen in einen guten Boliden verwandelt. Eine Mahnung für die Gegner: Er ist immer noch der Weltmeister, und in Sepang wird er nach seinem ersten Triumph in diesem Jahr jagen. Alonso hat wieder einmal Ferrari vor dem Untergang gerettet.

"Corriere dello Sport": Button ist der König Australiens. Obwohl er das ganze Rennen führt, fällt er kaum auf: Er ist schnell und reif, außerordentlich effizient. Auf dem Podium zeigt er eine Freude, die er lediglich bei seinem WM-Triumph mit Brawn 2009 gezeigt hatte. Red Bull herrscht nicht mehr und das ist eine gute Nachricht für alle, außer für Vettel. Ferrari ist nicht so schlecht, wie man bei der Qualifikation am Samstag befürchtet hatte.

"Tuttosport": Vettel tröstet sich mit dem zweiten Platz. Red Bull ist nicht mehr das Auto des vergangenen Jahres, zumindest vorübergehend. Das Team hat Schritte zurück gemacht. Alonso hält Schritt, es ist zu keiner verheerenden Niederlage gekommen, wie man am Samstag noch befürchtet hatte. Die Revolution bei Ferrari hat jedenfalls nicht zu den erhofften Resultaten geführt. Die große Enttäuschung dieses WM-Auftakts ist Mercedes. Schumacher ist sofort k.o.

"La Repubblica": Vettel hat nicht das beste Auto und er gewinnt nicht. Er zeigt sich sympathisch, aber man sieht, dass er verärgert ist. Alonso ist ein Meister am Steuer.

ÖSTERREICH

"Der Standard": McLaren und Red Bull beherrschten Melbourne.

"Die Presse": Button: Der letzte Playboy der Formel 1. Die Panzer haben die Schlacht verloren, es hat die Schönheit gesiegt und der Mann mit den sanften Berührungen. Der Auftakt der Formel-1-Saison im Albert Park von Melbourne war ein Fest der Sinne. Der 32-Jährige, der gern als der letzte Playboy der Formel 1 gefeierte Blondschopf, der das Klischee des verwegenen Rennfahrers verkörpert, liegt gut in den Kurven.

"Kurier": Jenson Button wird Weltmeister 2012. Zumindest wenn es nach der Statistik geht. Denn in den vergangenen 22 Jahren holte der Auftaktsieger in 17 Fällen auch den WM-Titel.

SCHWEIZ

"Blick": Nach dem verrückten Qualifikations-Hit liefert auch das erste Rennen der Saison Spektakel.

"Tagesanzeiger": Weltmeister Sebastian Vettel verhindert als Zweiter vor Hamilton den Doppelerfolg von McLaren.

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