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2. Bundesliga: Braunschweig stellt Düsseldorf ein Bein

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Braunschweig stellt Düsseldorf ein Bein - Greuther Fürth marschiert souverän

24.03.2012, 14:38 Uhr | sid

2. Bundesliga: Braunschweig stellt Düsseldorf ein Bein. Eintracht Braunschweigs Marc Pfitzner (li.) kommt vor Düsseldorfs Ken Ilsoe an den Ball. (Quelle: dapd)

Eintracht Braunschweigs Marc Pfitzner (li.) kommt vor Düsseldorfs Ken Ilsoe an den Ball. (Quelle: dapd)

Die SpVgg Greuther Fürth lässt sich im Aufstiegskampf vom bitteren Pokalaus nicht beirren, Fortuna Düsseldorf dagegen zeigt Nerven. Die Fürther setzten sich vier Tage nach dem 0:1 nach Verlängerung im Pokal-Halbfinale gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund souverän 3:0 (1:0) gegen den Karlsruher SC durch und liegen als Tabellenführer bereits sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. Düsseldorf kam gegen Eintracht Braunschweig am 27. Spieltag der 2. Liga nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus.

In Fürth erzielte Heinrich Schmidtgal (27.) vor 12.760 Zuschauern den Führungstreffer, bevor Bernd Nehrig (70., Foulelfmeter) und Christopher Nöthe (83.) den 18. Saisonsieg der SpVgg perfekt machten. Die Mittelfranken sind nun seit sieben Spielen ungeschlagen, der KSC wartet seit fünf Runden auf einen Dreier und bleibt Tabellenvorletzter.

Tabellenführer Fürth beginnt wenig dominant

Greuther präsentierte sich zunächst nicht so dominant wie gewohnt. In der ersten Halbzeit fanden sie in keiner Phase ihren Rhythmus, in der Statistik standen zur Pause sogar wesentlich mehr Torschüsse der Gäste. Es war bezeichnend, dass der Führungstreffer der Gastgeber aus einem Freistoß Schmidtgals resultierte. Erst nach etwa einer Stunde erhöhte die Mannschaft von Mike Büskens das Tempo und den Angriffsdruck, doch erfolgversprechende Möglichkeiten blieben Mangelware. Der KSC hielt taktisch gut dagegen, ließ aber in der Offensive die letzte Konsequenz vermissen.

Düsseldorf patzt gegen Braunschweig

Ausgerechnet Assani Lukimya, der mit der Bekanntgabe seines Wechsels zum rheinischen Rivalen 1. FC Köln unter der Woche erhebliche Aufregung ausgelöst hatte, konnte in Düsseldorf nach einem Steilpass beim 0:1 (24.) des jederzeit gefährlichen Dominick Kumbela nicht eingreifen. Lukimya, der Innenverteidiger mit den besten Zweikampfwerten der Liga, spielte vor 35.427 Zuschauern ansonsten ohne Fehl und Tadel.

Bröker trifft per Kopf zum Ausgleich

Zwei Minuten nach der Pause gelang Thomas Bröker der Ausgleich per Kopf. Die Fortuna begann engagiert, nach fünf Minuten setzte der starke Sascha Rösler einen Fernschuss an die Querlatte. Doch wenn die Braunschweiger nach vorne kamen, wurde es vor allem in der ersten Halbzeit gefährlich. Nach dem 1:1, das Rösler per Freistoß vorbereitete, drückte der Gastgeber und erhielt einen Foulelfmeter, den Abwehrspieler Jens Langeneke kläglich in die Arme des Eintracht-Torhüters Daniel Davari schob (63.). In der Schlussphase hätte dann Kumbela beinahe sogar den Siegtreffer für Braunschweig erzielt, er köpfte aber aus spitzem Winkel an den Pfosten (85.).

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