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Stoppt Köln die Dortmunder Superserie?

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Köln hofft auf die Überraschung

24.03.2012, 16:28 Uhr | dpa

Stoppt Köln die Dortmunder Superserie?. Dortmunds Großkreutz schirmt den Ball ab gegen Kölns Riether. (Quelle: imago)

Dortmunds Großkreutz schirmt den Ball ab gegen Kölns Riether. (Quelle: imago)

Chaos im Verein, eine Packung im Hinspiel und noch kein Punkt gegen den BVB unter Trainer Jürgen Klopp: Dass ausgerechnet der 1. FC Köln den deutschen Meister Borussia Dortmund auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung und dem möglichen ersten Double der Vereinsgeschichte stoppt, scheint auf den ersten Blick unmöglich. Doch die Rückkehr von Lukas Podolski und die schweren Beine der Dortmunder nach dem Pokal-Krimi in Fürth lassen den abstiegsbedrohten FC vor dem schweren Heimspiel (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) auf eine Überraschung hoffen.

Ein reines Mittelfeld-Duell ist tabellarisch das Spiel des Neunten VfB Stuttgart gegen den Zehnten 1. FC Nürnberg (ab 15.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker). Da beide fünf Punkte trennen, ist es dennoch wegweisend: Der VfB will sich mit einem Sieg an Platz sieben heranpirschen, der fast sicher zur Europa-League-Qualifikation reicht. Der Club könnte sich mit einem Erfolg der letzten Abstiegssorgen entledigen.

Klopp vermutet ein Spektakel

Gegen den Absturz kämpfen dagegen die Kölner. Die erst sieben Punkte in der Rückrunde, das musste auch Dortmunds Coach Klopp schmunzelnd anmerken, "sind kein Mörderwert". Trotz dieser Ausbeute, einem der einseitigsten Spiele der laufenden Saison in der Hinrunde (5:0) und seiner makellosen Bilanz von sieben Siegen in sieben Spielen mit Dortmund gegen Köln hat Klopp durchaus Respekt vor dem FC. Er erwartet "ein Spektakel, weil Spektakel die gemeinsame Geschichte der Klubs" sei.

Ein Spektakel war auch der Dortmunder Last-Minute-Sieg unter der Woche im Pokal-Halbfinale bei Zweitliga-Spitzenreiter SpVgg Greuther Fürth. Der Ausraster von Kevin Großkreutz nach dem Siegtor und das Traum-Finale gegen Liga-Verfolger Bayern München standen bei den Westfalen unter der Woche im Mittelpunkt. Vom Spiel gegen Köln redete fast niemand. Somit herrschten beim BVB fast schon Kölner Verhältnisse.

Podolski glaubt an die Chance der Kölner

Beim FC beherrschen derzeit die immer noch nicht abgeschlossenen Suchen nach einem Präsidenten und einem Sportdirektor sowie der immer noch nicht verrauchte Ärger über die Sperre von Podolski die Schlagzeilen. Trainer Stale Solbakken hatte deswegen am Freitag sogar mit harrschen Worten den DFB angegriffen, dessen Sportgericht "ein totes Komitee" sei: "Da sollten keine drei Menschen sitzen, sondern drei Statuen."

Genauso angriffslustig gibt sich der Norweger in Bezug auf den BVB. "Irgendwann muss auch Dortmund mal wieder verlieren. Und am Sonntag wäre ein guter Tag dafür", sagte Solbakken mit einem verschmitzten Lächeln. Podolski, der nach seiner Sperre bei Hannover 96 (1:4) zurückkehrt, sagte dem Express: "In der Bundesliga kann jeder jeden schlagen. Und mit unseren einmaligen Fans haben wir auch gegen Borussia eine Chance."

Fan Voting Spielausgang FC - BVB

Duell der Ehemaligen in Stuttgart

Im Spiel in Stuttgart wird das Augenmerk auch auf Julian Schieber und Daniel Didavi gerichtet sein. Der im Vorjahr an den Club ausgeliehene Schieber wird für den gelbgesperrten Vedad Ibisevic im Sturmzentrum spielen und kündigte bereits an, keine Rücksicht zu nehmen: "Natürlich würde ich bei einem Tor jubeln." Beim aktuell ausgeliehenen Didavi kündigten die Schwaben rechtzeitig vor dem Duell die Rückhol-Aktion an. Das Stuttgarter Eigengewächs, das seit der F-Jugend beim VfB spielte, scheint jedoch einem Verbleib bei den Franken nicht abgeneigt. "Ich fühle mich wohl hier und kann mir das grundsätzlich vorstellen", sagte der schussstarke Profi, der in dieser Saison 15 Ligaspiele (drei Tore) bestritten hat.

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