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Formel 1: Fernando Alonso gewinnt den Großen Preis von Malaysia

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Fernando Alonso gewinnt kurioses Rennen in Sepang

25.03.2012, 12:50 Uhr | t-online.de

Formel 1: Fernando Alonso gewinnt den Großen Preis von Malaysia. Fernando Alonso unterwegs im Ferrari. (Quelle: Reuters)

Fernando Alonso unterwegs im Ferrari. (Quelle: Reuters)

Geplatzte Träume, eine lange Regenunterbrechung und ein Sieger, mit dem sicher niemand gerechnet hätte: Der Große Preis von Malaysia war erstklassige Unterhaltung. Am Ende stand Ferrari-Pilot Fernando Alonso ganz oben auf dem Podium, flankiert von einem sensationell aufgelegten Sergio Perez (Sauber F1 Team) und Lewis Hamilton (McLaren-Mercedes).

Für Michael Schumacher war der Traum vom ersten Podiumsplatz seit seiner Rückkehr in die Formel 1 schnell ausgeträumt. Weltmeister Sebastian Vettel wurde am Ende Elfter. Einzelkritik: Benoten Sie die Leistung der deutschen Piloten!

Peter Sauber: "Es war einfach nur schön"

Der zweite Platz von Perez ließ bei Teamchef Peter Sauber regelrecht Partystimmung aufkommen. Am Kommandostand sah man den Schweizer mit Tränen in den Augen stehen. "Es war einfach nur schön. Aber ich muss gestehen: So etwas strapaziert die Nerven", sagte er gegenüber RTL.

Das Sauber-Team stand zuletzt 2009 beim Rennen in Brasilien soweit oben auf dem Podest. Dabei wäre für Perez sogar noch mehr drin gewesen, doch ein Fahrfehler kostete den Mexikaner kurz vor Ende des Rennens die entscheidenden Meter.

Dreher von Schumacher, Blitz schlägt ein

Kurz vor dem Start des Rennens begann es in Sepang an zu regnen. Auf Intermediates gingen alle Piloten in die erste Runde - und schon nach wenigen hundert Metern erwischte es Michael Schumacher. Beim Start wurde der Rekordweltmeister von Romain Grosjean und den beiden Red Bulls unter Druck gesetzt. Eine Berührung mit dem Franzosen sorgte für einen kapitalen Dreher Schumachers, der ihn bis auf Rang 16 zurückwarf.

Nach nur fünf gefahrenen Runden nahm der Regen dermaßen zu, dass sich die Teams zu einem Wechsel auf die echten Regenreifen gezwungen sahen. Nur einen Umlauf später schickte die Rennleitung dann das Safety Car auf die Strecke. "Das hier ist kriminell", beschrieb Jenson Button per Boxenfunk die Wetter-Situation. Als dann auch noch ein Blitz in die Haupttribüne einschlug, wurde das Rennen schließlich unterbrochen.

Jenson Button mit Licht und Schatten

Hinter dem Safety Car ging das Feld dann wieder auf die Strecke. Sauber-Pilot Sergio Perez lag zu diesem Zeitpunkt vor Mark Webber auf Rang drei. Der Mexikaner war einer der ersten Fahrer, die auf Regenreifen wechselten und wurde dadurch so weit nach vorn gespült. Kurze Zeit später führte er das Rennen sogar an, denn beide McLaren bogen in die Box ab, um sich wieder mit Intermediates ausstatten zu lassen.

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Genau dieser Stopp hatte es in sich. Erst verlor Hamilton wichtige Sekunden an seinen Teamkollegen, ehe der auf der Strecke schließlich das Rennen in aussichtsreicher Position liegen verschenkte. Button kollidierte mit Narain Karthikeyan, zerstörte sich dabei seinen Frontflügel und musste direkt wieder zurück an die Box.

Duell an der Spitze zwischen Alonso und Perez

Überraschend lag plötzlich Fernando Alonso im Ferrari an der Spitze. Und der Spanier zog einsam seine Kreise, setzte sich sukzessive von Perez ab. Hinter den beiden ging es recht eng zu. Hamilton, Rosberg, Vettel, Räikkönen und Webber lagen innerhalb von gerade einmal acht Sekunden. Die Wettersituation machte das Rennen zu einer Pokerparty. Regenreifen, Intermediates, Slicks? Nach 42 gefahrenen Runden waren alle Piloten auf den profillosen Reifen unterwegs, denn die Strecke trocknete immer mehr ab.

Perez machte gehörig Druck auf Alonso. Der Mexikaner hatte bei seinem letzten Stopp auf die härtere Slick-Mischung gesetzt, während die Ferrari-Crew ihrem Schützling die weichere aufzog. Perez kam näher und näher, es entbrannte ein spannender Kampf um den Sieg. Es war ein Duell auf Augenhöhe, welches Perez am Ende durch einen Fahrfehler verlor. Den zweiten Platz aber rettete er ins Ziel.

Reifenschaden bei Weltmeister Vettel

Für Vettel lief das Rennen derweil alles andere als nach Plan. Auf Rang sechs liegend wurde der Weltmeister dann acht Runden vor Schluss auch noch um jegliche Punkte gebracht. Karthikeyan schlitzte mit seinem Frontflügel Vettels linken Hinterreifen auf, was diesen zu einem erneuten Stopp zwang. In der letzten Runde bekam Vettel die Ansage, das Auto abzustellen und das Rennen abzubrechen. Vettel fuhr aber durch und lag am Ende hinter Schumacher auf Rang elf.

Nico Hülkenberg wurde Neunter, Nico Rosberg beendete den Grand Prix auf Position 14. Für Timo Glock stand am Ende Platz 17 zu Buche.

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