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Hertha lebt noch! Ben-Hatira bricht den Auswärtsfluch

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1. FSV Mainz 05 - Hertha BSC  

Hertha lebt noch! Ben-Hatira bricht den Auswärtsfluch

24.03.2012, 17:30 Uhr | dapd

. Berlins Raffael (li.) schirmt den Ball gegen FSV-Innenverteidiger Jan Kirchhoff ab. (Quelle: Reuters)

Berlins Raffael (li.) schirmt den Ball gegen FSV-Innenverteidiger Jan Kirchhoff ab. (Quelle: Reuters)

Hertha BSC hat im Abstiegskampf der Bundesliga wieder Hoffnung geschöpft. Eine Woche nach der 0:6-Pleite gegen Bayern München gewannen die Berliner 3:1 (1:0) beim FSV Mainz 05 und feierten ihren ersten Auswärtssieg in der Rückrunde. Allerdings bleibt die Mannschaft von Trainer Otto Rehhagel sieben Spieltage vor dem Saisonende auf Platz 17. Die Mainzer, die zuvor sieben Heimspiele in Folge ohne Niederlage geblieben waren, geraten bei nunmehr nur vier Punkten Vorsprung auf die Hertha noch einmal in Bedrängnis.

Rehhagel bewies ein glückliches Händchen. Der Trainer-Altmeister beorderte Änis Ben-Hatira in die Startelf - und der 23-Jährige erzielte in der 41. Minute das erste Berliner Auswärtstor im Jahr 2012. Ben-Hatira traf nach Vorarbeit von Nikita Rukavytsya, der nach verpasster Chance den Ball am Boden liegend zu Ben-Hatira weiter gespitzelt hatte. Adrian Ramos erhöhte in der 52. Minute auf 2:0. Eric Maxim Choupo-Moting gelang zwar sechs Minuten später noch der Anschlusstreffer für Mainz, doch Ramos sorgte mit seinem zweiten Treffer für den nicht unverdienten Sieg der Berliner.

Mainz mit forschem Beginn

Die Berliner Profis wurden beim Einlaufen und Aufwärmen vor dem Spiel von den eigenen Fans mit einer klaren Botschaft empfangen. "Wir wollen euch kämpfen sehen", skandierten die etwa 2.000 mitgereisten Hertha-Anhänger. Die Spieler kamen der Aufforderung nach und zeigten sich gegenüber der Niederlage gegen München verbessert.

Allerdings hatten die Gäste auch Glück. Die Mainzer begannen vor 33.152 Zuschauern wie in den vergangenen Heimspielen forsch. In der dritten Minute verpasste Nicolai Müller die mögliche Führung. Elkin Soto (7.) und Adam Szalai (25.) vergaben weitere Möglichkeiten. Bei einem Freistoß von Eugen Polanski (37.) rettete Christoph Janker vor der Linie. Auf der Gegenseite scheiterte Ramos (11.) am glänzend parierenden Mainzer Torhüter Christian Wetklo.

Ottl musste passen

Rehhagel, der in seiner Trainerkarriere bislang nur 1979 mit Arminia Bielefeld abgestiegen ist, hatte seine Mannschaft gegenüber dem 0:6 gegen München auf zwei Positionen umgestellt. Lewan Kobiaschwili und Ben-Hatira rückten in die Startelf. Andreas Ottl musste wegen Magen-Darm-Problemen kurzfristig durch Felix Bastians ersetzt werden. Kapitän Andre Mijatovic, Maik Franz und Fabian Lustenberger standen aufgrund ihrer Verletzungen nach wie vor nicht zur Verfügung. Bei Mainz begann Szalai nach abgelaufener Gelb-Rot-Sperre für Sami Allagui in der Anfangsformation.

Nach dem Seitenwechsel wurden die Mainzer kalt erwischt. Nach Vorarbeit von Raffael traf Ramos mit einem strammen Linksschuss ins lange Eck. Doch der FSV stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Nach dem 1:2 von Choupo-Moting vergaben Szalai und Müller weitere Möglichkeiten. Ramos sorgte dann jedoch in der 69. Minute für die Entscheidung, als er einen Fehler von Jan Kirchhoff nutzte und Keeper Wetklo mit einem Lupfer überwinden konnte.

27. Spieltag

VfL Wolfsburg

-

Hamburger SV

2:1

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SV Werder Bremen

-

FC Augsburg

1:1

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1. FSV Mainz 05

-

Hertha BSC

1:3

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FC Bayern München

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Hannover 96

2:1

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SC Freiburg

-

1. FC Kaiserslautern

2:0

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Borussia Mönchengladbach

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TSG 1899 Hoffenheim

1:2

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FC Schalke 04

-

Bayer Leverkusen

2:0

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VfB Stuttgart

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1. FC Nürnberg

1:0

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1. FC Köln

-

Borussia Dortmund

1:6

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